Das Wetter sollte ja heute nicht so gut sein. So die Meldungen. Das Wetter hat es sich dann anders überlegt.
Drei Ragazzi hatten ordentlich die Nacht zum Tag gemacht und waren so am Morgen im Schlafmodus. Der Rest genoss das Frühstück, welches wie gewohnt vom Hausherrn liebevoll vorbereitet wurde. Es ist Kontinental.
Um auf alles vorbereitet zu sein, fuhr ich nach dem Frühstück erst einmal zum Laden und um ein paar medizinische Notwendigkeiten zu besorgen. Das geht hier auf Sardinien. Es ist kein besonderer Sonntag und da haben die Geschäfte offen.
Alle wollten an den Strand, die drei „Nachteulen“ nahm ich dann mit und es wurde einer der besten Strandtage. Unsere Liegeflächen wählten wir weiter zwischen den Orten. Dort war der Sand sehr fein, was unserem Volleyballspiel zugute kam. Zwar hatten sich nun wieder Wellen gebildet (Il Meteo gab sie mit 50 cm aus), aber der Wind blies schwach und ließ das Spiel zu. Ein erholsamer Tag.
Das Abendessen, wir wissen alle nicht, was geplant ist (da ich einen Festpreis für Hauptgericht plus zwei Beilagen verabredet habe), sollte heute sardisch sein. Sie hatte mich gefragt: „Willst Du wissen, was?“ und ich sagte: „Nein, wir alle lassen uns überraschen.“ Es gab Fregola mit Salsiccia und grünem Spargel, dazu Rucola, Gurke, Tomate und Möhre geraspelt. Zum Nachtisch hatte ich bereits vorgestern eine Seadas für jeden geordert. Getränk jeder nach Wahl.
Für jeden von uns ein schöner Tag.