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									mein-tagebuch.de Sardinien - Aktuelle Themen				            </title>
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                        <title>Die Wohnung Neptuns - Grotta di Nettuno</title>
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                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2020 19:27:52 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Sie heißt &quot;Neptungrotte&quot; weil Fischer, die den Eingang fanden, glaubten: &quot;das ist die Wohnung von Neptun&quot;. Und sie wären auch nicht lange geblieben, die Fischer. Sie hatten Angst! So erzählt...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span>Sie heißt "Neptungrotte" weil Fischer, die den Eingang fanden, glaubten: "das ist die Wohnung von Neptun". Und sie wären auch nicht lange geblieben, die Fischer. Sie hatten Angst! So erzählte uns die Führerin. Das Überraschende war dabei: Mein Englisch ist sehr, ja sehr rudimentär. Also schlechter geht wohl kaum. Also bat ich mein Patenkind, er solle doch mal fragen usw. Sie lief gerade vor uns. Da drehte sie sich um und erläuterte uns das ganz schnell in Deutsch. Die Führung tat sie dann in Italienischer und Deutscher Sprache und wollte nicht in Spanischer und Deutscher Sprache das ganze auch noch. Da "brumme Ihr Kopf". Wir hatten Verständnis.</span></p>
<p><span>Die Grotta di Nettuno ist eine Tropfsteinhöhle bei Alghero nahe dem Capo Caccia.</span><br /><span>Sie liegt einen Meter über dem Meeresspiegel am Fuße einer 110 m hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See zu besichtigen. Über eine 654 Stufen zählende Treppe in der fast senkrechten Steilwand, der Escala del Cabirol (deutsch: Rehleiter), erreicht man sie gut. Alternativ kann man auch an einer weniger anstrengenden Bootstour von Alghero oder einem nahe gelegenen Parkplatz aus teilnehmen.</span><br /><br /><span>Von dem weitverzweigten, etwa 4 km langen Höhlensystem sind nur einige hundert Meter für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen der Führung können Tropfsteingebilde, Kalksinterablagerungen und ein kleiner etwa 120 m langer Salzwassersee, der mit dem Meer verbunden ist, besichtigt werden.</span></p>
<p>Hier ein kleiner Einblick: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JpGNQITRFYU" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=JpGNQITRFYU</a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_2718.jpg" /></p>
<p> </p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/IMG_2703.jpg" /></p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://mein-tagebuch.de/sardinien/"></category>                        <dc:creator>Eckart Schuster</dc:creator>
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                        <title>Das Castello di Acquafredda</title>
                        <link>https://mein-tagebuch.de/sardinien/der-sueden-sardiniens/das-castello-di-acquafredda/</link>
                        <pubDate>Sun, 05 Apr 2020 09:16:42 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Sie liegt in der Gemeinde Siliqua in der Provinz Sud Sardegna und erhebt sich auf einem Berg über dem Tal des Flusses Cixerri auf der italienischen Insel Sardinien. Die Burganlage ist in der...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt"><em>Sie liegt in der Gemeinde Siliqua in der Provinz Sud Sardegna und erhebt sich auf einem Berg über dem Tal des Flusses Cixerri auf der italienischen Insel Sardinien. Die Burganlage ist in der Landschaft aus der Ferne sichtbar. Das Castello di Acquafredda gehört zu den größten Burgruinen Sardiniens.</em></span><br /><br /><span style="font-size: 10pt"><em>1215 wurde in einer päpstlichen Urkunde die Burg erstmals erwähnt. Der spätere Eigentümer der Burg, Graf Ugolino della Gherardesca, ließ sie um 1257 zur Festung ausbauen. Nach dem Tod des Grafen Ugolino ging die Burg an den Stadtstaat Pisa und 1324 nach dem Ende der Pisaner Herrschaft auf Sardinien an die Krone Aragon. Um 1410 wurde die Burg von jedoch von Aragon aufgegeben. Später war sie im Besitz von verschiedenen sardischen Feudalherren, bis sie um 1785 an den König von Sardinien Viktor Amadeus III. von Savoyen verkauft wurde. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg aufgegeben und blieb unbewohnt genauer gesagt ungenutzt und verfiel dadurch zunehmend, sodass heute nur noch Reste als Ruine erhalten sind.</em></span><br /><br /><span style="font-size: 10pt"><em>Bei Ausgrabungen im Hof der Burgruine 2005 wurden Skelette von drei Menschen aus dem Mittelalter gefunden, die zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 35 und 45 Jahre alt waren.</em></span><br /><span style="font-size: 10pt"><em>Quelle: Wikipedia 15.09.2018</em></span></p>
<p><a href="https://www.google.com/maps/place/Castello+di+Acquafredda/@39.2620457,8.8202221,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x15de0f8db16e86f2!8m2!3d39.2620457!4d8.8202221">https://www.google.com/maps/place/Castello+di+Acquafredda/@39.2620457,8.8202221,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x15de0f8db16e86f2!8m2!3d39.2620457!4d8.8202221</a></p>
<p><span>Da, wo sich die SS130 und die SS293 kreuzen, dort erhebt sich eine Ruine, die der ganze Stolz vom Grafen Ugolino della Gherardesca, Graf von Donoratico, (ein toskanischer Adliger sardischer Herkunft, Flottenbefehlshaber und als Oberhaupt der mächtigen Familie della Gherardesca einer der führenden Politiker der Stadtrepublik Pisa) war. Bei 256 Meter über dem Meeresspiegel hat man eine tolle Aussicht über das Land. Feinde wurden so schon früh gesehen.</span></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/660c73.jpg" /><br /><br /><span>Das nutzte aber dem Grafen nichts. Er hatte an Pisa keine Steuern gezahlt. Auf Betreiben seines politischen Konkurrenten, des Erzbischofs Ruggieri, wurde er schließlich zusammen mit zwei Söhnen und zwei Enkeln eingekerkert und dem Hungertod überlassen. Unsterblich geworden ist er durch die Darstellung seines Schicksals in Dantes „Göttlicher Komödie“, wo er im Inferno erscheint, sowie Heinrich Wilhelm von Gerstenbergs Tragödie Ugolino.</span></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/e2b630.jpg" /></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/5c4890.jpg" /></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/0aea32.jpg" /></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/e00763.jpg" /></p>
<p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/04/0a9907.jpg" /></p>
<p> </p>
<p> </p>]]></content:encoded>
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                        <title>Barumini und die Giara di Gesturi</title>
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                        <pubDate>Sun, 26 Jan 2020 12:17:29 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ein Ausflug in das Landesinnere. In Barumini selbst das Casa Zapata Museum wo einem das &quot;frühere&quot; Leben auf der Insel gut erzählt wird ist Ausgangspunkt mehrere Sehenswürdigkeitenwäre natürl...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ausflug in das Landesinnere. In Barumini selbst das <span style="font-size: 12pt">Casa Zapata Museum wo einem das "frühere" Leben auf der Insel gut erzählt wird ist Ausgangspunkt mehrere Sehenswürdigkeiten.</span></p><p><a href="https://www.google.de/maps/place/Giara+di+Gesturi,+South+Sardinia,+Italien/@39.7195872,8.9932319,15z/data=!4m5!3m4!1s0x12ddf0555a948245:0xdc7d26c0e0aa9d9b!8m2!3d39.7463111!4d8.9797467?hl=de">https://www.google.de/maps/place/Giara+di+Gesturi,+South+Sardinia,+Italien/@39.7195872,8.9932319,15z/data=!4m5!3m4!1s0x12ddf0555a948245:0xdc7d26c0e0aa9d9b!8m2!3d39.7463111!4d8.9797467?hl=de</a></p><p>Da wäre natürlich an erster Stelle die Nuraghe Su Nuraxi zu nennen. </p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_8276.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_8279.jpg" /></p><p>Bei Regen wird man im inneren Nass.</p><p>Bei Sonnenschein natürlich nicht ???? </p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_1323.jpg" /></p><p> </p><p><em>Information: Die Nuraghi</em><br /><em>Während der Bronzezeit beginnt auf Sardinien ein seit langem ansässiges Volk mit der Errichtung gewaltiger steinerner Bauten, den Nuraghi. Rund vier Jahrhunderte (1600 - 1200 v. Chr.) intensivster Bautätigkeit, verbunden mit Bevölkerungswachstum, Landgewinnung und intensiver Landwirtschaft haben eine von Abholzung und Landnutzung nachhaltig geprägte Landschaft hinterlassen, übersät mit kleineren und größeren Nuraghi. Diese bilden ein enges Netz multifunktionaler Anlagen, eingebunden in Gebiete unterschiedlicher Hierarchien, als Koordinationszentren der wirtschaftlichen Aktivitäten, insbesondere durch die Konzentration und die Weiterverteilung von Waren. Es ist kein Zufall, dass die Nuraghi ihre bedeutende regionale Rolle bis in das Mittelalter und die Neuzeit behalten haben. Su Nuraxi ist die am besten erhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien. Sie thront auf einer Anhöhe einen Kilometer außerhalb des kleinen Ortes Barumini, an der Straße nach Tuili, in der Provinz Sud Sardegna. <br />Sie wurde um das 12. Jh. v.Chr. errichtet und liegt an der Straße, die von Barumini nach Tuili führt. Ihre Komplexität wurde erst 1949 nach tagelangen Regenfällen und Abrutschen eines Hügels erkannt.<br />1997 wurde sie von der UNESCO zum Welterbe erklärt und ist fraglos der wichtigste Ausdruck der Nuraghenkultur auf Sardinien. Quelle: Wikipedia</em></p><p>Blick vom höchsten Punkt auf den Komplex.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_1316.jpg" /></p><p>Die Bewohner hatten eine sehr gute Fernsicht und konnten so schnell Freund und Feind sehen.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_1317.jpg" /></p><p>Unweit des Komplexes haben die Sarden den Parco Sardegna in Miniatura erbaut. Hier kann man sich einen Überblick über die gesamte Insel verschaffen und sehen was die Sarden mit Stolz erfüllt. Bis hin zur wichtigsten Verkehrsader der Insel. Der Strada Statale 131 Carlo Felice</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2770.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2767.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2769.jpg" /></p><p>Von dort ist ein Blick in die "Zukunft" nicht weit. Zu Fuß nun zu erreichen das Museo dell'Astronomia (Museum für Raumfahrtgeschichte)</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2780.jpg" /></p><p>Jetzt Wandern, Tiere bestaunen?! Auf zur Giara di Gesturi. </p><p>Die ausgedehnte Basaltfläche heißt eigentlich „Parco della Giara“ und ist auf mehrere Gemeinden aufgeteilt.<br />Eine dieser Gemeinden ist Gesturi. Da die Giara von Gesturi aus gut erreichbar ist, einen großen Parkplatz mit Kiosk oben und einen hervorragenden Zugang zur Hochebene bietet, ist das Gebiet weitestgehend unter dem Begriff „Giara di Gesturi“ bekannt. Hierherzukommen, das ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Einfach wenige Autominuten von Barumini die SS197 weiter zum nächsten Ort, Gesturi fahren. Die Hochfahrt ist ausgeschildert.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_03898.jpg" /></p><p>Die 550 m hoch gelegene Basalthochfläche hat eine Ausdehnung von 43 km² und ist nahezu eben, etwa 12 km lang und durchschnittlich 5 km breit. Macchia und Korkeichen sind die prägende Flora des Naturreservates. Wanderwege sind in Unterschiedlichen Längen gut ausgeschildert und bei Eintritt (kostet nichts) kann man einen Lageplan für 2 Euro erwerben. Es gibt Rastmöglichkeiten, wo selbst mitgebrachtes verzehrt und getrunken werden kann. Hier kommen Wildkatzen, Marder, Schafe und verwilderte Hausschweine sowie bis zu 800 kleinwüchsige Wildpferde vor. Aber auch das Rindvieh, Ziegen werden hier gehalten.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_03906.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_03904.jpg" /></p><p>Information: <br /><em>Das Giara-Pferd wird etwa 120 bis 140 cm groß. Bei den Farbschlägen überwiegen Rappen, Dunkelbrauner und Brauner. Der Ursprung der Rasse ist unklar, häufig wird angeführt, die Punier hätten die Pferde mit nach Sardinien gebracht.</em></p><p><em>Bedingt durch die verwilderte Lebensweise erfolgt praktisch keine Nutzung der Rasse durch den Menschen. Jeweils vor der Sommerdürre werden die Pferde zusammengetrieben und zur Bestandsregulierung teilweise eingefangen. Eingefangene Fohlen, die in menschlicher Obhut aufgezogen werden, können später als Reit-, Zug- oder Lastenpferd verwendet werden. Es dient aber auch als Fleischlieferant.</em></p><p><em>Im Jahr 1996 wurde die „XXV Comunità Montana della Giara“ gegründet. Diese soll die Interessen der verwilderten Pferde vertreten und sich um die Arterhaltung und die Bestandssicherung kümmern. Quelle: Wikipedia</em></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_03909-scaled.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2804.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2802.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_2819.jpg" /></p><p>Blick von der Hochfläche auf den Ort Gesturi bildet den Abschluss</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_1338-1.jpg" /></p>]]></content:encoded>
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                        <title>Es lohnt sich! Die Grotta Su Mannau und der Tempio di Antas</title>
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                        <pubDate>Sat, 11 Jan 2020 19:52:53 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Wer sich im Westen aufhält und mal dem Strandleben etwas dagegen setzen möchte. Der wird diese beiden Sehenswürdigkeiten zu würdigen wissen. Die Grotta di Su Mannau ist eine teilweise für de...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich im Westen aufhält und mal dem Strandleben etwas dagegen setzen möchte. Der wird diese beiden Sehenswürdigkeiten zu würdigen wissen. </p><p><em>Die Grotta di Su Mannau ist eine teilweise für den Tourismus erschlossene etwa 8200 Meter lange Tropfsteinhöhle im Südwesten der Mittelmeerinsel Sardinien. Sie liegt etwa vier Kilometer südlich von Fluminimaggiore im Kalkstein der Terras Nieddas, einem Bergmassiv, das in der Punta Conca s\\\'Ommu mit 613 Metern Höhe über dem Meer seinen höchsten Punkt hat. Aufgrund ihrer bis zu 30 Meter hohen Säle trägt sie den Namen Grotta di Su Mannau (deutsch: Riesenhöhle). Quelle: Wikipedia mit Stand 10.05.2017</em></p><p>Lage:<a title=" Google Maps" href="https://www.google.de/maps/place/Grotte+...8.4939186?hl=de" target="true">https://www.google.de/maps/place/Grotte+...8.4939186?hl=de</a></p><p>Adresse: Loc. Su Mannau, Km 59, SS126, 09010 Fluminimaggiore CI, Italien</p><p>Es scheint nur ein kurzer Weg von Arbus zu sein. Aber die SS126 schlängelt sich an den Bergen entlang. Für Motorradfahrer sicherlich ein "himmlisches" Vergnügen. Die Fahrt "zieht" sich so dann doch hin. Die Straßen sind gut. Von der SS126 abgebogen ein paar Hundert Meter und es finden sich eine kleine Rezeption mit Imbiss / WC. Die Eintrittskarten erhält man dort meist von der Person, die dann auch die Führung durch die Grotta leitet und auf Italienisch erklärt. Es gibt Übersetzer für Deutsch. Auch diese bekommt man dort. Pass / Personalausweis als Pfand hinterlegt und so trifft man sich am Eingang der Grotte.</p><p>Die "Welt" in die man eintaucht, ist einfach unbeschreiblich. Auf Wikipedia ist zu lesen: <em>Entstanden ist die Grotta di Su Mannau durch Gebirgsbäche, die sich in Jahrtausenden durch das Deckgebirge, das in dem Teil Sardiniens aus Kalkstein besteht, erodiert haben. Dabei wurden vorwiegend Aragonit- und Calcitgalerien freigelegt. Tropfsteine erreichen in dieser Höhle Längen bis zu acht Metern und Durchmesser bis 50 cm.</em></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04934.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04954.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04942.jpg" /></p><p><em>Die Höhle erstreckt sich über ein Gebiet von 8200 mal 3750 Metern, wovon 500 Meter Ganglänge für den Tourismus über Stege erschlossen sind. Der Eingang befindet sich in 220 Metern Höhe über dem Meer und der Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt beträgt etwa 50 Höhenmeter. Die Temperatur liegt bei 16 °C, die relative Luftfeuchtigkeit bei 98 % und die Wassertemperatur bei 15 °C. Ein anderthalb Kilometer langer Teil der Höhle kann im Rahmen von wissenschaftlichen speläologischen Führungen begangen werden.</em></p><p><em>Nachgewiesen wurden im Wasser der Höhle endemisch lebende Krebstiere (Stenasellus Nuragicus), außerdem kommen in der Höhle Doppelfüßer (Callipus Hamuliger), sowie Fledermäuse der Familie Hufeisennasen (Rhinolophus) vor.</em></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04943.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04944.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/ES_04946.jpg" /></p><p>2013 habe ich diesen kleinen Film "erschaffen":<a title="Grotta Su Mannau" href="https://www.youtube.com/watch?v=jEoCDFRcFs0" target="true">https://www.youtube.com/watch?v=jEoCDFRcFs0</a></p><p>Ein unmittelbar am Eingang gelegener Saal diente zu römischer Zeit als unterirdischer Tempel, in dem ein Wasserkult zelebriert wurde. Im Sediment wurden zahlreiche Votivlampen aus Ton gefunden, die auf eine Verwendung des Raumes als Kultstätte schließen lassen. Ein von den Römern angelegter Weg führt von der Höhle aus zum etwa zwei Kilometer entfernten südlich gelegenen Tempel von Antas (Tempio di Antas).</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_3339.jpg" /></p><p>Der Tempel von Antas (ital.: Tempio di Antas) ist ein ursprünglich punisches, später römisches Heiligtum auf Sardinien, das dem Sardus Pater geweiht war. Der Tempel liegt nördlich von Iglesias in der sardischen Provinz Sud Sardegna in der Umgebung von Fluminimaggiore an den Hängen des Berges Conca ‘e s’Omu im Tal des Flusses AntasQuelle: Wikipedia 10.05.2017<br />Er ist zu Fuß von der Grotte di Su Mannau zu erreichen oder halt mit dem fahrbaren Untersatz seiner Wahl</p><p>Aus Wikipedia:<em> Claudius Ptolemäus aus Alexandria beschrieb im zweiten Jahrhundert n. Chr. ein Heiligtum, das dem Sardus Pater geweiht war. Nach seinen Angaben soll es an den Quellen des sacer fluvius, des heiligen Flusses gelegen haben, bei dem es sich nur um den heutigen Riu Antas handeln könnte.</em></p><p><em>Als die Punier um 500 v. Chr. ihren Tempel im Antas-Tal errichteten, war der Ort bereits von einer der sardischen Kulturen als sakral markiert. 1984 fanden Archäologen in der Nähe der Kultstätte mehrere Gräber der Nuragher. In der Zeit des Kaisers Caracalla (211–217) wurde der Tempel von den Römern abgerissen und neu errichtet. Das von den Puniern für den Gott Sid (einem Sohn Melkarts) errichtete Heiligtum wurde nun dem Sardus Pater geweiht. Die Inschrift lautet: Templ(um) De Sardi Patris Bab. Von dem punischen Tempel sind nur noch Relikte der Grundmauern zu erkennen. Auch vom römischen Heiligtum blieb wenig erhalten. Es sind sechs Säulen und die Fundamentplattform. Üblicherweise richteten die Römer ihre Tempel nach Osten aus. Dieser römische Tempel ist, wie sein punischer Vorläufer, in nordwestliche Richtung gewandt.</em></p><p>Aufgrund der männlichen Person (gute 185 cm) ist die Größe des Tempels gut einzuschätzen. Ich finde: Imposant!</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2020/01/IMG_3332.jpg" /></p>]]></content:encoded>
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                        <title>Villaggio Sabbie D&#039;Oro - mein Ort der Erholung. Einfach super schön, familiär.</title>
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                        <pubDate>Sun, 03 Nov 2019 14:32:18 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Das Villaggio Sabbie d&#039;Oro befindet sich im &quot;mittleren Westen&quot; Sardiniens, fast mittig am Strand Is Arenas s&#039;Acqua e s&#039;Ollastu. An den Strandenden sind die Feriendörfer Torre dei Corsari und...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Villaggio Sabbie d'Oro befindet sich im "mittleren Westen" Sardiniens, fast mittig am Strand Is Arenas s'Acqua e s'Ollastu. An den Strandenden sind die Feriendörfer Torre dei Corsari und Pistis. Aus der Luft betrachtet: https://www.youtube.com/watch?v=ycl88waI4MY</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/YUNC0006.jpg" /></p><p>100 Km vom Flughafen Cagliari - 180 Km vom Flughafen Alghero und 220 Km von Olbia entfernt. Fähre Olbia und Golfo Aranci entsprechend. Porto Torres auch gerundet 200 Kilometer.</p><p>Nicht nur mein Ziel um Erholung zu finden. Das familiär geführte Hotel wirkt wie eine Oase des Glücks. Die Bungalows mit den notwendigen eingerichtet. Bad/WC hell und freundlich in ausreichender Größe. Auf der Veranda vor dem Bungalow sitzend den Sonnenuntergang genießen, das Rauschen des Meeres wirkt beruhigend.</p><p>Das Frühstück hat sich zu einem <span class="ILfuVd"><span class="e24Kjd">erweiterten kontinentalem Frühstück entwickelt. Das Abendmenü (siehe hier meine Berichte im Tagebuch) lassen keine Wünsche offen. Hier kommt keine Hektik auf.</span></span></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_2432.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_2427.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_2423.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/ES_00651.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_2431.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/11/IMG_2429.jpg" /></p><p>Zum Meer sind es runde 400 Meter die Düne runter. Das fällt einem leicht. Für die gut 50 Meter wieder hoch benötigt man dann doch mehr Zeit.  :wink:   </p><p>Nächste größere Stadt ist Terralba mit knapp 10 tausend Einwohner. Dort gibt es natürlich auch eine Med. Versorgung und jegliche Einkaufsmöglichkeiten für den tgl. Bedarf. Und besonders zu empfehlen: <a href="https://www.facebook.com/parruccheria.simone">https://www.facebook.com/parruccheria.simone</a> "mein" Friseur.</p><p>Das Villaggio eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt um die Costa Verde erkunden zu können. Man ist schnell in Oristano und der Sinis Halbinsel mit dem alten Antiken Römischen Hafen "Tharros". Dazu San Giovanni di Sinis. Sie ist eine der kirchengeschichtlich interessantesten, weil ältesten byzantinischen Kirchen auf Sardinien. Relativ schnell erreicht man auch Barumini mit Su Nuraxi im Landesinnern. Nicht weit von dort die Giara di Gesturi, ein Planetarium und Sardegna in Miniature. Südlich der Küste entlang die Minen von Montevecchio, die Grotta Su Mannau und der Tempio di Antas. Also genügend Auswahl, wenn es zur Abwechslung mal nicht der Strand gehen soll.</p><p>Anschrift: <span class="LrzXr">Località Sabbie d'Oro, 09031 Torre dei Corsari VS, Italien</span></p><p><a href="https://www.facebook.com/hotelsabbiedoro/">https://www.facebook.com/hotelsabbiedoro/</a></p><p>Mail info@villaggiosabbiedoro.com</p><p>http://www.villaggiosabbiedoro.net/</p><p> </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://mein-tagebuch.de/sardinien/"></category>                        <dc:creator>Eckart Schuster</dc:creator>
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				                    <item>
                        <title>Ab in den Westen, was kommt nach Nuoro auf dem Weg nach Oristano?</title>
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                        <pubDate>Sun, 25 Aug 2019 10:30:08 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Hat man sich vom Flughafen Olbia oder von den Fährterminals Olbia oder Golfo Aranci aus kommend entschieden, die Westküste auf dem schnellsten Weg zu erreichen, dann ist man auf der vierspur...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Hat man sich vom Flughafen Olbia oder von den Fährterminals Olbia oder Golfo Aranci aus kommend entschieden, die Westküste auf dem schnellsten Weg zu erreichen, dann ist man auf der vierspurigen Schnellstraße "SS131 dcn" unterwegs. An der Ostküste geht es erst südwärts und man hat auf der linken Seite immer wieder mal einen tollen Blick auf die Küste. Durch mehrere Tunnel fährt man auf das Gennargentugebirge zu. Davor biegt die SS131 dcn nach Westen ins Landesinnere ab und links sind nun die Berge zu bestaunen. Es geht durch Täler und über hohe, weit gespannte Brücken sanft bergauf, auch rechts der Schnellstraße kann man bald steil aufsteigende Berghänge betrachten. Bei Nuoro ist wohl der höchste Punkt der Straße erreicht. Danach bekommt man einen Weitblick über das Land. Wie eine Autobahn meidet die SS131 dcn Dörfer und kleine Städte. Höchstgeschwindigkeit sind aber 90 km/h. Und es wird geblitzt!</p><p>Ein lohnenswerter Abstecher ist der Stausee Lago Olmedo. Auf der Hochebene von Bitti (37 Km nördlich von Nuoro) entspringt der Tirso. Mit 157 km ist er der längste Fluss Sardiniens. Er speist den größten Stausee der Insel und wohl auch Italiens.</p><p><strong><em>WIKIPEDIA schreibt am 06.01.2018:</em></strong></p><p><strong><em>Der Lago Omodeo (sardisch Lagu Omodeu) ist einer der größten Stauseen Sardiniens und Italiens. Dafür wurde der Tirso in der Region des Barigadu gestaut. Im Jahr 1919 wurde in Ula Tirso dafür die Staumauer Santa Chiara von 16.000 Arbeitern gebaut und 1924 fertiggestellt, dieses Projekt wurde vom namensgebenden Ingenieur Angelo Omodeo entworfen. Der Stausee erstreckt sich über 20 km Länge und dient hauptsächlich dazu, den chronischen Wassermangel der Inseln zu lindern, der Stromerzeugung und der Bewässerung in der Landwirtschaft.</em></strong></p><p><strong><em>Der Staudamm hat einige Monumente der Vorgeschichte überflutet, deren Reste bei Niedrigwasser aus dem See ragen. Dazu gehören die Nuraghen Iscòva, Perdu Mannu e Bentòsu, Pajolu, Biùgias Pilicas e Auru und Songhe e Su Pranu sowie drei Gigantengräber. <br /></em></strong></p><p>Um dorthin zu kommen, kann man zwischen drei Abfahrten von der SS131 dcn zwischen Ghilarza und Sedilo wählen. Auf die andere Seite des Sees kommt man, wenn man die Abfahrt Ghilarza nimmt und die SP 15 über Boroneddu nach Bidoni fährt. </p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/08/ES_03947.jpg" /></p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/08/ES_03948.jpg" /></p><p>Natürlich lädt dieser Stausee zur Pause und zu einem Spaziergang ein.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/08/ES_03946.jpg" /></p><p>Es ist idyllisch anzuschauen, wie die Schäfer ihre Schafe dort in Ruhe weiden lassen. Da sie von Maremmanos gut behütet werden, sollte man der Schafherde allerdings nicht zu nahe kommen.</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/08/ES_03943.jpg" /></p><p>Zwei Hütehunde sind bei der Herde, zwei ruhten sich abseits aus und dieser eine genügte, um uns auf Abstand zu halten:</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/08/ES_03945.jpg" /></p><p>Weiter auf der SS131 dcn kommt man bei Abbasanta dann zur SS131, die Sassari im Norden mit Cagliari im Süden verbindet. Direkt bei der Einmündung liegt die Nuraghe Losa. Neben der Besichtigung der Nuraghe kann man sich auch ein wenig stärken. Dies geht aber noch besser einige Kilometer südlich Richtung Oristano: dem Parco Archeologico Naturalistico di Santa Cristina. </p><p><span style="color: #000000"><em><strong>Wikipedia schreibt am 25.08.2019:</strong></em></span></p><p><span style="color: #000000"><em><strong>Santa Christina ist ein sardischer <a class="mw-redirect" style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Brunnenheiligtum" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brunnenheiligtum">Brunnentempel</a> (<a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Italienische Sprache" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Sprache">italienisch</a><span lang="it-Latn">Pozzo sacro</span>) aus der Zeit der <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Nuraghenkultur" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nuraghenkultur">Nuraghenkultur</a> (1800 bis regional etwa 234 v. Chr.). Er befindet sich nahe der Cumbessias (Pilgerwohnungen) der kleinen gleichnamigen Kirche, an einer eigenen Ausfahrt der <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Strada Statale 131 Carlo Felice" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Strada_Statale_131_Carlo_Felice">Schnellstraße SS131 Carlo Felice</a> in einem <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Nuraghensiedlung" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nuraghensiedlung">nuraghischen Dorf</a>, das in einem lichten Olivenhain liegt.</strong></em></span></p><p><span style="color: #000000"><em><strong>Von dem Dorf sind eine kleine <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Nuraghe" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nuraghe">Nuraghe</a>, einige Hütten, ein Rundtempel (Capanna circolare), vor allem aber die Mauerreste unzähliger Bauten auf einer Fläche von 14 Hektar erhalten bzw. restauriert. Herausragend ist das von einer niedrigen Mauer (<a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Peribolos" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Peribolos">Peribolos</a>) umgebene Brunnenheiligtum. Der Brunnenraum ist schlüssellochartig aufgemauert. Eine präzise gearbeitete Treppe führt in die Tiefe und den ebenso gut gearbeiteten Brunnenraum, der <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Tholos" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tholos">tholosartig</a> ist. Der unterirdische Komplex von Santa Cristina repräsentiert den architektonischen Höhepunkt der Steinbearbeitung der Nuraghenkultur. Er wird anhand gefundener <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Bronze" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bronze">Bronzen</a> an das Ende des 2. Jahrtausend v. Chr. datiert. Die <a style="color: #000000;text-decoration: underline" title="Punier" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Punier">Punier</a> nutzten die Anlage offenbar weiter, was man aus der Existenz ihrer typischen Räuchergefäße schließt. <br /></strong></em></span></p><p>Weiter gen Süden kommt man nun nach Oristano. Der Westen ist erreicht.</p><p> </p>]]></content:encoded>
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                        <title>Der Westküste entlang. Vom Norden in den mittleren Westen. Bosa das Ziel.</title>
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                        <pubDate>Sun, 04 Aug 2019 14:41:59 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Die Westküste kennenlernen - mit Motorrad, Pkw oder Camper kein Problem. Porto Torres hat einen Fährhafen, ist also zum Starten sehr gut geeignet. Dasselbe gilt auch für Alghero mit dem Flug...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Westküste kennenlernen - mit Motorrad, Pkw oder Camper kein Problem. Porto Torres hat einen Fährhafen, ist also zum Starten sehr gut geeignet. Dasselbe gilt auch für Alghero mit dem Flughafen: Aeroporto Alghero-Fertilia. </p><p>Gleich nun die wunderschöne Küstenstraße "runter"? Nein! Mit der "Grotta di Nettuno"  gibt es nicht weit entfernt schon etwas Besonderes zu bestaunen. Da man mit der Fähre sehr früh ankommt, lohnt es sich erst einmal, sich ein wenig zu akklimatisieren, bei einem Frühstück oder einem Bummel durch Alghero.</p><p>Öffnungszeiten der Grotte: täglich geöffnet; von April bis Mitte Sept. 10-19 Uhr, von Mitte September bis November 9 bis 18 Uhr und von November bis März 10 bis 15 Uhr.</p><p><img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-1p-2f04.jpg" /> <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-1q-f143.jpg" /> <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-1r-3701.jpg" /></p><p>Von Alghero nun die Küstenstraße, die Strada Provinziale 105, entlang nach Bosa.</p><p>Blick nach Alghero <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-1y-ef79.jpg" /> und Richtung Bosa <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-20-5682.jpg" /></p><p>Man möchte fast alle 100 Meter anhalten. Welch' schöne Blicke! Gut, das mit den 100 Metern ist wohl ein wenig übertrieben.</p><p>Wer sich das Ganze vorweg auf Google Maps anschaut, der sieht, dass von der SP 105 abgehend zwei  Aussichtspunkte als lohnenswert angepriesen werden:<br />- Sa Rocca Pinta<br />- Torre badde jana.</p><p>Selbst war ich dort noch nicht.</p><p>Aus der SP105 wird die SP49. Das Landschaftsschutzgebiet "Riserva Naturale del Grifone" befindet sich hier - und damit seine "Majestät" der Grifon, ein Gänsegeier. Auf der Homepage des Riserva Naturale del Grifone, <a href="http://www.sicgrifone.it/" target="_blank" rel="noopener">www.sicgrifone.it</a>, wird er so beschrieben (Auszug) <em>"Er hat eine Spannweite, die 3 Meter und eine Länge von etwa 1 Meter erreichen kann. Die jungen haben eine dunkle Farbe, aber bald wird der Kopf weißlich, wie der lange Hals, wo es eine typische weißliche Jugularis gibt. Der Teil des Bauches ist durch ein rötliches Gefieder gekennzeichnet."</em></p><p>Weiter auf der SP 49 kommt man nach Bosa, eine lebendige kleine Hafenstadt, am Fluss Temo gelegen. Gute 100 Kilometer war man nun unterwegs. Durch die Sehenswürdigkeiten und eine der schönsten Panoramastraßen Sardiniens könnte es sicherlich schon Nachmittag geworden sein. Der Strand von Bosa Marina lädt zur Erfrischung ein und auch für den Magen gibt es genügend Angebote. Oberhalb von Bosa thront das Castello Malaspina, von dem aus man eine tolle Aussicht über Stadt, Fluss und Meer hat.</p><p><img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-2c-be78.jpg" /> <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-2d-1ada.jpg" /> <img src="https://addpics.com/files/thumbs/hcw-29-488c.jpg" /></p><p>Es könnte inzwischen Abend geworden sein. Keine Sorge, Bosa hat natürlich auch gute Übernachtungsmöglichkeiten. ???? </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://mein-tagebuch.de/sardinien/"></category>                        <dc:creator>Eckart Schuster</dc:creator>
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                        <title>Bosa, bekannt als einer der malerischsten Orte Italiens</title>
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                        <pubDate>Sun, 21 Jul 2019 10:28:41 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Lt. Wikipedia:Bosa ist eine italienische Gemeinde mit 7927 Einwohnern in der Provinz Oristano im Westen Sardiniens. Sie liegt etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt in einem weiten Tal am Flu...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lt. Wikipedia:</p><p><em>Bosa ist eine italienische Gemeinde mit 7927 Einwohnern in der Provinz Oristano im Westen Sardiniens. Sie liegt etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt in einem weiten Tal am Fluss Temo und gehört der Vereinigung I borghi più belli d’Italia an.</em></p><p><a href="https://www.google.com/maps/place/08013+Bosa,+Oristano,+Italien/@40.2809544,8.4799972,13z/data=!4m5!3m4!1s0x12ddaa9bae540217:0x9f29130d183d08ce!8m2!3d40.2952312!4d8.5036658">https://www.google.com/maps/place/08013+Bosa,+Oristano,+Italien/@40.2809544,8.4799972,13z/data=!4m5!3m4!1s0x12ddaa9bae540217:0x9f29130d183d08ce!8m2!3d40.2952312!4d8.5036658</a></p><p> </p><p>Sardinien.com schreibt (Stand: 20.05.2017):</p><p><em>Eindeutig bestimmt der Temo-Fluss die Stimmung des großen Mündungstals. Die Zeit bleibt nicht stehen, doch sie scheint hier langsamer zu fließen - wie der einzige schiffbare Fluss auf Sardinien. Gelassen und freundlich strahlt er seine Ruhe aus.</em></p><p><em>Hier wachsen die Früchte der Leidenschaft. Malvasia heißt der Wein aus dem Temo-Tal. Er hat die Farbe der Sonne, den Geschmack des Südens und ist der Drink der Hiesigen, die ihn am Lungotemo in kleinen Gläschen gelassen zu sich nehmen.</em></p><p><em>Die Flusspromenade ist der Mittelpunkt, was ehemals herrschaftliche Palazzi, pittoreske Fischerboote, eine längst geschlossene Gerberei, gute Weine und traumhaftes Essen betrifft. Doch auch das Altstadtviertel Sa Costa mit dem Gewirr an Gassen und Laubengängen, wo man das Kunsthandwerk bestaunen kann, bietet jede Menge Sehenswertes. Gleich bei der alten Brücke geht's ins Kirchengeschehen: Hier erstrahlen die Cattedrale dell'Immacolata und die Chiesa der Rosario in ihrem Glanz. </em></p><p><em>Hoch über diesem Paradies, inmitten eines riesigen Areals thront die Festung Malaspina. Seit 1112 steht die militärische Verteidigungsanlage felsenfest an ihrem Platz.</em></p><p><em>Drumherum haben die Einheimischen das Land zum Leben erweckt und eine blühende Landwirtschaft kreiert, die vorwiegend Wein produziert. Das Ergebnis: extra-gut!</em></p><p><em>Der goldgelbe Sandstrand der Stadt liegt nur etwa 2 Kilometer entfernt im kleinen Seebad Bosa Marina. Hier schlummert die im Stil der katalanischen Gotik erbaute Kirche Santa Maria del Mare. Den Strand beherrscht hingegen ein spanischer Festungsturm: die Torre Aragonese dell'Isola Rossa.</em></p><p><em>Und wenn der Sonnenuntergang den weiten Himmel über Bosa lichtblau und rosa streift und wenn dann noch ein Gänsegeier mit leichten Flügeln gegen die untergehende Sonne fliegt - dann fällt alles Unruhige und Hektische von einem ab. Hier kann man sich so richtig erholen!</em></p><p>Mehr Informationen: Comune di Bosa - Corso Garibaldi - 08013 Bosa -</p><p><a href="https://www.comune.bosa.or.it" target="true">https://www.comune.bosa.or.it</a></p><p> </p><p>Sehr viele Adressen zum Übernachten: <a href="https://www.comune.bosa.or.it/comune/ricettivita/" target="true">https://www.comune.bosa.or.it/comune/ricettivita/</a></p><p> </p><p>Fazit:<br />Bosa ist kein Fischerstädtchen der Neuzeit, genauer gesagt keine „Touristenattraktion“ des 19hundertsoundso. Vom Castello Serravalle (Bauzeitbeginn etwa ab 1050 - der Papst hieß damals Benedikt) hat man einen sehr guten Blick über Stadt, Fluß und Meer und auch die dort befindliche Kirche mit Fresken toskanischer Meister (14. Jahrhundert) ist einen Besuch wert!</p><p><img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/07/enr-23-36c8.jpg" /> <img src="https://mein-tagebuch.de/wp-content/uploads/2019/07/enr-22-df4a.jpg" /></p>]]></content:encoded>
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                        <title>ORISTANO, &quot;NATÜRLICH&quot; SARDISCH</title>
                        <link>https://mein-tagebuch.de/sardinien/der-westen-sardiniens/oristano-natuerlich-sardisch/</link>
                        <pubDate>Sat, 20 Jul 2019 14:43:43 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Lt. Wikipedia (Stand 31.12.2017):Oristano (sardisch Maristanis oder Aristanis – zwischen den Lagunen) ist eine italienische Stadt mit 31.671 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) im Westen Sa...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lt. Wikipedia (Stand 31.12.2017):</p><p><em><strong>Oristano</strong> (<a title="Sardische Sprache" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sardische_Sprache">sardisch</a> Maristanis oder Aristanis – zwischen den Lagunen) ist eine <a title="Italien" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Italien">italienische</a> <a title="Italienische Gemeinden" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Gemeinden">Stadt</a> mit 31.671 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) im Westen <a title="Sardinien" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sardinien">Sardiniens</a>.</em></p><p>So trocken beginnt man auf dort, über die Stadt zu informieren. Ich habe "natürlich" gewählt, weil der Tourismus hier an der Westküste noch in den Anfängen steht. Die Costa Smeralda und die Ostküste sind mehr als 200 Kilometer entfernt, der Fährhafen Porto Torres im Norden gute 150 Kilometer und die Hauptstadt Cagliari im Süden runde 100 Kilometer.</p><p><a href="https://www.google.de/maps/place/09170+Oristano,+Italien/@39.8838308,8.5500812,11z/data=!4m5!3m4!1s0x12dd9be7ed5515ed:0xa58565a678eb8601!8m2!3d39.906182!4d8.5883863?hl=de" target="true">https://www.google.de/maps/place/09170+Oristano,+Italien/@39.8838308,8.5500812,11z/data=!4m5!3m4!1s0x12dd9be7ed5515ed:0xa58565a678eb8601!8m2!3d39.906182!4d8.5883863?hl=de</a></p><p> </p><p>Die Geschichte der Stadt ist Bemerkenswert. </p><p>Sardinien.com schreibt dazu (Stand 20.07.2019):</p><div><em>Die Siedlungsspuren des Gebietes um <strong>Oristano</strong> gehen bis ins sechste Jahrtausend vor Christus zurück. Aus dieser Zeit sind noch Überreste von Dörfern wie <strong>Conca ’e Illionis</strong>, <strong>Cùccuru is Arrìus</strong> sowie Menhire und megalithische Grabstätten erhalten.</em></div><div> </div><div><em>Rund 5000 Jahre später erreichten die Phönizier das Gebiet und gründeten Städte wie <a href="https://www.sardinien.com/a1381/articles/1381/tharros/"><strong>Tharros</strong></a> und <strong>Othoca</strong>. Zwischen 600 und 300 vor Christus besetzten die Karthager das Gebiet um <strong>Oristano</strong> und verwandelten die Städte <a href="https://www.sardinien.com/a1381/articles/1381/tharros/"><strong>Tharros</strong></a>, <strong>Neapolis</strong> und <a href="https://www.sardinien.com/a1233/articles/1233/cornus/"><strong>Cornus</strong></a> in wichtige Handelszentren.</em></div><div> </div><div><em>Nach langem Kampf mit den Karthagern eroberten anschließend die Römer Sardinien, die die Wirtschaft und Infrastruktur erheblich prägten und ausbauten. Auf die Römer folgten das germanische Volk der Vandalen und die Byzantiner.</em></div><div> </div><div><em>1070 schließlich war das Gründungsjahr der Stadt <strong>Aristanis</strong> oder <strong>Oristano</strong>. Die Einwohner der Hafenstadt <a href="https://www.sardinien.com/a1381/articles/1381/tharros/"><strong>Tharros</strong></a> entschieden, in eine Stadt umzuziehen, in der sie vor feindlichen Übergriffen von der Meeresseite sicher sein konnten. Um die neue Stadt zu bauen, griffen sie auf die Steine von <a href="https://www.sardinien.com/a1381/articles/1381/tharros/"><strong>Tharros</strong></a> zurück.</em></div><div><em>Im Mittelalter wird die Insel in vier Regierungsbereiche, die so genannten <strong>Judikate</strong>, eingeteilt: <strong>Calari</strong>, <strong>Torres</strong>, <strong>Gallura</strong> und schließlich <strong>Arborea</strong>; Letzteres mit der Hauptstadt <strong>Oristano</strong>. Dabei stand jedem Judikat ein Richter als Obrigkeit vor.</em></div><div><em>Im 14. Jahrhundert fällt Sardinien als Lehen an den König von Aragon, der die Inselbevölkerung auf grausame Weise unterdrückt. Dies war die Glanzzeit von <strong>Eleonora von Arborea</strong>, die in <strong>Oristano</strong> noch heute verehrt wird. Der damaligen Richterin des <strong>Judikats Arborea</strong> gelang es, die kleinen Widerstandsbewegungen der Gegend so weit gegen die spanische Krone zu vereinen, dass sich das <strong>Judikat Arborea</strong> am längsten von allen Regierungsbezirken seine Unabhängigkeit bewahren.</em></div><div><em>Während der anschließenden katalanisch-aragonesischen Besatzung im 15. und 16. Jahrhundert wird auf der Insel das Feudalwesen eingeführt und das Territorium in neue Regierungsbezirke eingeteilt, darunter auch die <strong>Grafschaft Oristano</strong>. </em></div><div><em>Nach einer langen Zeit von Hungersnöten und Pest werden die Savoyer, die Fürsten von Piemont, zu den neuen Herrschern über Sardinien. <strong>Oristano</strong> und Umland werden in die Hand des Marquis von Arcais übergeben und erst 1938 schafft der sardisch-piemontesische König Carlo Alberto das Feudalwesen wieder ab und gibt den Bauern ihr Land zurück. </em></div><div><em>Die anschließende faschistische Epoche war vor allem von der Trockenlegung des sumpfigen Schwemmlandes der Tirsomündung geprägt, wo die Stadt <strong>Mussolinia</strong>, das heutige <a href="https://www.sardinien.com/a1385/articles/1385/arborea/"><strong>Arborea</strong></a>, gegründet wurde.</em></div><div> </div><div><em>Am 16. Juli 1974 schließlich wird<strong> Oristano</strong> Provinzhauptstadt der neu gegründeten vierten sardischen Provinz.</em></div><div><em>Heute präsentiert <strong>Oristano</strong> sich als ein malerisches Städtchen, das bei genauerem Hinsehen noch viel von seiner bewegten Geschichte zu zeigen hat. Die Altstadt von <strong>Oristano</strong> lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein, bei dem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreicht werden können. Idealer Ausgangspunkt ist die <strong>Kathedrale</strong> <strong>Santa Maria Assunta </strong>in der Via Duomo.</em></div><div><a href="https://www.sardinien.com/a1347/articles/1347/oristano/">https://www.sardinien.com/a1347/articles/1347/oristano/</a></div><div> </div><div> </div><div>Oristano bietet gute Einkaufsmöglichkeiten, hier ist das Centro Commerciale Porta Nuova eine sehr gute Adresse - auch für Besucher, die mit einem batteriebetriebenen Auto unterwegs sind. 3 Säulen mit 22 kW 32 A, die gleichzeitig sechs Autos aufladen können, stehen zur Verfügung.</div>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://mein-tagebuch.de/sardinien/"></category>                        <dc:creator>Eckart Schuster</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://mein-tagebuch.de/sardinien/der-westen-sardiniens/oristano-natuerlich-sardisch/</guid>
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                        <title>Nuoro - Stadt der Künstler</title>
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                        <pubDate>Sun, 14 Jul 2019 11:31:19 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Vom Osten in den mittleren Westen zu gelangen, geht am schnellsten über die SS 131dcn. Unweigerlich kommt man nach Nuoro, der doch lebendigen gleichnamigen Provinzhauptstadt, und diese zählt...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom Osten in den mittleren Westen zu gelangen, geht am schnellsten über die SS 131dcn. Unweigerlich kommt man nach Nuoro, der doch lebendigen gleichnamigen Provinzhauptstadt, und diese zählt aktuell 36597 Einwohner (Wikipedia 14.07.2019)<br />Egal aus welcher Richtung man sich der Stadt nähert - moderne Bauten prägen das Bild.<br />Die Geschichte des Ortes lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Im 19. Jahrhundert erhielt der Ort das Stadtrecht. Seine stürmische Entwicklung erfolgte nach 1927, als Nuoro zur Provinzhauptstadt wurde.</p><p><a href="https://www.google.de/maps/place/08100+Nuoro,+Italien/@40.3000593,9.2027425,11z/data=!4m5!3m4!1s0x12de86f2d6ac135b:0xaa185537fc691761!8m2!3d40.3202421!4d9.3264377" target="true">https://www.google.de/maps/place/08100+Nuoro,+Italien/@40.3000593,9.2027425,11z/data=!4m5!3m4!1s0x12de86f2d6ac135b:0xaa185537fc691761!8m2!3d40.3202421!4d9.3264377</a></p><p>Nuoro hat zwei Anbindungen an die Schnellstraße SS 131 dcn, an der westlichen Ausfahrt befindet sich ein großflächiges Industriegebiet. Der Verkehr fließt hauptsächlich durch einige größere Straßen, die kleinen Gässchen sind teilweise nur für Kleinwagen oder gar nicht für Kraftfahrzeuge passierbar.</p><p>Seit 1889 ist Nuoro Endbahnhof der schmalspurigen Bahnstrecke Macomer–Nuoro. Die Personenzüge werden seit 1989 durch die Ferrovie della Sardegna betrieben.</p><p>In den 1950er und 60er Jahren startete man von hier immer wieder groß angelegte Banditen-Jagden in die Berge.</p><p>Ende August findet hier eines der wichtigsten Folklore-Feste Sardiniens statt - die Festa del Redentore. Wer sich für die Traditionen und Trachten der Insel interessiert, sollte sich vor allem die alljährlich veranstalteten Umzüge durch die Stadt ansehen.</p><p> </p><p>sardinien.com berichtet ( Stand 14.07.2019):</p><p><em>Nirgends auf Sardinien wurden so viele Künstler geboren wie in Nuoro. Und tatsächlich gilt die in der Barbagia gelegene Stadt als Hochburg der Dichter und Denker.</em></p><p><em>Nuoros kulturelles Erbe wurde, allen voran, durch Grazia Deledda geprägt. Durch sie erlangte die Stadt in der Barbagia Weltruhm.</em></p><p><em>Die Schriftstellerin wurde 1871 in einem der ältesten Viertel, dem Bezirk San Pietro, geboren und sollte schon bald Italiens erste Nobelpreisträgerin für Literatur werden. Zu den bekanntesten, meist auf Sardinien spielenden, Novellen und Romanen gehören La via del male, Elias Portolu, La Madre, Marianna Sica und Canne al vento.</em></p><p><em>Im Elternhaus, der Casa Natale di Grazia Deledda aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, können Besucher auf den Spuren der Künstlerin wandeln.</em></p><p><em>Im selben Stadtviertel, nicht weit entfernt vom Geburtshaus der Schriftstellerin, wurde auch Francesco Ciusa (1883-1949) geboren. Der Bildhauer gewann 1907 mit seiner Skulptur La Madre dell’Ucciso (die Mutter des Getöteten) den ersten Preis der Kunst-Biennale Venedig.</em></p><p><em>Das raue und unzugängliche Umland von Nuoro, die von wilder doch auch großmütiger Schönheit gezeichnete Barbagia, zelebriert der Rechtsanwalt und Dichter Sebastiano Satta (1867-1914) in seinen 1910 erschienenen Gedichten Canti Barbaricini.</em></p><p><em>Ein weiterer Autor, dessen Werk in der Welt der Bräuche und Überlieferungen der Barbagia wurzelt, ist der Schriftsteller und Jurist Salvatore Satta (1902 – 1975). Sein wichtigster Roman Il Giorno del Giudizio (Tag des Gerichts) wurde erst Posthum veröffentlicht.</em></p><p><em>Auch Maria Giacobbe, die heute in Dänemark wohnt, wurde 1928 in Nuoro geboren. Ihr 1957 veröffentlichtes Werk Diario di una Maestrina (Meine sardischen Jahre) erzielte weit über die Grenzen Sardiniens hinaus einen großen Erfolg. Das Tagebuch einer Lehrerin schildert die eindrucksvolle Reise durch die archaisch anmutenden Lehranstalten der Barbagia-Dörfer nach dem Zweiten Weltkrieg.</em></p><p><em>Ob Literatur, Tradition, Religion oder Folklore, die Stadt lädt auch zum Sightseeing ein: Im Südosten, auf dem Hügel von Sant'Onofrio liegt das größte Volkskundemuseums der Insel. Das Museo della Vita e delle Tradizioni Popolari Sarde lockt mit mehr als 7000 Exponaten, größtenteils aus dem Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie erzählen von der Kultur des Alltags, vom Musizieren und Wohnen, von den Dingen des täglichen Bedarfs, von Arbeit und Festen, von Glauben und Aberglauben.</em></p><p><em>Das jüngste Museum für Kunst ist das MAN - Museo d'Arte Provincia di Nuoro. Das Museum der Moderne lockt immer wieder mit Wander- und Sonderausstellungen, die man sich nicht entgehen lassen sollte.</em></p><p><em>Anlass für einen Besuch sind auch die eindrucksvollen Feste in Nuoro. Ende August ziehen beispielsweise anlässlich der Sagra del Redentore Heerscharen von Pilgern den Gipfel des Monte Ortobene hinauf.</em></p><p><em>Mehr Informationen: Comune di Nuoro - Via Dante 44 - 08100 Nuoro</em></p><p><em>www.comune.nuoro.it</em></p><p>(<a href="https://www.sardinien.com/a2461/articles/2461/nuoro/" target="true" rel="nofollow">https://www.sardinien.com/a2461/articles/2461/nuoro/</a>)</p>]]></content:encoded>
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