SARDINIEN

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Barumini und die Giara di Gesturi  

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Eckart Schuster
Mitglied Admin
Beigetreten: 1 Jahr zuvor
Beiträge: 147
26/01/2020 12:17 pm  

Ein Ausflug in das Landesinnere. In Barumini selbst das Casa Zapata Museum wo einem das "frühere" Leben auf der Insel gut erzählt wird ist Ausgangspunkt mehrere Sehenswürdigkeiten.

https://www.google.de/maps/place/Giara+di+Gesturi,+South+Sardinia,+Italien/@39.7195872,8.9932319,15z/data=!4m5!3m4!1s0x12ddf0555a948245:0xdc7d26c0e0aa9d9b!8m2!3d39.7463111!4d8.9797467?hl=de

Da wäre natürlich an erster Stelle die Nuraghe Su Nuraxi zu nennen. 

Bei Regen wird man im inneren Nass.

Bei Sonnenschein natürlich nicht 😉 

 

Information: Die Nuraghi
Während der Bronzezeit beginnt auf Sardinien ein seit langem ansässiges Volk mit der Errichtung gewaltiger steinerner Bauten, den Nuraghi. Rund vier Jahrhunderte (1600 - 1200 v. Chr.) intensivster Bautätigkeit, verbunden mit Bevölkerungswachstum, Landgewinnung und intensiver Landwirtschaft haben eine von Abholzung und Landnutzung nachhaltig geprägte Landschaft hinterlassen, übersät mit kleineren und größeren Nuraghi. Diese bilden ein enges Netz multifunktionaler Anlagen, eingebunden in Gebiete unterschiedlicher Hierarchien, als Koordinationszentren der wirtschaftlichen Aktivitäten, insbesondere durch die Konzentration und die Weiterverteilung von Waren. Es ist kein Zufall, dass die Nuraghi ihre bedeutende regionale Rolle bis in das Mittelalter und die Neuzeit behalten haben. Su Nuraxi ist die am besten erhaltene Groß-Nuraghe auf Sardinien. Sie thront auf einer Anhöhe einen Kilometer außerhalb des kleinen Ortes Barumini, an der Straße nach Tuili, in der Provinz Sud Sardegna. 
Sie wurde um das 12. Jh. v.Chr. errichtet und liegt an der Straße, die von Barumini nach Tuili führt. Ihre Komplexität wurde erst 1949 nach tagelangen Regenfällen und Abrutschen eines Hügels erkannt.
1997 wurde sie von der UNESCO zum Welterbe erklärt und ist fraglos der wichtigste Ausdruck der Nuraghenkultur auf Sardinien. Quelle: Wikipedia

Blick vom höchsten Punkt auf den Komplex.

Die Bewohner hatten eine sehr gute Fernsicht und konnten so schnell Freund und Feind sehen.

Unweit des Komplexes haben die Sarden den Parco Sardegna in Miniatura erbaut. Hier kann man sich einen Überblick über die gesamte Insel verschaffen und sehen was die Sarden mit Stolz erfüllt. Bis hin zur wichtigsten Verkehrsader der Insel. Der Strada Statale 131 Carlo Felice

Von dort ist ein Blick in die "Zukunft" nicht weit. Zu Fuß nun zu erreichen das Museo dell'Astronomia (Museum für Raumfahrtgeschichte)

Jetzt Wandern, Tiere bestaunen?! Auf zur Giara di Gesturi. 

Die ausgedehnte Basaltfläche heißt eigentlich „Parco della Giara“ und ist auf mehrere Gemeinden aufgeteilt.
Eine dieser Gemeinden ist Gesturi. Da die Giara von Gesturi aus gut erreichbar ist, einen großen Parkplatz mit Kiosk oben und einen hervorragenden Zugang zur Hochebene bietet, ist das Gebiet weitestgehend unter dem Begriff „Giara di Gesturi“ bekannt. Hierherzukommen, das ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Einfach wenige Autominuten von Barumini die SS197 weiter zum nächsten Ort, Gesturi fahren. Die Hochfahrt ist ausgeschildert.

Die 550 m hoch gelegene Basalthochfläche hat eine Ausdehnung von 43 km² und ist nahezu eben, etwa 12 km lang und durchschnittlich 5 km breit. Macchia und Korkeichen sind die prägende Flora des Naturreservates. Wanderwege sind in Unterschiedlichen Längen gut ausgeschildert und bei Eintritt (kostet nichts) kann man einen Lageplan für 2 Euro erwerben. Es gibt Rastmöglichkeiten, wo selbst mitgebrachtes verzehrt und getrunken werden kann. Hier kommen Wildkatzen, Marder, Schafe und verwilderte Hausschweine sowie bis zu 800 kleinwüchsige Wildpferde vor. Aber auch das Rindvieh, Ziegen werden hier gehalten.

Information:
Das Giara-Pferd wird etwa 120 bis 140 cm groß. Bei den Farbschlägen überwiegen Rappen, Dunkelbrauner und Brauner. Der Ursprung der Rasse ist unklar, häufig wird angeführt, die Punier hätten die Pferde mit nach Sardinien gebracht.

Bedingt durch die verwilderte Lebensweise erfolgt praktisch keine Nutzung der Rasse durch den Menschen. Jeweils vor der Sommerdürre werden die Pferde zusammengetrieben und zur Bestandsregulierung teilweise eingefangen. Eingefangene Fohlen, die in menschlicher Obhut aufgezogen werden, können später als Reit-, Zug- oder Lastenpferd verwendet werden. Es dient aber auch als Fleischlieferant.

Im Jahr 1996 wurde die „XXV Comunità Montana della Giara“ gegründet. Diese soll die Interessen der verwilderten Pferde vertreten und sich um die Arterhaltung und die Bestandssicherung kümmern. Quelle: Wikipedia

Blick von der Hochfläche auf den Ort Gesturi bildet den Abschluss


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