10.05.2016 Die erste Nacht im Bungalow.
Kalt war es nicht, gab ja auch eine zweite Decke. Die Sonne schien, aber nicht so richtig klar durch. Immer ein wenig wolkig. Dies hielt sich auch so den ganzen Tag. Der Wind hatte morgens schon merklich nachgelassen, doch als wir die gut 20 Meter hoch gen Osten liefen, auf das Plateau - ja er war noch da. Unsere Hunden machte dies nix. Nach langer Nacht nun erst mal Laufen, Schnüffeln, Geschäft machen. Zurück das Frühstück und wir nun auch. Tja, hätte ich es gewusst, ich hätte mir Sardische Wurst und Käse gestern besorgt. Die letzten Male gab es dies bereits und so hatte ich mir beim Einkauf gesagt, " brauchste nicht, bieten ja jetzt was an". Nun, heute Morgen wurde alles persönlich an den Tisch gebracht, das typische italienische Frühstück. Ja, die Saison fängt erst langsam an... es ist kein schlechtes Frühstück - ich mag nur halt DAZU auch noch was herzhaftes.
Der Wind hatte weiter nachgelassen und lt. den Wetterberichten sollte es wohl heute der schönste und wärmste Tag werden - bis Pfingstmontag. Da macht man kein Ausflug, da geht es an den Strand!
Habe heute meine ersten "Flugstunden" (Minuten in Sachen Üben mit Drohne gemacht. Bilder haben Gaetano gefreut und ich schenkte sie Ihm. Natürlich nur Landschaft und alle anderen Gäste waren bereits unterwegs.
Blick nach Pistis
und Torre dei Corsari ![]()
Runterkommen vom Alltag. Ja das geht hier sehr gut.
Man breitet seinen Bademantel aus, legt sich drauf, schließt die Augen, hört die Wellen, riecht das Meer und wird von der Sonne gewärmt. Kein Telefon, kein: können Sie mal, kein das muss ich jetzt noch schnell.. Nein, alles ruht jetzt.
Dann mal aufstehen und den Ball werfen. Eine einfache Sache. Ball kommt in Hundeschnauze zurück und kann wieder geworfen werden. Hundeaugen schauen gespannt (vor dem Wurf) und freudig (nach dem bringen) drein. ![]()
Dann geht man am Wasser entlang. Die Wellen kühlen die Beine. Die Füße erhalten eine podologische Behandlung gratis. Mal tief einsinkend, mal platt auf dem Sand laufend. Sand hat unterschiedliche Körnung. Möwen gehen Ihren Geschäften nach, lassen sich nicht stören.
Und immer scheint die Sonne. Und man legt sich wieder hin und alles beginnt von vorn.
Ja selbst "Strandnixen" flanieren im super schicken Bikini von A nach B. Haben keine Angst vorm Wasser und die Welle und die nächste muss unbedingt vom Handy aufgenommen werden. Alles notwendige bei, in der großen Handtasche. Ist die Welt schön!? Ja, friedlich!!
Ja, und nun sitze ich beim Rest vom DICCIOSU, einem Cannonau di Sardegna aus der Cantina Lilliu. Übrig geblieben von der Abendmahlzeit: Teigtaschen gefüllt mit einer Kräuter/Käsefüllung, zart getüncht in Tomate pur - Hauchdünne Schnitzel mit einem Pilz Ragout darüber - frische Erdbeeren - o.g. Wein - Kaffee/Mirto.
War das ein schöner Tag!
11.05.2016 Am Morgen der Spaziergang für die Hunde. "Dagi, schau. Es hat in der Nacht geregnet", so meine Feststellung als wir mit den Hunden zu Ihrem ersten Gang uns aufmachten. Es war 8 Uhr und Franco trafen wir bei der Gartenarbeit. Gestern brachte er uns das Frühstück. Die Schulzeiten scheinen sich geändert, oder wir sind tatsächlich spät dran. Normalerweise kommt uns eine der beiden Töchter entgegen, nachdem Sie Ihre Töchter zum Bus gebracht haben. Vom Regen hatten wir in der Nacht nichts mitbekommen, muss aber nicht wenig gewesen sein. Na ja, war ja egal - da Vergangenheit.
Nach dem Hunde Frühstück nun zum eigenen. Papa Filice war verantwortlich und Ihm mussten wir nix sagen. Alles wie immer meinte er und brachte uns den Kaffee Latte. Es regnete wieder. Wettervorhersagen stimmen. Was machen?
Natürlich erst einmal was in die Bildung! Ich lerne Italienisch und nun lass es regnen - Babbel und Sprachenlernen 24 wollen unterrichten.
Anschließend nun der Plan: Besichtigung die Mienen in Montevecchio - ein wenig Shopping in Oristano (Hose/Schuhe) und dann zu Pau Simone. Ja Ihr wollt jetzt wissen wer ist Pau Simone...aber der Reihe!
In Montevecchio war nix los und somit keine Führung. Ich fuhr die SP 65. Für Motorradfahrer was Schönes (bleibt auf eurer Seite!). Hier kann man sehen warum die Costa Verde (grüne Küste) nun so genannt wird. Und das die Natur den Regen der Sonne vorzieht?
Offiziell alles offen und wir pünktlich, aber wir wären wohl die ein zigsten gewesen......Ja, die Saison ist noch nicht da.
In Oristano nun versucht neben der Erweiterung des Frühstücksangebotes (Käse/Schinken) mir ein paar Schuhe und eine (dunkle) Hose zu erstehen. Sie hatten schöne Sachen....ich wohl zu Alt....oder meine Oberschenkel zu Kräftig....Taille passte - also Größe 48 Ok. Gut, es bestand kein Zwang zum Kauf. Schau „mer mal weiter....“
16 Uhr nun den Termin bei Pau Simone. Also letztes Jahr im Mai, da war er die Rettung. Ich hatte keine Zeit gehabt und nach Ankunft im Sabbie hatte ich Tania gefragt und sie gab mir die Adresse von Pau Simone (spannend? oder wisst Ihr es schon?). Selbst konnte ich am Montag nun keinen neuen Termin vereinbaren - wie in Deutschland: geschlossen. So bat ich gestern Tania erneut um Vermittlung. Mein Italienisch doch nur „un po“.
Das Geschäft machte pünktlich um 16 Uhr auf, ich war der erste und musste mich eigentlich gar nicht vorstellen. Mein " buona sera, mi chiami Eckart" (mit dem Namen hatte mich Tania angekündigt) wurde mit der Geste "hier setze Dich mal hin, ich wasche Dir sofort die Haare" per Armbewegung erwidert. Neben Pau schaute mich ein junger Mann (für das Haare waschen verantwortlich) und eine junge Frau (für das Färben der Haare und Untersuchen der Kopfhaut - nicht bei mir(!) Verantwortliche an. Der Maestro erkannte mich, bot uns allen (auch seinen Mitarbeitern) einen Kaffee an und verschwand. Sein Mitarbeiter wusch mir nun die Haare und nach getaner Arbeit versprach er: un Minuto... Pau kam und ich konnte nun schon wesentlich besser als 5/2015 meine Vorstellungen ihm erzählen. Er wusste noch - ich komme aus dem Raum Hannover und freute sich, als ich ihm erzählte, das ich noch weiß: er war in Berlin.
Insgesamt war doch unsere Unterhaltung wesentlich besser als vor einem Jahr. Neben der Frisur ein weiterer Pluspunkt für heute!
Pau Simone ist nicht Handwerker, nein er sieht sich wohl als Künstler. eine Freude ihm zu zu sehen. Wer in Terralba (oder Umgebung) seinen Urlaub verbringt: lasst Euch auf seine Kunst ein - Ihr werdet nicht enttäuscht!
Terralba:
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Der Preis? Für waschen - schneiden - waschen - föhnen - schneiden (Korrektur) - ein wenig Gel: 17 euro. Da ich bei Klier für schneiden mit anfeuchten der Haare 20 Euro zahle, gab ich diesen Betrag. Übrigens: meine Frau hat nicht gemeckert: muss also auch den weibl. Geschmack getroffen haben.
Für Oktober habe ich schon gebucht.
So, meine Haut hat sich entspannt - morgen darf die Sonne wieder länger scheinen.
Ach ja, ihr wollt wissen was es zum Abendessen gab? Nun:
Muscheln auf Spaghetti - Schwertfischsteak mit Mohrrübe geraspelt - Schokoladeneis wie Torte - S' ELEGAS (Nuragus di Cagliari) von der Cantina ARGIOLAS - Kaffee - Mirto (wäre für uns besser gewesen, ein Limoncello: Domani meint Gaetano) - natürlich Aqua frizzante...alles lecker!
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Leider habe ich beim Kopieren des 12.05.2016 etwas wohl falsch gemacht. Die ausgewählten Bilder blieben erhalten.
An diesem Tag war das Wetter zwar nicht für den Strand so richtig geeignet, aber ich spielte mit den Hunden zwischen Wasser und Bungalow. Wespen/Bienen hatten Plastikmüll zu Ihrem Zu Hause erkoren, die Eidechse bekommt nur auf das Foto wenn man ruhig ist und das sich meine beiden Hunde gut verstehen, ja das sieht man doch!
13.05.2016
>>ein mir bekannter Vogel im Medio Campidano normal? Und wie eine Empfehlung aus Greifswald kommend den heutigen Abend beeinflusste.<<
Nun, alles der Reihe nach. Wetter? ja wie gestern - etwas mehr Wolke, ein bissel Regen (saßen im Auto) und ein bissel kühler. Komme mir vor, als säße ich im SEPTEMBER vorm Zelt in Nonnevitz, (Westlich unterhalb Kap Arkona bei Dranske Bakenberg)....im Zelt wäre jetzt die Propangasheizung an. Also wenn gemeckert, dann absolut in der Oberklasse. Wir haben Mai, für hier sicherlich zu kalt, aber der Tag war ein sehr schöner!
Nun zum einzelnen:
Wir nahmen uns vor im Medio Campidano umzuschauen. 2006 war es ein verregneter Tag (Sept.), 2008 waren nur die Jungs in der Anlage und wir warteten (Hitze/Hunde). Nun also wir noch mal! Auf nach Barumini. Barumini ist eine Gemeinde in der Marmilla, zum Zentrum Sardiniens gehörend und dort befindet sich die Groß-Nuraghe Su Nuraxi, die nun zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Halt nicht nur ein Turm, sondern ein ganzes "Dorf". Die Führung wurde in Italienisch und Englischer Sprache geführt (pro Pers. 10 Euro Eintritt). Rechtzeitig losgefahren und wir konnten die 12 Uhr Führung nehmen. Was ich nicht in Italienisch verstand - verstand meine Frau in Englisch - Perfetto. Die meisten Sarden / Ureinwohner vor x tausend Jahren vor Christus waren nun mal keine Fischer. Anschließend hoch in Giara Gesturi. Nur wenige Kilometer weg. Die Pferde wurden mal "eingeführt", dann fast ausgerottet (weniger als 200) und nun gibt es wieder fast 600. Eintritt frei, Prospekt in Deutsch 2 Euro. Schöner Spaziergang auf gut 600 Meter Höhe mindestens 5 Kilometer, durch Macchia und an Korkeichen entlang. Immer wieder Pferde sehen, meist die Stuten mit Fohlen / oder kurz davor welche zu bekommen = also eins pro Stute.
Ich könnte jetzt noch viel aus dem Prospekt an Weisheiten bringen. Dazu noch den Nachbarort Tuili mit den Möglichkeiten: Sardegna in Miniatura, Digitalplantetarium, Astronomiemuseum usw. anpreisen - Freunde der Insel: habt Ihr die Zeit und auf der Insel - macht Euch auf!
Bliebe noch etwas zu erwähnen. Wir spazierten nun und hörten auf einmal: Kuckuck! Kann man sich nicht verhören. Zwischen dem Gezwitscher immer wieder ein deutliches kuckuck. Ist der hier auch zu Hause? Ja! die Antwort (lt. Wikipedia) und auf der Gesturi nach dem gelesenen sowieso.
Wieder was dazu gelernt und schön was vertrautes gehört zu haben - in der vermeintlichen Fremde...(sehe ich ja nicht so)
Im Sabbie angekommen war pünktlich auch die Sonne da. Tat gut auf der Liege den späten Nachmittag nun zu genießen. Bella wollte noch ein wenig spielen und hat zum ersten Mal mir dafür einen "Kuss" gegeben. Bisher hat sie sich nicht soweit getraut....Gut, ich kommentiere dies nicht weiter.
Den blauen Ball bekam sie für ein paar Minuten/Konzentrationslänge.
Fam. Filice brachte nun heute alles durch einander. Oder wir? Thema: Abendessen. Wir fragen nicht was gibt es heute? Wir wissen: gab es Fisch zum 2. Gang - gibt es den Tag darauf Fleisch. Das so im Wechsel. Noch nie bekamen wir 2x das gleiche Gericht während unseres Aufenthaltes. Also, warum essen fahren? Das essen war und ist hier immer sehr gut! Letztes Jahr war das "vegetarische" ein "Fleischgerichtstag". Gestern eigentlich wieder....Daher gingen wir von Fisch aus und ich spekulierte schon mit Dorade....Bei den Flaschen Wein nur Rosso im Angebot....eigenartig. Tja und dann sah ich da ein Etikett: Mammuthone - Cannonau die Sardegna - Cantina: Giampetro Puggioni (ich meine aus Nuoro stammend).
Diesen Wein hatte mir mein Patenkind Tom aus Greifswald mittels Whats App im April empfohlen... Sage zu Gaetano: heute Fisch und er sagt: nein, heute Fleisch! Naja, Diskutieren hilft da ja nun nicht, und ist ja auch "wurscht", Fleischspieße haben geschmeckt - Pasta sowieso und "Schokokuchen" auch! Morgen soll es aus der Cantina einen Vermentino geben. Hab ich ja eventuell was zu empfehlen, also zum Fisch. Da waren wir uns wieder einig.
Blick vom Turm auf "das Dorf" der Nuraghen
und in die Umgebung. Ankommende konnten ja schon von weitem "Begrüßt" werden
die Bewohner der Giara Gesturi
und die haben einen Ausblick.....
14.05.2016 KEIN Tag wie jeder andere - warum spontane Entscheidungen manchmal einfach super sind...
Die Wettervorhersagen waren ja in den letzten Tagen doch ziemlich genau. Und so wussten wir was uns heute "blüht"! FA brutto il Tempo!
Bewölkt, Wind so begrüßte uns der Morgen. Wir hatten nun aber schon geplant und daher war das Wetter nun nicht die Katastrophe. Bisher zweimal durchgefahren (nach oder von Alghero kommend) wollten wir uns nun mal das Castello Seravalle in Bosa näher anschauen.
Nach dem üblichen ging es los.
Plan über Marceddi - Arborea - Santa Giusta - Oristano auf die SS 292. Cuglieri erst einmal umfahrend. Das Wetter grau, Wind und Regen. Wir sehen: in Torre del Pozzo trotzdem zwei "Wellenreiter" auf ihren Brettern bei 16 Grad Wasser und Lufttemperatur im Neoprenanzug den Wellengang (gute 2 Meter Wellenhöhe) nutzen.
Bosa erreicht, die Stadt liegt am Ufer des Temo, dem einzigen schiffbaren Fluss (5 Kilometer in das Land hinein) und schon lange als Stadt bestehend. Also kein Fischerstädtchen der Neuzeit bzw. „Touristenaktivita“ 19 hundert so und so. Castello Serravalle (Bauzeitbeginn ab 1050 etwa - der Papst hieß damals Benedikt und es ging gegen die Araber [gegen wen auch sonst in dieser Zeit]) und haben die darauf befindliche Kirche mit Fresken toskanischer Meister (14. Jahrhundert) besucht. Super Blick - seht Ihr unten. Zurück auch durch die Stadt. Viele Ristorantes, Pizzeria, Hotels. Vieles geöffnet oder teilweise in Strand Nähe noch für die Saison in Vorbereitung. Ja, hier ist was über die Jahrhunderte gewachsen!
Nun zurück bis Cuglieri auf der SS292 (eine italienische Gemeinde mit 2790 Einwohnern (lt. Wikipedia). Die Basilika sah man schon von weitem. Da dachte ich, wenn wir uns das Castello ansehen, dann hat diese Basilika mit Ihrem doch absoluten Freiblick das gleiche Recht besucht zu werden. Runter von der SS292 und die Straßen hoch und sie wurden schmal. Keine Straße war als Einbahnstraße ausgewiesen, aber mehr als ein Auto passte da manchmal nicht. Fanden einen Parkplatz am Sportplatz und gingen die letzten Meter zu Fuß. Oben angekommen: ja hätten bis hier auch fahren können. Nun, in die Kirche kamen wir nicht rein. Dagi (mia Moglie) meinte: " hier geht's rein" - aber es war nur der Eingang zum Friedhof. Aber was heißt hier "nur"?! Ich besuchte nun zum ersten Mal einen ital. Friedhof. Wer schon an einem vorbeigefahren ist, der wird wissen - die Bestattungen finden hier anders statt als wie in Deutschland. Was mich erstaunte war, das sehr viele Grabstätten mit einem Foto (ja Foto = Bild) des Verstorbenen ausgestattet waren. Man schaute auf das Grab und schaute den Verstorbenen (oder gar die Eheleute) an. Es wurde persönlich. Man sah, was er gearbeitet hatte. Ob mehr Landarbeit oder "Büro". Man sah den Menschen (wie kurz vor dem Ableben, also kein Jugendbild), die Persönlichkeit. Dies keine Idee der Neuzeit. Viele Schwarz Weiß Bilder mit entsprechendem Sterbedatum. Ich bin beeindruckt.
Nun zurück und statt der bekannten SS die SP19 aus Unwissenheit genommen (glaubte anfangs - die führt zur SS und sagte mir dann: wirst schon irgendwo ankommen. Cuglieri liegt gute 500 Meter hoch und es ging wie so schön der Olli Kahn immer sagte: immer weiter, immer weiter nach oben...bei 875 Meter war Ende - allerdings mittlerweile nur noch 8 Grad, von den Wolken in einem Nebel eingehüllt, dazu Bäume und es war dunkel = Herbststimmung pur! Am Sabbie wieder zurück habe ich mich schlau gemacht:
Der Monte Ferru (übersetzt: Eisenberg) ist das größte, erloschene Vulkanmassiv auf Sardinien. Es besteht hauptsächlich aus stark eisenhaltigem Basalt- und Trachytgestein. Der hohe Eisenanteil gab dem Berg die eigentümliche rote Farbe.
Die höchsten Gipfel im Massiv sind der kahle Monte Urtigu mit 1050 m und der Monte Entu mit 1024 m. Interessant sind die Türme des Monte Su Pertusu (990 m) aus Trachyt. Die feuchten Nord- und Westhänge sind von Steineichenwäldern bedeckt. Aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheiten und des Vorhandenseins der Europäischen Eibe (Taxus Baccata) wurde die Gegend zum Schutzgebiet erklärt. Wegen der hier vorkommenden Gänsegeier (grifonis) wird das Massiv auch als Volcano di Griffoni bezeichnet.
Ist also noch einmal bei besserer Sicht eine zweite Reise wert!
Auf 800 Meter wieder kommend einen Superblick - immer am Hang lang abwärts. Dann plötzlich ein Autofahrer winkt aus seinem Fenster. Achtung! Auf gleicher Höhe: Scheibe runter. Er, wir sollen aufpassen. Langsam weiter und warum? Seht ihr am Ende des Berichtes.
Tja, gut nach Hause gekommen und doch viel erlebt. Was ist nun zum Essen zu erzählen?
Die Dorade gab es nun heute. Erst Reis mit Streifen von Paprika und Aubergine mit gelben Curry abgeschmeckt, Dorade mit Kartoffel/Rosmarin und als dritten Gang: Seadas mit Honig heiß serviert. LECKER! Wein wie von Gaetano angekündigt ein Vermentino aus der Cantina G.Puggioni (Mammuthone) und ich fand ihn besser als den Cannonau.
Ein Mann bei der Arbeit (Marceddi) ich vermute Gambas bzw. Muscheln "einsammeln" und zolle Respekt: Wasser und Lufttemperatur absolut nix für den Sarden..(er ist gut 150 Meter weg vom Festland)
Blick vom Castello Serravalle auf den Temo, dem einzigen auf ca. 5 Kilometer Länge schiffbaren Fluss in das Land hinein
Achtung: drei Kühe mit zwei Kälbern wurden die Straße hochgetrieben. Sie nahmen erst einmal die ganze Straße in Beschlag, kennen sich aber mit dem Rechtsfahrgebot aus. Man brauchte keine Sorge zu haben.
Tja bliebe noch zu erwähnen. Am Sabbie angekommen wurden gerade die letzten Wolken vom Wind vertrieben. C'e Il Sole! Ich gehe davon aus, der Wetterbericht stimmt für morgen und Montag!
Von Klaus aus dem Sardinienforum erhielt ich folgende Information zum "Muschelsammler" : Hallo Eckart,
>>der fischer sammelt vongole veraci,die ware venusmuschel,welche ,aus dem stagno di marceddi, eine ganz besondere qualität haben sollen.<<
und bo-ju ergänzte:
>>Angler, die "Esca" suchen, also Einsiedlerkrebse als Köder für die Angel, haben genau die gleiche Haltung, aber die Vongole sind draussen im Seichten zu finden, wähend man Einsiedlerkrebse eher näher am Ufer rund um die Felsen findet. Musste eben eine ganze Weile überlegen: was sucht der da? In der Lagune vor St. Antioco sieht man beide Typen. <<
Dies zur Information, da sie doch Nutzbringend ist.
15.05.2016 Letztes Abendmahl ("..mahl" weil Pfingsten..) im Sabbie im Mai (!).
Ein Sonnentag am Sonntag - für hier aber ganz anders und warum sich das warten und hoffen nun so gelohnt hat.
Alle Wetterfrösche hatten recht! Zumindest die, die ich als App auf dem Smartphone habe. Sonne satt! Schon schön beim Aufstehen. Da schiebste den Vorhang beiseite und siehst (nach Westen) wie die Sonne den Strand bescheint. Diese ist ja noch hinter einem und man muss gute 20 Meter hoch. Macht man gerne! Hunde freut es immer wieder, zumal ich mir auch sicher war: heute keine di Caccia (Jagd)! Ich denke, auch hier ist nun Schonzeit angesagt.
Nach dem Frühstück, dem Unterricht usw. runter an den Strand! Es ist unser letzter ganzer Tag. Gestern auf Tour, da passt das mit dem Wetter. Aber halt: neben der Sonne ein doch merklich kühler Wind, der leider auch angesagt, als "steife Brise" daherkam. Nix mit Bademantel an der Wasserkante ablegen. Das ging schon gar nicht. 2 Meter hohe Wellen laufen da doch aus - mal tiefer in den Strand, mal kürzer. Ihr kennt das ja. In Nonnevitz hätte man sich nun eine Strandburg gebaut. Hier brauchte ich das nun nicht. Es gibt genügend kleine Sanddünen auf dem Weg zum Wasser. Also gute 75 Meter von der Wasserkante einen Hügel gesucht - Bademantel ausgebreitet und lass die Sonne in mein Herz.....!und den Rest. Wo kein Wind und viel Sonne? Einfach super!
Ich liebe es, wenn der Körper vollgetankt mit Sonne ist, zieh ich mich dann abends schön warm an (damit der Tank lange hält) und genieße das Ganze.
Kleine Abkühlung zwischendurch? Ja freilich. Einfach aufgestanden, schon war Wind am werkeln, zum Wasser den Wellen zuschauen, bissel rein und zurück zur Windstille. Mit den Hunden spielen? Ja freilich: im Sitzen kann man den Chuckit auch weit genug werfen.
16.00 Uhr zogen ein paar Schäfchenwolken vor rüber was mich bewog den Strand nun zu verlassen. Es wurde nun spannend.
An einigen Tagen wäre es möglich gewesen. Aber immer kurz davor kam eine blöde Wolke und vermasselte das Ganze. Von was ich rede/schreibe? Natürlich von dem, was hier im Westen einfach super rüber kommt - dem Sonnenuntergang! Wenn Sonne das Meer küsst. 6 Tage musste ich noch nie auf so etwas warten. Heute, zwischen Pasta mit Aubergine-Povolone-Tomate und Pecorino, sowie dem Rinderbraten mit den Erbsen, war es soweit!
Anschließend gab es Törtchen gefüllt mit Zitronencreme und mit Schokostreifen dekoriert. Der Monica "Bingias" aus der Cantina Trexenta begleitete das Ganze. War wieder lecker. Ja, natürlich Mirto und Kaffee!
Ja, ein schöner Sonnenuntergang.
Nun eine Nacht mit Meergeräusch genießen, morgen einen schönen Tag haben und abends von der Fähre Euch noch mal einen Gruß schicken.
Bis dahin
Eckart
16.05.2016 Abreise - Arbeiten fahren
Freunde aus dem Forum bei Italo & Melen getroffen und nun auch kennengelernt , dabei leckeren Wein verkostet, für gut befunden und?
Nun hab ich ja fast alles schon in meine Überschrift gesteckt! So schnell nun auch wieder nicht. Wetter macht es uns nicht leicht. Sonne, Sonne. Sardinien zeigt sich von der besten Seite. Papa Filice ärgert mich. >>"Was wirst Du heute Abend essen? Hahaha!" << So richtig kontern geht da nicht. In Ruhe die sieben Sachen zusammen. Bella geht stiften. Als ich mich schon auf Suchen einstelle (Rufen war noch ohne Erfolg) taucht sie überglücklich auf! Hätte noch gefehlt 
In Oristano für 50 Euro getankt (1,239 - DIESEL). Mit Glück kommen wir bis Austria....und natürlich ein paar Mitbringsel (Dolce, Wurst, Bottarga) für alle (also auch für mich
) für zu Hause besorgt. Jetzt werden sich einige Fragen: kein Wein????
Nun, ich hatte im Forum gelesen, Italo und Melen - "Chinzana"- haben leckeren Wein und die direkte Anfrage über das Forum ergab: unser Rückreisetermin passt für eine Verkostung und man möchte ihn ja auch verkaufen.
In Oristano die etwaige Ankunftszeit durchgegeben, wir werden nicht allein sein höre ich - alles passte. Norddeutsche treffen sich also auf Sardinien - tauschen sich über alles Mögliche aus. Melen (zähle ich zu den Norddeutschen) eine perfekte Gastgeberin. Der Wein lecker! Die einen fangen Ihren Aufenthalt an - wir beenden. Für beide eine optimale Ergänzung hier gefunden.
@chinzana Melen: nochmals vielen Dank! Euer Cannonau wird nun das heutige Abendessen um vieles aufwerten!
Nun sind wir hier auf dem Schiff - gleiche Kabine - Hunde ruhen sich aus. Wurden bei der Einfahrt auf das Gelände Kontrolliert inkl. Passaporto. Alle vor uns angekommenen waren schon aufgefahren - konnten also gleich durchfahren. So kein Stress - Bella mag keinen glatten Untergrund, hat sie kein Griff - für Border die schnell laufen wollen, absoluter Mist. Wenn dann noch viele Menschen - Hektik, Angst - legt sie sich hin und ich darf tragen. So konnte ich ihr nun gut zureden und sie lief gaaaaanz langsam, aber sie lief.
Tja, der Frühjahrsurlaub nun zu Ende.
Ich wünsch allen nun viele schöne Tage hier auf der Insel (wann auch immer) und werde selbst ganz viel arbeiten um dann zum Geburtstag der Republik (3.10 - für alle die jetzt nicht wissen...) diese (Republik) meiden um hier, auf Sardinien (was auch immer) zu feiern!
Ich freu mich drauf!
Ciao Eckart
Ob es ein guter Jahrgang wird? ![]()
03.10.2016 - ein Besonderer Tag
"GUTEN MORGEN FRAUEN UND MÄNNER! ES IST KURZ VOR 6 UHR UND SOMIT ENDE DER SCHLAFENSZEIT. RAUS AUS DER KOJE! MACHT EUCH FRISCH UND GÖNNT EUCH EIN SCHÖNES FRÜHSTÜCK IN EINEM UNSERER RESTAURANTS. DAS WETTER IST GUT, KNAPP 20 GRAD......" (dies war eine ABSOLUTE FREIE ÜBERSETZUNG!!!!)
So wurden wir heute früh geweckt. Tja, viele Autos, viele Reisende. Bei der Ausfahrt wurden wir von der Guardia Finanzia mit Hundestaffel empfangen. Von 4 Spuren ging es auf eine und immer wieder wurde ein Pkw. "raus gewunken" - warum auch immer. Natürlich dauert so was und so bekamen wir im Anschluss, kurz hinter Golfo Aranci einen schönen Sonnenaufgang "geschenkt".
"Ich bin wieder hier - in meinem Revier - war nie wirklich weg"
so singt Marius und Ihr, die das lest, seid natürlich mit dran "Schuld", das es mir so geht.
Wenn man zum ersten Mal Sardinien besucht, so kommt man aus dem Staunen, dem "ah" und "schau mal", dem "hätte ich nicht gedacht" usw. nicht raus. Das ändert sich mit der Zeit. Jetzt: schau: ist noch so. Oder: "sie haben den Kreisel nun fertig, Umleitung ade (Oristano Nord). Alles kommt einen bekannt vor - ich bin wieder hier.
Tja und die Begrüßung am Hotel, vom Vater und den Kindern, den Enkeln des Großvaters (so alt ist er eigentlich gar nicht..) bringt dem "zu Hause" eine neue Definition.
Ich habe es versucht in den Nachfolgenden Bildern fest zu halten und bitte um der Qualität um Entschuldigung. Kam der Moment, so hatte ich keine Möglichkeit anzuhalten
Auf der Fahrt zum Sabbi viel mir ein was ich vergessen hatte! (man vergisst ja immer was - nur wusste ich bis Dato nicht, was!) Sonnenschutz in Form von "Zelt" = Strandmuschel, Schirm, Strandmatte! Gut die ersten beiden Sachen benötige ich Persönlich auch nicht und statt Matte habe ich einen Bademantel....Aber meine liebe Frau benötigt es und die Hunde lieben es aus dem ganzen dann was anderes zu machen.
Also es stand 1 zu 99, das ich noch was in Oristano ergattern kann. Leider wäre eine Wette zu meinen Gunsten gegangen. Aber fragen/schauen kostet nix und klar: kein Laden hebt für eventuell Einen Tourist suchenden die Sommerware auf. Morgen mal Tania fragen. Gaetano meinte, sie wüsste was und kann dies Telefonisch abklären. Das spart Zeit...
Überraschung! Das Villaggio Sabbie de Oro ist komplett ausgebucht! Dies habe ich noch nicht erlebt! Klar in Schweizer Hand und obwohl Sie "Deutsch" sprechen - verstehen tue ich es nicht so richtig! Konzentriere mich aber auch jetzt auf das Italienische...und was haben wir hier für ein Wetter?!
Ein Wetter wie es nicht besser sein kann. Die Sonne begleitete uns heute den ganzen Tag, OHNE einmal durch eine Wolke oder sonst etwas nicht direkt auf uns zu scheinen. Ein schöner Sonnenuntergang beendete dann das Ganze. Temperatur im Schatten mittags 26 Grad - Wassertemperatur 24,2 Grad habe ich Knietief = 50 cm Tiefe gemessen (nur für Euch daheim...). Nix mit akklimatisieren - einfach Kopfsprung und da die nächsten Badegäste so 150 Meter weg waren auch absolut Textilfrei.
Wer im Tagebuch schon mal gelesen hat, der weiß: bei Filices gibt es nur ein Abendmenü für alle und wir haben heute mit Kabeljau im 2. Gang begonnen. Also 1. Gang Reis mit Meeresfrüchte, Paprika, usw, auf Curry abgestimmt - dann Kabeljau mit Blattsalat/Kartoffel - Obstsalat (Pflaume, Apfel, Traube, Kiwi, Ananas) und zum Schluss einen Mirto und Kaffee. Dazu einen Vermentino aus der Gallura sowie stilles Wasser. Noch Fragen? LECKER!
Ein besonderer Tag AUCH:
Nun, für uns mit der Muttersprache Deutsch und Passinhaber der Bundesrepublik ist dies wohl auch ein besonderer Tag.
Ich zolle den Menschen meinen Respekt, die den Mut hatten zu Beginn sich zu versammeln, FRIEDLICH = OHNE GEWALT = OHNE TERROR damit dieser Tag kam. Ohne August bis November 1989 wäre nix möglich gewesen.
Auch Zolle ich denen Respekt, die auf der anderen Seite standen und auch die Form der Gewalt in dieser Zeit nicht gewählt haben.
Ich habe Sorge, dass grad Menschen, die aus einer Diktatur kamen, nun wieder geblendet werden durch Menschen, die der Meinung sind: jedes Land kann/muss für sich und wir in "D" sind ja die größten, die Schießanlagen installieren wollen. Alles was wir schon erlebten....oder unsere Eltern erlebten und (teilweise) mit Ihrem Leben bezahlten. Ein Flüchtling, ein sozial schwacher, eine Bevölkerungsgruppe eines Glaubens war NICHT schuld. Immer waren es Menschen, die Ihrem Hass gegen jeden und allen Nahrung geben mussten.
Lasst uns die Waffenproduktion einstellen (Weltweit) und es kann nicht mehr getötet werden.....
Nur durch die "Wende" war und ist es mir gegönnt die Schönheit Europas, die Schönheit Sardiniens zu erleben.
Meine Mutter sprach Deutsch - ich bin ein Europäer und darauf bin ich Stolz!
Keine Demo - nur Schafe
Nun sieht man die Bekannten
Bergformationen....
gleich geschafft!
04.10.2016 ein Sommertag im Oktober
Rund 1700 Km waren wir von Sonnabend bis Montag unterwegs gewesen. Klar das da nun nicht "was wollen wir uns anschauen" auf dem Programm heute stand. Bei diesem Wetter auch irgendwie "sträflich".
Ich schaute nach 8 aus dem Bungalow. Blauer Himmel und die Sonne beleuchtete das Meer und den Strand. Letzteres bekam wohl deshalb auch seinen Namen: "Sabbie de Oro" = Goldener Sand. Kaum Wind.
Hunde genommen und den obligatorischen Morgenspaziergang gemacht. Man kam in's Schwitzen. Zum einen ging es den Berg ja hoch und Wind nahm nicht zu, dafür heizte die Sonne mächtig ein. Es ist schon ein schönes Gefühl, trotz der "Anstrengung"
Letztes Jahr ging es nicht (war ja später vom Datum), heute schon. Frühstück bei 20 Grad auf der Veranda! Dagi befürchtete Wespen - ich hatte noch keine entdeckt - alles friedlich, nix fliegendes mit am Esstisch - alle Gäste nahmen dieses "Geschenk" an.
Wo ich jetzt dies Schreibe, die Grillen meinen es sehr gut und sind bei bester Stimme.
Tania hatte mit Simone telefoniert. Während wir frühstückten kam sie an unseren Tisch und teilte uns mit: der Termin 17.00 Uhr steht fest. Als wir gingen, kontrollierten wir die Zeit des Termins und ich "klagte" (also kein Lamento wie es ein Italiener drauf hat) gegenüber Tania meine Vergesslichkeit bezüglich der "Strandausrüstung" und dem Rat von Gaetano sie doch zu fragen. Tania hörte es sich an und voller Zuversicht drehte sie sich um, 2 Schritte, öffnete die Tür und brachte und 2 Strandtücher. Sie würde diese nun wöchentlich auch wechseln... und natürlich kann ich den Sonnenschirm mit runter nehmen. Ob das alles "liegenbleiber" (Werbung für Malle drauf) sind weiß ich nicht - ist ja auch egal. Ich hatte mir vor gut 3 Jahren schon ein Halter zu in die Erde drehen bezüglich Schirmständer bzw. Wäsche... besorgt und hier deponiert. Brauch es ja nur hier und eventuell auch andere. Wenn wir kommen legt Sie uns den hin. Bisher war er nur geplant für am Bungalow - heute nun Premiere unten am Strand. Super funktioniert - perfekt gelöst das ganze Problem.
Es begann nun der Strandtag. Wenig Wind, keine Wolken = kein Schattenspiel - so gut wie keine Menschen. Den Strand konnte man schon noch unter leer bezeichnen. Also ein paar waren. Spaziergänger gesamt 5 an uns vorüber und in Pistis bzw. Torres werden wohl gesamt um die 20 Menschen gewesen sein. Länge des Strandes wohl mehr als 1,5 Kilometer (muss ich mal ablaufen....)
Also ideal für Filmaufnahmen meines Jahresfilm: "2016", Abteilung Tierisch gut. Bella mit Ball - Aufnahmen aus der Luft und in Bewegung des Hundes mitgehend Parallel auf gleicher Höhe und mit zweiter Kamera das ganze geschehen im Überblick. Geübt hatte ich zu Hause bei einem Modell Flieger Verein. War mir auch sicher, die Akkus waren aufgeladen. Dagi übernahm die zweite Kamera, eine kleine Panasonic fürs Wasser auch geeignet - so in Form einer Laserpistole. Ich zu Ihr: „da wo du hinguckst und die Kamera hältst - das filmste....“
Das hat auch geklappt - nur nach Start und den Kopter in die Höhe von 3 Meter gebracht meckerte schon die "Zentrale": Akku bringt es nicht.....2. Akku hatte das gleiche Problem. Also ich kann eventuell davon so 5 bis 10 Sekunden gebrauchen. Muss aber noch einen Filmtag einplanen und die Akkus sind jetzt voll.
Der Ball war ja nun da - einer von vielen. Ist ein Pezziball für die Gymnastik - bei Amazon bestellt, in D geliefert und Produziert? Ja, in Italien... Nun ich spielte mit Bella hüten und bringen. Funktionierte sehr gut. Mit der Zeit hatte er aber doch etwas Luft gelassen und so beendete ein "bring mir den Ball" und der Ball wollte nicht wie Bella und Bella meinte dem Ball gegenüber Nachdruck geben zu müssen das Spiel - die Luft war raus, Ball hatte genug und will auch nicht mehr. Iss aber wie schon erwähnt nur einer von vielen.
Tja, und wie wir da so liegen kommen 3 Senioren an der Wasserkannte spazierend vorbei. Gino meldet sofort und muss nun selbst beruhigt werden. Dies gelingt, er kommt. Bella hingegen wird von einem der älteren Senioren begrüßt. Er kommt auf uns liegenden zu und fängt ein Lobgesang auf Bella an. So viel verstehe ich in der Zusammenfassung: er hat sie Beobachtet und findet sie absolut Intelligent. Er erklärt uns woran er dies erkennt. Und er redet begeistert - lässt uns gar nicht zu Wort kommen - aber was sollen wir auch sagen? Dann, plötzlich schaut er uns an (und man sieht es ihm förmlich an): er sagt (natürlich auf Italienisch): Entschuldigung, Sie verstehen mich gar nicht, sprechen gar nicht Italienisch und ich rede die ganze Zeit....ich: un po...er: lobt noch mal die Bella (gut das Bella kein Italienisch versteht und auch nicht Deutsch sprechen kann....wäre ja nicht auszuhalten...) Wir fanden es natürlich schön....
Tja, am Strand (auf Höhe des Sabbie) ein eigenartiges Gebilde. Ein abgesperrtes Terrain und natürlich ein Schild. Entfernung zum Meer gute 100 Meter. Das Terrain selbst gut 50 x 100 Meter. Was hat es damit auf sich? Nun die Gemeinde Arbus verkündet auf dem Schild: hier dürfen Hunde und deren Besitzer sich aufhalten. Ich glaub, das hat im Juli und August nicht funktioniert (das mit den Hunden). Jetzt ist ja kein Besuch mehr und da wo kein Kläger - kein Richter wird benötigt.
Im Übrigen: der Sand war doch besser mit Schuhwerk zu betreten - sehr gut erwärmt.
Nun, ich hatte ja nun einen Termin bei Simone, dem Friseur in Terralba. Einige werden jetzt denken, da ist was falsch geschrieben. Wenn ich Simone höre, ja dann denke ich an die Weiblichkeit. In Deutschland und auch in Frankreich auch ganz normal. In Italien ist Simone klar männlich und Simona weiblich. Brauchte da eine Weile es zu verinnerlichen. So etwa: Simone? Mich hat doch ein Mann die Haare geschnitten und er war/ist doch der Inhaber. Ist Pau ein Vorname (auch im Deutschen sind manchmal Vornamen die Nachnahmen, z.B. Werner)? Nun, ich habs gegoogelt und nun kapiert. Meine E-Mail hatte er übersehen, wir fanden Sie gemeinsam in seinem Ordner und für Mai 2017 gelobte er Besserung und ganz wichtig: meine Frau hat zum Ergebnis nicht gemeckert.....
Wäre das Abendessen noch zu erwähnen: Penne Rigatoni mit Tomate, Speck, Aubergine, Provolone zum ersten, Pollo (Geflügel) mit Erbsen/Zucchini zum Zweiten - Tiramisu der dritte und zum Abschluss einen Kaffee nebst gut gekühlten Mirto. Neben dem obligatorischen Wasser hatte ich uns einen Vino Rosso Cannonau bestellt und er brachte uns einen Mammuthone aus dem Jahr 2015 - vollmundig, rund, weich - LECKER!
FILMAUFNAHMEN WAREN JA NUN INS WASSER GEFALLEN.......
Euch nun eine gute Nacht und morgen gibt es bestimmt wieder was zu berichten. Mein Thermometer sagt grad 21,5 Grad, die Wellen geben den Schlaf Rhythmus vor und die Grillen meinen uns noch ein Sommerlied zu singen...Nun denn ..
mit der Panasonic versuchte ich den Wellentunnel....
ich, vom Kopter so gesehen - da war er noch auf der Erde
05.10.2016
Als ob die Zeit stehen geblieben ist. Zur Einweihung der Praxis bekamen wir u.a. eine Uhr geschenkt. Jeder Arbeitgeber währe froh, wenn sich alle (außer der Arbeitgeber) nach dieser Uhr sich richten würde. Die erste Schicht würde noch nicht zu Ende sein.
Hier im Sabbie scheint auch noch der Sommer voll angesagt. Das gestern und das heute hatte ich bisher noch nicht in diesem Jahr. Sonne satt, Wasser zum Verlieben - oh ging es uns heute wieder gut!
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erfekt für den Übergang. Aus dem Arbeitsrhythmus in den "ich bin so frei Rhythmus". Es war in der Nacht kälter geworden. Die will ich nicht verschweigen. Tiefsttemperatur 16,3 Grad, irgendwann in der Nacht. Hat die Sonne alles wieder gerichtet. Als die Sonne am Nachmittag den Bungalow direkt ins Visier nahm, zeigte das Thermometer 43,9 Grad an. Anmerkung: weiß ich weil Thermometer MIN und MAX speichert. Also, ich will jetzt aber nicht behaupten: das waren die Spitzenwerte auf Sardinien.....
Alles wie gestern? Nö, auch heute gab es eine Premiere. In den beiden letzten Jahren hatte ich immer Menschen gesehen, die mit einem Board nebst Paddel stehend sich auf dem Wasser bewegten. Nun hatte ich gedacht - das sind Bretter. Habe nun aber mitbekommen - gibt es zum Aufpumpen, nennen sich SUP und was ein "alter" Italiener kann - müsste ich auch hinbekommen. So leichtfertig dachte ich. Konnte eines günstig erwerben: 335 cm lang - 76 cm breit - 15 cm hoch. Voll aufgepumpt (schlappe 0,5 bar) wie ein Brett (bei rund 80 kg). Die Wellen hatten abgenommen, kamen auch gleichmäßig ohne "Zwischenwelle". Hatte auch in meiner App gelesen: Wellenhöhe rückläufig. Also das Ganze auf den Rücken und mit Runter genommen. Aufbau an der Wasserkante null Problem - hatten wir zu Hause ja schon mal gemacht. Wie nun damit ins Wasser, im Wasser erst drauf? Seit froh dass meine Frau "nur" das ganze gefilmt hat und kein Foto... Fazit: 1x ab ins Wasser und ich habe es zum Sitzen geschafft, konnte mich damit auch fortbewegen. Da die Wellen zunahmen - auch zwischen den etwas größeren viele kleine waren - morgen (angeblich mal alles platt lt. App) nächster Versuch. Ganz wichtig: es hat Spaß gemacht und Übung macht den Meister...geht tatsächlich auch mit über 55.
Mit den Hunden gespielt - in der Sonne gebadet und nun den "Fischtag" am Abend genossen. Gnocchi mit kleinen Schwertfischstückchen in Tomatensoße - Dorade mit Bratkartoffeln/Tomate - Obst (Pfirsich, Pflaume und Weintrauben) - Limoncello. Dazu einen Vermentino aus der Cantina Contini haben mich müde gemacht.
Wollt noch was über die Sardische Geschichte schreiben/informieren - verschiebe ich.
Habe es rein und wieder raus bekommen
Euch allen im Herbst lebenden eine Gute Nacht! ich habe ein gutes Gefühl - das wird ein Sommer
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06.10. Warum (fast) alles ins Wasser gefallen ist
Nun, auch der Donnerstag begann wie die davor liegenden Tage. Blauer Himmel, die Sonne schien, angenehme Temperatur, kein Wind.
Frühstück auf der Veranda. Franco bediente.
Senior Filice wollte nach Oristano Besorgungen machen und hatte so "frei" bekommen - so erfuhren wir. Aber auch Franco weiß schon: wir trinken Kaffee Latte. Immer noch "volles Haus" - also auch noch Wurst und Käse im Angebot.
Vormittag hatte ich Strandtag geplant.
Wetter App meinte: bis Mittag 100% Sonne, Wellen flach, am "Flachsten" zum Mittag, dann Bewölkungszunahme.
Regen hatten sie gestrichen - die Wetterfrösche der App.
Also runter an den Strand. Mitarbeiter der Gemeinde Arbus waren dabei den "Hundestrand" abzubauen. Tja lohnt sich auch jetzt nicht mehr wirklich. Wir zählen schlappe 20 Personen (ja ich schreite es noch ab - aber 1,5 Kilometer sind es bestimmt). Vom Hotel ein weiteres Paar und so von diesen gute 200 Meter weg das "Quartier" fast direkt am Meer aufgebaut. Erst mal so ins Meer sich erfrischen. Leute welche wohltat !!!!!!!! kann ich jetzt noch Stundenlang, das ! setzen.
Dann erst mal die Hunde in ein "okay, ich kann mich jetzt erst einmal ausruhen Zustand" mittels Chuckit versetzen. Nun meiner Frau die Kamera gegeben (Einweisung wie schon berichtet) und der 2. Versuch auf dem SUP zu stehen begann.
Schnell stellte ich fest, die Wellen sind kein Problem..... In der Hocke alles gut - das Paddel in die Hand (muss ich ja jetzt nehmen, da wenn ich stehe ich es schlecht es von unten hoch bekomme) und nun.....aufstehen! Tja, gar nicht einfach....gar nicht! Mann war der Untergrund wackelig. Ich muss doch nur grade hoch....Zeit rennt - sonst gleich wieder am Strand....1. Versuch!: seitlich ab ins Wasser.
Wieder raus, weg vom Strand mit dem SUP - in Strand Nähe irgendwie kein Vertrauen zum Gelingen. Wieder schaffe ich es in die Hocke zu kommen, das Paddel zu nehmen und nun (eventuell mit Stütze durch das Paddel) schnell hoch und......ich muss mich nach vorne bewegen versuchen zu balancieren und das SUP ist nicht lang genug......ab ins Wasser! Leute ist das Anstrengend.
Was ich hier in ein paar Zeilen dokumentierte, dauerte natürlich "seine Zeit".
So geschlagen gebe ich mich natürlich nicht! Tja ganz bequem sitzen geht ja: rechtes Bein angezogen und linkes Bein gestreckt aber voll auf dem SUP liegend am Rand und so paddelte ich raus - kam reingepaddelt wo ich es wollte und kurz vor "Brandung" gedreht und wieder raus und wieder rein. Also das ging schon sehr gut----------und stehen werde ich auch noch, nur nicht heute.
Schon beim "anschwimmen" waren uns die kleinen Medusa aufgefallen. Gallertartig unifarben waren sie am Strand und im flachen Wasser. Medusa = Quallen. ![]()
Mich störten Sie nicht bei meinen vorherigen Versuchen... Von außerhalb des Wassers waren/sind sie im Wasser nicht zu fotografieren.
Die Wetterapp hatte recht. Ein Wolkenfilm ließ vorübergehend nicht die Sonne scheinen. Kurze Zeit später schon wieder. Wir hatten unsere 7 bis 10 Sachen gepackt und waren zum Bungalow. Frisch- und Feingemacht ging es nun nach Mogoro. Besuch der dortigen Cantina war geplant. Grund: wir haben schon viele Weine von dort getrunken, fahren ja fast immer mindestens einmal dran vorbei - ja da kann man das auch mal sich anschauen! Getränke mussten auch besorgt werden. Klar, einfach den Damm zu Marceddi - Terralba - Mogoro. Der Damm ja eigentlich von beiden Seiten verboten. Keiner hält sich dran... Doch heute: Schlagbaum unten (hatte ich bisher gar nicht wahrgenommen) und die Polizei sitzt im Auto - Fenster auf - Zeigefinger "winkt" aus dem Fenster von links nach rechts. Polizist ganz freundlich dabei drein schauend. Tja, zurück gewinkt mit der ganzen Hand und erst einmal gedreht. Nun, wir kommen in Mogoro an, alles verlassen. Ein Din A4 Ausdruck über den Öffnungszeiten klärt auf. Auf Grund eines Trauerfalles heute geschlossen.....Da kann man nix machen. Wie man so schön sagt: ins Wasser gefallen.
Getränke eingekauft - Eis gegessen - bei der Rückfahrt Regentropfen von der Scheibe wischen lassen. Geregnet hat es nicht wirklich. Aktuell alles gut, 20 Grad.
Tja, so war es heute. Ihr fragt nach dem Abendessen? Es hat geschmeckt, aber keine Sensation dabei. Ravioli mit Frischkäse - Bratwurstschnecke (Schwein) mit Eisbergsalat/Tomate - Kuchen mit Vanillepudding/Pfirsich-Weintrauben Belag - Kaffee und Mirto. Dazu aus der Cantina Mogoro einen Cannonau. Nur wer davor einen Mammuthone hatte......da hat es dann ein VIGNARUJA schwer.
Gestern Abend schrieb ich und entdecke erst einen und später einen 2. Gecko. Wieder sind beide da. Der eine direkt unter der Lampe, der zweite etwas weiter weg (wie gestern). Einen konnte ich gestern Abend nach Beendigung meines Berichtes ablichten. Ihr seht Ihn jetzt im gestrigen Zustand - der hat sich aber zu heute auch nicht geändert - obwohl ich das Licht habe brennen lassen.........
Bewegen und er ist weg - seine Beute kann sogar auf seinen "Kopf tanzen" Er verharrt ohne sich zu bewegen. Wehe nur dem, wenn er in den Bereich der Zunge kommt. Das wars dann mit dem tanzen
07.10.2016 - meine Oma hätte heute Geburtstag (nur so eine Info - wurde 101 Jahre alt - also ein wenig Sardisch, ist aber seit 1996 Geschichte..)
In der Nacht hatte es kurz, aber heftig geregnet. Es "Plätterte" aufs Dach vom Bungalow. Ich mag das. Schon als Kind war es ein gutes Gefühl (in der Nacht/Zelten den Regen zu hören), da meist dann am Morgen die Sonne schien und der liebe Gott endlich mal es so gemacht hat, wie ich es mir wünschte. Tags die Sonne und nachts kann es regnen! Nun, der Beobachtung von Xandra will ich hier nicht widersprechen - 08:00 Uhr war es auch hier so - die Wellen hatten aber zugenommen und ich behaupte: die Medusen waren weg. Aber wohin?
Die Haut benötigt nach den vielen intensiven Sonnentagen nun Erholung, es war also ein "Touritag" angesagt. Man könnte auch sagen: "Höhlenforschung" - "ab in den Berg". Bevor nun einige zu viele Falten in der Stirn bekommen: Grotta di Nettuno kennen wahrscheinlich alle. Ist aber nur eine, die bekannteste unter den Grotten, den Höhlen.
Also gut gefrühstückt (bedingt durch den Wind leider nicht auf der Veranda) und losgefahren.
Ziel waren: Grotte di San Giovanni und die Grotte is ZUDDAS.
Die SS126 nach Guspini - Arbus und Iglesias, dann weiter bis Domusnovas/Grotta. Welch schöne, sich von Berg zu Berg am Berg schlängelnde Straße SS126! Grotta Su Mannau und Tempio di Antas bei Fluminimaggiore links liegen gelassen, da bekannt.
Die Strecke wird den Motorradfahrern sicherlich Freude bereiten. Aber auch mir macht Sie Freude und was für Blicke sie einem Bietet!. Man muss aber auch aufpassen. Unverhofft kommt schnell. Hinter einer Kurve schnell noch was Anderes, mit was nun man nicht rechnete. ![]()
Keine Rennstrecke! Die Städte = Arbeiterstädte durch den Bergbau geprägt. Im Ursprung erhalten, kein Massentourismus. Sicherlich wird es Touristen geben - aber Sie sind nicht die Hauptzielgruppe der Region (noch nicht). Wir sind im Laufe des Vormittages durchgefahren (wie es die Dame der Navigation verlangte) und trafen auf pulsierende Städte entsprechend Ihrer Größe.
Grotta di San Giovanni konnte nicht besichtigt werden, ist ausgefallen. Schon die Touristinformation schein vor Jahren zerstört worden. Alles geschlossen mit Verbotsschild des Hinein laufen. Tauben hatten in den Felsspalten ihr Domizil gefunden. Entsprechend der Boden.... Mit den Hunden konnten wir im vorgelagerten Wald spazieren. Zuviel Schönes schon gesehen - nicht aufregen - weiter Richtung Santadi, am Castello di Acquafredda vorbei (welches schon von weitem sichtbar - wenn man es weiß - siehe Tagebuch weiter hinten...) und dann große Überraschung! Das ganze Gegenteil vom vorherigen. Bar/Restaurant. Schöner schattiger Parkplatz. Ja hier war man auf Touristen eingestellt. 10 Euro pro Person. Hunde im Auto gelassen. Schattigen Park Platz dafür gab es selbstverständlich kostenlos.
Jetzt im Oktober zwei Führungen: 12 und 16 Uhr. Die zu 16 Uhr nahmen wir und angeblich dauert sie 1 Stunde. Aufgrund des Altersdurchschnittes der Touristen eher 90 - 100 Minuten.
Aber es ist immer wieder grandios was in Millionen von Jahren so wachsen kann und ich kann es nur jedem empfehlen: SCHAUT ES EUCH AN!
Könnt Ihr bei Regen machen oder wenn es euch zu kalt, zu heiß ist (immer 16 Grad in den Höhlen). Das übrigens glaub ich mich zu erinnern war auch die Temperatur der Grotta Su Mannau. Bei Di Nettuno bin ich mir da nicht ganz so sicher.
Von dort weiter auf die SS195 (auch Wahnsinn was es zu sehen gibt) und dann ganz schnell über die Schnellstraße zurück, um doch ein wenig zu spät etwas ganz Leckeres zu bekommen:
Spaghetti wie ich sie nur noch esse - mit Bottarga. Dann ein Dorschsalat mit Kräutern kalt - dazu heiße grüne Bohnen mit Paprika - Obstsalat - Kaffee - Limoncello. Ich muss doch hier jetzt nicht beschreiben wie mir das Geschmeckt hat.
08.10.2016 Nicht in den Berg - auf den Berg!
Im letzten Jahr hatte "peko" mir vorgeschlagen mal was Gemeinsames zu Unternehmen. Offroad mäßig. Seiner Anfrage war ich nicht abgeneigt, hatte aber im Mai dann doch kein "Bock". Nun hatte ich mich gemeldet und wir hatten den heutigen Tag festgemacht.
peko hatte einen Tour- Besichtigungsplan ausgearbeitet und mir übermittelt.
Von Tempio südlich auf den Monte Limbara - weiter über gute Schotterwege nach Li Conchi, einem ehemaligen Banditen (?), Hirtenbehausung und weiter über Schotter wieder runter Richtung Tempio. Dort ebenfalls über eine Strada bianca erreichbar, eine “tomba di giganti”, ein Hünengrab, besuchen.
So der Plan. Sorge macht uns die "Regenwahrscheinlichkeit". 40% waren vorhergesagt. Wer nicht wagt - der nicht gewinnt. Also heute! Erst mal zu peko und Frau. Das hatte schon mal sehr gut geklappt. Nicht nur "Streckenmäßig", sondern auch "Zeitmäßig". Ich mein, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. An seinem Plan musste nicht gearbeitet werden. Er kennt sich hier aus - für mich Neuland. Fürsorglich erkundigte er sich nach meinem Fahrkönnen bezüglich Offroad und fragte die Eigenschaften unseres Fahrzeuges ab. Hatte sich vorher auch im Internet "schlau" gemacht. Natürlich kann man den Monte Limbara über eine Asphaltierte Straße bis oben hin erreichen - nur wir wollten - Offroad - und da gibt es verschiedene Schweregrade.
Kurzinfo aus Wikipedia mit Stand vom 10.06.2015
>>>> Der Monte Limbara ist das höchste Gebirgsmassiv im Norden Sardiniens. Die beiden kahlen Granitgipfel Punta Balistreri (1363 m) und Punta sa Berritta (1359 m) sind von weitem sichtbar. Die Hänge des Monte-Limbara-Massivs sind fast bis zum Gipfel mit Kastanien, Stieleichen, Pinien, Kiefern und Tannen bewaldet.
Erschließung
Eine Straße führt bis in die Gipfelregion. Wanderwege erschließen die nördlichen Hänge des Monte Limbara. Wanderparkplätze befinden sich kurz unterhalb des Gipfels bei einer Kapelle und auf etwa 1050 Metern. Die Aussichtsplattform beherbergt die meterhohe schwarze Statue der Madonna delle Neve. Die Figur zeigt Richtung Norden, zahlreiche Einheimische und Touristen legen hier Dankesgaben und Bittbriefe nieder. Östlich des Gipfels befindet sich eine Sendeanlage des italienischen Rundfunks und eine aufgelassene militärische Anlage der NATO.
Ausblick
Von den Gipfeln reicht die Sicht über ganz Nordsardinien, bei klarem Wetter ist Korsika zu erkennen. Tempio Pausania und Aggius sind als am nächsten liegende Ortschaften gut zu erkennen. <<<<
Für mich als ansonsten ja normal auf Straße - Sandwegen und dergleichen Fahre: man muss sich konzentrieren - aber Wahnsinn! peko und Frau kennen Plätze, da findet man so nicht hin. Es handelt sich natürlich um Forstwege, die aber auch immer für Touristen ausgeschildert sind, also nicht verboten. Man soll nur nicht schneller als 20...Das passiert aber eigentlich selten. Oben angekommen heißt nicht oben. Bis halt der letzte Stopp dann tatsächlich "oben" war. Zurück aber nicht auf demselben Weg, neieieieien - gleich zum nächsten Ziel und da zeigte sich wie gut peko den Berg kennt. Ich behaupte: "wie seine Westentasche"!
Grad denke ich - gut das uns hier keiner entgegenkommt - schon war ein Tuareg da. Und viele (auch andere Marken) kamen noch. An gut und weniger gut zu passierenden Stellen. Spannung und höchste Konzentration waren gefragt. Ich finde nix für Mietautos......
Interessant auch das "Banditendorf" - eigentlich keine Banditen im herkömmlichen Sinn. Menschen die Mist gemacht haben und flüchten mussten und irgendwann kamen halt auch "Banditinnen" - vielleicht waren Sie ja auch gleich ein Paar..... Nun Sie nutzten die vorhandenen Steinstrukturen perfekt und bauten mit "wenigen" Steinen Behausungen für die Ewigkeit.
Das Banditendorf war natürlich gut zu besichtigen. Der Ausblick vom Gipfel musste den Wolken gestrichen werden. Wir hatten Blick - aber halt nicht wie oben in Wikipedia beschrieben. OK - peko zeigte mit der Hand in jede Richtung sagte was er da gerade sieht.... oder wir würden sehen? ![]()
Der Abschluss bildete dann den Besuch des Tomba di Giganti. Wir waren wieder "unten" - die Sonne schien - Das Grün auf dem Weg zum Tomba bekam wieder eine kräftige Farbe. Blumen blühten. Ein guter Abschluss nach diesem kleinen Abenteuer.
Wie war es mit dem Regen? Auf der Hin- und Rückfahrt jeweils SS131. Alles Richtig gemacht.
19:15 waren wir wieder am Sabbie. Wir hatten gebeten das es für uns ab 19:30 erst das Menü gibt:
Farfalle mit Tomate - Paprika - Schinken; Spieß mit gegrillten Paprika und verschiedenen Fleisch/Wurst stücken und dazu gegrillten Zucchini und Aubergine - Nougateis mit Teig umhüllt und Puderzucker fein Dekoriert. Das hat sehr gut alles geschmeckt. Der Abschluss natürlich ein Mirto und Kaffee. Nebst dem stillen Wasser gönnte ich mir einen Mammuthone (Cannonau). Ich fand, den hatten wir uns heute Verdient.
09.10.2016 Divieto di caccia = Jagen verboten = es ist Sonntag - gehen wir Jagen!
Nun, unsere Hunde angeleint ging es zum Morgenspaziergang. Vater Filice meinte zwar bei Nachfrage: ja heute wird gejagt, aber nicht hier in der Umgebung. Da wir aber nicht wussten was für Ihn die nähere Umgebung ist, blieben die Hunde erst einmal angeleint. Berg hoch - Sonne schien, keine Autos zu sehen. Schon wollte ich Entwarnung geben, da sehe ich in der Ferne, am Ende bzw. am Anfang des Weges ein „Offroader“ stehen und wir entschlossen uns zum angeleint lassen. Bis wir wieder umkehren. Sie können ja zurück laufen = ca. ein Kilometer. Gesagt getan. Bis dahin nix gesehen und gehört. Kaum waren Sie los hörten wir die Campanello (Glöckchen für Schaf oder Ziege - also kleiner als Kuhglocke) und sahen auf unserer Höhe im (für uns) Gebüsch laufen zwei Jäger. Ich hatte bei den letzten Abendanfahrten (also im Dunkeln) "Kaninchenähnliches" Getier gesehen. Es wurde erst geschossen, als wir wieder am Plateau angekommen waren und nun zum Sabbie Runter gingen. Alles gut gegangen......
Über dem Meer noch viele Wolken - kein Sinn nun ein Strandtag auszurufen, Was tun?
Gehen/Fahren wir jagen!
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Der Sumpf See von Cabras ist 2.200 Hektar groß und eines der bedeutendsten Sumpf-Ökosysteme des Mittelmeerraumes. An seinen Ufern sieht man die Spuren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens, das sich hier einst abgespielt hat. Die verfallenen malerischen Hütten an den Ufern zeugen von der Hauptaktivität an diesem an Meeräschen, Großkopfmeeräschen, Aalen, Marmorbrassen und Wolfsbarschen so reichen Gewässer: dem Fischfang. Dazu verwendete man Boote aus Sumpfgrasgeflecht („fassonis“), besonders im wichtigsten Teil des Sees, Mar'e Pontis. Außer Fischen gibt es hier im Feuchtgebiet von Sinis aber auch zahlreiche Vogelarten, wie die vom Aussterben bedrohte Kolbenente, den Rosa Flamingo und Kormorane. Auf den Klippen an der Küste nisten außerdem Blaumerlen, Wanderfalken und Mittelmeermöwe.
Quelle: http://www.sardegnaturismo.it/de/punto-d...dsee-von-cabras
Auf nach Cabras, nicht weit von Oristano, am Nachmittag zurück und dann eventuell auch noch Strand genießen - so also der Plan
Jagen? Natürlich nicht mittels Gewehr oder dergleichen. „Schießen“ mit der Kamera sei erlaubt!
Sonntag, ein Tag der Familie, des alles mal anders tun. Da sah man die Fahrradfahrer, die Läufer, die Angler/rinnen (Jung und Alt) usw. Keine Hektik, kein Hupen. Halt Sonntag - Parkplätze an den Kirchen Rappel voll, es wurde geheiratet, es wurde Informiert/Protest ohne Gewalt. Jeder ging dem nach was er für wichtig hielt.
Wir hatten uns also den Stagno di Cabras ausgesucht zum "Schießen" von Flamingos und anderen Getier. Erster Anlaufpunkt: ein paar "Enten", ein paar Schmetterlinge die ich einfach (falsches "Gewehr" zu Hand) nicht rechtzeitig fixiert bekam und eine Vielzahl von "Spatzen" die durch das Gebüsch flogen wie Skywalker durch den "Todesplanet". Sie machten ein Geschrei. Nun, ich merkte ein paar Meter weiter - hier gibt es nix zu holen, zurück zum Auto. Am Gebüsch der Spatzen (sie werden wohl dies nicht als Beleidigung ansehen) ankommend hatte ich die Idee Ihr "Geschrei" aufzunehmen. Film ab und weiter ans Gebüsch!
Kaum bin ich da - Stille! Leute - das funktioniert bei den Vögeln. Jede Familie mit mehr als zwei Kindern........
Nun, ich direkt stehend vor dem Gebüsch versuche sie nun zu ermuntern wenigsten wegzufliegen - spreche sie an ("wollt Ihr nicht ins Fernsehen") - Pfeife: Ruhe. Dann doch noch ein paar die glaubten ich krieg es nicht mit.
"Gewehr" getauscht und versucht wenigstens einen Schmetterling (ein schöner, großer - hatte ich so noch nicht gesehen) zentral auf das Bild zu bekommen. Ich habe keinen guten Schuss gehabt - keine meiner "Erfolge" sind zeig bar.
Auf der Rückfahrt dann doch ein paar Flamingos entdeckt und weiter unten zur Besichtigung freigegeben. In Oristano an der Piazza Roma Nr. 60 eine neu eröffnete Gelateria besucht. Es ist nicht nur eine Gelateria. Nein auch Gebäck, viel mit Joghurt. Denk für jeden was dabei. Es hat uns geschmeckt.
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Am Sabbie angekommen. Wie vorhergesagt: Nun Sonne ok - Wellen über 100 cm kräftig. Mit den Hunden zum Strand spielen. Zweiten Gym. Ball (Umfang ca. 50 cm) voll aufgepumpt. Bella hatte riesen Freude und brachte mir nach knapp 10 Minuten Spiel einen doch fast Luftleeren Ball. Sie hatte wohl mehr Jagdglück als ich.
Unser Abendmenü ein Traum: Fregola mit Muschel in einer feinen Kräutersoße - Garnelen auf Erbsenpüree, zugedeckt mit einer hauchdünnen Scheibe Bauchspeck nebst Blattsalat (gab es überhaupt zum ersten Mal) - Honigmelone gewürfelt und flankiert von Pfirsich und Pflaume. Dazu die Empfehlung: Cannonau Rosato " PANTUMAS" aus der Cantina Lillilu. Der erste Rosato Sardiniens den ich sehr gut finde. Kaffee und Limoncello beendeten das Mahl.