10.10.2016 Strandtag - Erinnerungen
Leute, ich liebe es - die Augen schließen und dem Rauschen des Meeres zuhören. Wenn dann noch Sonne den Körper wärmt.... was kann es da noch besseres geben?
Seit heute Morgen schien die Sonne. Also wie wir aufgestanden und mit den Hunden Richtung Osten sind.
Wind hatte zugenommen und die Wellen seit gestern deutlich gestiegen. WetterApp meinte über 150cm. Ich meine zwischen 150 und 200 cm Höhe bewegten sich die Wellen. Am Auslauf stehen und die Welle steigt höher und unterspült einen - die Kraft der Welle spüren: Klasse.
Hatte mein Thermometer mit: 22,6 Grad Wassertemperatur bei 22,8 Luft. Dies sicherlich aufgrund des kühlen Windes.
Da kann man ja Abhilfe schaffen - einfach hinter einer Düne das "Basislager" aufgebaut. Gesonnt - Augen geschlossen - Brandung gehört - ein Lufthauch kühlte - einfach schön.
Bisschen Mee(h)r Kühlung? Einfach mit Ball los - Hunde folgen - Ball geworfen - Hund (Bella) bringt es und Gino hinterher - oder einfach an den Wasser Auslauf der Wellen entlang spazieren. Hatte ich mit Bella gespielt und das Spiel beendet - Bella lief zur Abkühlung zum Wasser.
Zwischendurch immer in Richtung Sonne hingelegt, die Augen zu - Sonne auf einen scheinen lassen - Wärme genießen - einfach schön!
Ach ja, ich erinnere mich. Sind ja Herbstferien. Nicht hier!
Mehr kann ich zum Tage nicht erzählen. Ja gut, Würfel Phase 10 gespielt - was man so halt an einem Sommertag am Strand spielt. Habe ich jetzt Sommertag geschrieben?
Abendessen? Ja gab es: Pasta Bolognese - Tafelspitz mit Chicoree - Schokokuchen mit Eis- und Kaffeeanteil.
Sehr gut.
Dabei war natürlich ein Vino Rosso: PRESCIU von der Cantina Lilliu. - Kaffee und Mirto
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nicht jeder hat Frei - hier wird gearbeitet
11.10. 2016 Die NATO schickt mich über Montevecchio, Enkeltochter freut sich bestimmt, zum Abend Herbststimmung
Am Vormittag neben Sonne viele Wolken. Nicht so richtig, um an den Strand zu gehen. Der kühle Wind ist noch da und die Sonnenphasen kurz. Holen wir nach, was bisher noch nicht geklappt hat. Mogoro - die Cantina besichtigen und eventuell den einen oder anderen Wein "entführen" (Lösegeld wird natürlich bezahlt). Dann auf die Suche gehen und meiner Enkeltochter ein Geschenk aussuchen/kaufen. So etwas ganz zum Schluss besorgen wollen, könnte Stress verursachen.
Also los, die SP65 Richtung SP69. Noch im Ort Sant' Antonio di Santadi werden wir von der Polizei angehalten. Sie hatten die Straße gesperrt. Wegen der Demos am - auf - dem Damm. Man ist gegen die NATO hier am Ort! Also sonst wohl okay. Soll länger als 30 Minuten dauern. "Schleichwege" kennt der nette Polizist nicht (wir jetzt schon...) und so gibt es nur zwei Möglichkeiten zu diesem Zeitpunkt. Warten oder in die andere Richtung über Montevecchio. Da er die Freigabe der Strecke nicht genau wusste, entschieden wir uns für Variante 2. Siehe Bilder. Natürlich ist die Landschaft schön!
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In Mogoro war man fleißig und wir waren willkommen. Einen bestimmten Rotwein kannte ich - wollte ich - bekam ich. Nun noch eine Kiste Bianco. Probieren natürlich kein Problem - er trank mit und mit meiner Auswahl, welcher denn das größte Interesse geweckt hatte, lag ich richtig. Dabei freut es mich immer wieder, ich komme mit dem erlernten Italienisch doch gut zurecht. Ohne nun behaupten zu wollen - perfetto - nein das Gegenteil. Aber den Rat von peko beherzigen: Trau Dich! - der hilft.
Weiter nach Oristano. Neben dem großen „Conad“ finden sich auch kleine Händler mit allerlei Sortiment in Bezug auf Schmuck - Andenken usw. im großen Center. Und sie haben über Mittag offen!
Enkeltochter = weiblich = Schmuck liegt man richtig! Hatte meine Tochter gefragt nach Speziellem und bekam zu Antwort: alles ist gut! Wurden fündig und können dies nun von der Liste des noch Notwendigen streichen. Beruhigt doch ungemein.
Das Wetter hatte sich wesentlich gebessert. Lockere Wolkenformation mit viel Sonne. Schnell "nach Hause", so dachte ich. Über Marceddi - Demo wird doch nun zu Ende sein. Leider nicht. Gesperrt und viel Aufgebot von „den Jungens“ in dunkelblau - oder ist es schon Schwarz?
Nun, hier weiß ich, wie ich schnell nach Terralba bzw. San Nicolo d' Arcidano und dann auf den "Schleichweg" komme. Ist aber wieder ein Umweg und so zog es sich hin, bis wir endlich unten am Strand waren, mit den Hunden spielten und die Sonne genießen konnten. Zu wenig fand ich. Wolken nahmen zu und so oben am Bungalow noch gespielt bis zum Abendmenü. Übrigens: wenn ich hier ein Essen aufzähle dann nicht eines, welches ich mir von irgendeiner Karte habe ausgesucht - nein, das gab es heute. Und es ist wie bei "Muttern": es wird gegessen was auf den Tisch kommt!
Heute wieder Fischtag: Pasta mit Muschelfleisch, Tomate, gelben "Erbsen?", Dorade in Folie gebacken mit Kartoffelsalat (große Würfel von mehliger Kartoffel mit Tomatenstücken und Zwiebel grob - Öl und Salz) - Pudding mit Zimt und Karamell. Alles sehr gut! Zu trinken: aus der Cantina Mogoro (welch Zufall) gab es einen Vino Bianco namens SEMIDANO (auch gut) und zum Abschluss Kaffee/Limoncello.
Nun, der Wind ist noch - aktuell 18 Grad - blauer Himmel. Morgen soll's schön Werden.
12.10.2016 "morgen soll es schöner werden" so schrieb ich gestern Abend - eine Untertreibung!
Allerdings am Morgen zu 08.00 Uhr erst einmal ein kleiner Kälteschock überwinden. Nein es hatte nicht geschneit oder dergleichen! Wolkenloser Himmel, die Sonne schien, kaum Wind. Blick auf das Thermometer auf der Veranda: 13,6 Grad (absoluter Tiefstwert lag bei 13,2)! Bisher hatte die Temperatur morgens immer knapp unter 18 gelegen. Noch mal in den Bungalow rein und Jacke anziehen? Hunde wollten los, da kein Wind und die Sonne doch schien - nein: T-Shirt reicht!
Oben auf dem Berg angekommen stand ein Camper - alter VW Bus - hatte sich in die perfekte Aussicht gestellt und es schien: alles schläft noch. Unsere Hunde rannten los und wir im gemütlichen Spazierschritt hinterher. Alles gut.
Nach dem Frühstück nun runter an den Strand. Wolkenlos der Himmel, leichter Wind (der aber nicht mehr so kalt war wie gestern), bauten wir unser Lager an den kleinen Dünen Erhebungen auf. So nun fast Windstille.
Die Wellen waren rückläufig. Ich schätze im Durchschnitt knapp über einen Meter, wobei immer wieder ein paar richtig schöne, an die 2 Meter heranreichenden dabei waren.
Zu Pistis hin war ein "Wellenreiter" unterwegs. Er versuchte doch ausdauernd die ein oder andere Welle mit seinem Board zu reiten. Er hatte nur ein Problem. Er kam nicht zum Stehen. Ich kenne das Problem wie Ihr wisst.
Tja, dann wurde es ruhig - nichts mehr los. 5 Senioren am Vormittag von Pistis nach Torre und zurück. 2 Pärchen, ein älterer Herr und eine Familie mit 2 Kindern von links nach rechts. Warum ich das weiß? Na, jedes Mal hörte ich ein "grummeln" von Gino, der natürlich "Wache" schob und halt die Bewegungen zwar nicht meldete, aber schon mal so eine Besorgnis, jetzt könnte was passieren, sich selbst wohl am meisten mitteilend. Dabei spannte sich jeder Muskel an Ihm.
Es war halt nix los und nix tun kann Anstrengend sein. Einfach nur die Sonne auf einen scheinen lassen.
Zwischendurch mit den Hunden gespielt, sich in die Wellen "geschmissen". Das Wasser hat gute 20 Grad. Also besser geht es auch nicht, in den Herbstferien – im Oktober.
Bliebe noch vom Abendessen zu berichten: heute "Fleischtag"
Pasta in Form von Muscheln mit Gelben Bohnen in einer Soße die Terrakottafarben war im Gefäß selbiger Farbe serviert wurde, Kotelett mit gedünsteten und leicht in der Pfanne dann gewendeten Zucchini, Paprika und Aubergine - Pfirsich. Hat gut geschmeckt. Nebst Wasser: Mammuthone - Mirto - Kaffee.
Nun glaubte ich - da ja den ganzen Tag keine Wolke zu sehen - da krieg ich doch bestimmt einen schönen Sonnenuntergang hin. Aber wie so oft: DENKSTE!
Heute nicht der Sonnenuntergang in's Meer - heute in das Wolkenband. Aber halt auch sehr friedlich.
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13.10.2016
Tja, waren es gestern Morgen 13,6 Grad - so waren es heute 21,2 Grad. Welch Unterschied! Wollte sich da jemand entschuldigen? Nein. Das Ganze heißt:
Der Scirocco [ʃiˈrɔkko] (auch Sirocco oder Schirokko) ist ein heißer Wind aus südlichen bis süd-östlichen Richtungen, der von der Sahara in Richtung Mittelmeer weht. Er ist ein gleichmäßiger heißer Wüstenwind, der oft im Frühjahr, frühen Sommer und Herbst weht. In Extremfällen können auch Geschwindigkeiten eines tropischen Wirbelsturmes erreicht werden.
Er entsteht durch die Temperaturdifferenz zwischen kühlen Tiefdruckgebieten in Südeuropa und der heißen Luft über der Sahara, auch zentralmediterrane subtropische Zyklone und typische Genua-/Adriatiefs (V-Wetterlage) können den Aktionskern bilden. Je größer der Temperaturunterschied ist, desto stärker wird der Scirocco. Der Scirocco ist über Afrika trocken, nimmt aber über dem Mittelmeer Feuchtigkeit auf, die unter Umständen in den europäischen Mittelmeerländern abregnet.
Wegen seiner Entstehung über der Wüste führt der Scirocco große Mengen Sandstaub mit sich, wodurch die Luft eine gelblich-rötlich-bräunliche Färbung bekommt. Die Sichtweite kann dabei auf unter einen Kilometer sinken und der Sturm den Charakter eines Sandsturms annehmen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Scirocco Stand 24.08.2016
Und der Wind war heftig und kam bei uns vom Land. Wie oben beschrieben sah es aus. Blauer Himmel schon, aber irgendwie nicht richtig blau. Als wir mit den Hunden oben auf dem Plateau angekommen waren blies der Wind so Heftig, dass mir gleich eine "Ladung" Sand von der Straße (nicht aus der Sahara) entgegenkam. Nö, dazu keine Lust – Hunde (!), kommt wieder runter ins Geschützte. Aber auch am Sabbie war natürlich der Sturm zu spüren. Nun, ein gutes hatte es ja - ES WAR WARM!
An einen Strandgang nun zu denken nicht so richtig gut. Zu 15.00 Uhr hatten wir uns bei Bea2 zum Kaffee verabredet. Nun, ein Besuchsziel war schnell gefunden: der Ort Fordongianus - die Therme Romane.
Die römischen Thermen von Fordongianus haben eine wichtige archäologische Stätte von Sardinien , am linken Ufer des FlussesTirso , in der hohen Oristanese . Es gibt immer noch vorhanden , aus welchen Quellen Quellwasser, die die darunter liegende vulkanische Bank gekreuzt, um die Temperatur von 54 ° erreichen.
Das Spa befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadt befindet sich Fordongianus , der alten Stadtkern bereits von der Geograph erwähnt Claudius Ptolemäus in seiner Geographia (rund 170 AD) unter dem Namen Aquae Ypsitanae und später in " Antonini itinerarium als Trajansforum , den Namen , den Sie zugewiesen während die Herrschaft des Kaisers Trajan , sowie auch der Name ihres rechtlichen Status geändert, von einer Stadt mit kommunalen Satzung Kolonie.
Die Wellness - Anlage besteht aus zwei Einrichtungen: dem ursprünglichen Plan auf konzentriert natatio , die die Vorteile der heißen Quellen nahm, und eine andere künstliche Heizung besteht aus verschiedenen Umgebungen. Der Mangel an Grabungs Daten verhindert eine einfache Datierung ihrer Konstruktion ,sondern auf der Grundlage des festgestellten architektonischen Techniken geglaubt werden , um jeweils in gebaut worden I und III Jahrhundert AD
Quelle: https://it.wikipedia.org/wiki/Terme_di_Fordongianus - Stand 2.9.2016 Übersetzt von Google
Navi wollte uns eigentlich wieder rüber nach Marceddi lotsen. Proteste waren nun doch vor der "Eingangstür" des NATO Stützpunktes angekommen. Viel Polizei - noch mehr aber bei der "Auffahrt" zum Damm. 2 Pkw der Polizia standen direkt davor. Ich hätte aber Platz gehabt um zwischen Ihnen doch aufzufahren - so von der Seite. Nur wer garantiert mir, dass das andere Ende offen ist? ![]()
Die Strecke rückwärts hatte ich nun auch keine Lust. Foto gemacht und nun doch anders gefahren - es war aber eine Angenehme Fahrt. Am Ziel Eintritt 4 Euro pro Person, Hunde (angeleint) frei. Man bekam ein "Handy" mit Außenmikro für ans Ohr zu klemmen und konnte nun sich alles in Deutsch anhören, was man so sah. Das war eigentlich alles gut Organisiert und bedurfte daher auch keiner Führung.
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Nun nach Magomadas. Welch traumhaften Blick darf „Bea2“ genießen. Wir waren von Frau Navi (Sicherlich weil angeblich die schnellste Route) durch die verwinkelten Straßen in Magomadas geschickt worden. Teilweise klappte dies nur mit Seitenspiegel an klappen und den dauerhaften Piep Ton der Sensoren nicht beachten. Es wäre natürlich viel leichter gegangen!
Macht aber auch ein bissel Stolz dadurch gekommen zu sein und der Ausblick entschädigte.
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Die feucht, warme Luft brachte auch leider ein paar Mücken zum Kaffee und Kuchen - Bea konnte dank „Autan“ Abhilfe schaffen...
Tja, pünktlich zum Abendessen daheim: Rigate, Zucchini, Garnelen mit frischen Kräutern - Schwertfisch Steak, frische Karotte gehobelt, Zitrone - Vanilleeis mit Früchten - Vermentino "PARIGLIA" aus der Cantina Contini - Limoncello/Kaffee - Es hat wieder gut geschmeckt!
14.10.2016
Morgens: knapp 24 Grad Luft, Wind so gut wie nicht, Hohe Luftfeuchtigkeit, Bewölkt. Filices waren sich sicher, heute regnet es! Papa Filice gab mir die Weisheit nach dem Frühstück mit: viel Wind = kein Regen / kein Wind = es gibt Regen (bei Vorhandensein von Wolkendecke)
Ja das klingt ja alles logisch. Was nun?
Eigentlich wollten wir auf der Heimfahrt (Sonntag) die Mitbringsel z.B. für meine Mitarbeiter/innen bzw. meiner Vertretung besorgen. Für Sonntag (und auch für morgen) ist aber die Ankündigung: Sonne mit Regenwahrscheinlichkeit von max. 30%. Heute meint auch die App - es wird regnen.
Der Scirocco hatte ganze Arbeit getan. Unser Auto war nicht mehr Schwarz. Also entschlossen wir uns heute die Mitbringsel zu besorgen und eine Wagenwäsche durchzuführen (lassen). Hier im Thread Oktober 2015 berichtete ich über ein Perfektes Team in Oristano. Dort wollte ich hin und das Nuova ist ja gleich "um die Ecke".
Die Jungs haben sich weiter entwickelt. Eine Fahrzeugwaschstraße (wo das Auto durchgezogen wird) u.a. waren hinzugekommen. Dadurch wurde aber die Arbeitsleistung der "Wäscher" nicht weniger.
Gründlich vom Staube befreit - Insekten weg (Nummernschilder- Kotflüger-Seitenspiegel) und dann erst in die Straße. Am Ende durch das Gebläse. Man saß ja drin und da das Gebläse immer nur so viel nach oben ging wie notwendig war das etwas Spannend, da ja das Auto ohne halt Transportiert wurde und das Gebläse sehr dicht an der Frontscheibe war.
Ging alles gut. Nun wurde das Auto mit der Hand noch abgeledert - inkl. Türrahmen innen und die Felgen mit der Hand gereinigt und gepflegt.
Tja - 8 Euro Stand auf der Rechnung (4 Personen bemühten sich) Ich gab 25% Trinkgeld. Klingt jetzt besser als 2 Euro
Nun, der Einkauf gestaltete sich Problemlos. Olio, Bottarga, Salami, Provolone (für meinen Ital. Patienten) und Süßigkeiten waren schnell gefunden und im Korb verstaut.
Tja schaute man sich die Berge an, die waren Schwarz und dort ist sicherlich nicht nur ein Tropfen Wasser vom Himmel gefallen. Die Küste hellte auf und so entschlossen wir uns zur Heimfahrt. Angekommen - Regen hier gewesen? - Nein - gut: mit den Hunden an den Strand und gespielt bzw. in das sehr angenehme Temperierte Wasser bei Wellenhöhe von gerundet 150 cm in die Welle (und natürlich auch noch den anderen Wellen) erfrischt.
Zu 17:00 Uhr gab es dann auch richtig Sonne. Vorher nur in Andeutung.
Wolken wurden immer weniger und ich freute mich so langsam damit an, ein schönen Sonnenuntergang hier in das Forum zu stellen. Ich mein, eine Waschstraße muss nun nicht ins Netz - Dunkle Berge auch nicht (schreckt ja ab) und den Bericht so ganz ohne?
Mit dem Sonnenuntergang in das Meer wurde es wieder nichts - dafür aber das jetzt hier und ehrlich: finde ich schöner, da einzigartig. Ich werde mich auch noch Jahre später (wenn ich nicht an Alzheimer...) erinnern können. Bei einen Sonnenuntergang nur Ort, aber wohl nicht das Jahr.
Aber hier: schaut es Euch an:
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Wenig später war dann auch Sonnenuntergang in Wolkenformation, welche hier noch nicht zu sehen ist.
Auf zum Abendessen, letzter Tag mit Fleisch im 2.Gang:
FUSILLI mit Tomate, Bauchspeck gewürfelt, Kräutern - Rindfleischgulasch mit Rotkohl - Schokokuchen mit Birne. Dazu einen PRESCIU aus der Cantina Lilliu - Mirto/Kaffee
Tja: es stellt sich nun die Frage: kommen wir ohne Regentag von der Insel? Das wäre doch mal was - also für Oktober
Morgen wissen wir mehr - Gute Nacht - Eckart
15.10.2016 Der letzte Abend mit Blick auf das Meer im Jahre 2016 (?)
Also, ich gehe davon aus - dieses Jahr ist es wohl für mich nun gewesen, hier am Bungalow nach 20 Uhr zu sitzen und das „?“ bedeutet: zu der Zeit willst Du noch das Meer sehen? Antwort: natürlich sehen nicht (!) - aber hören! Wie klingt das: mit hören auf das Meer? Außerdem: schmunzeln sei erlaubt.
Nun aber:
Gestern hatte Vater Filice die ganze Veranda gesäubert (wollt schon "gewienert" schreiben). Stühle hochgestellt, nach dem Motto: das war es jetzt draußen mit Frühstück. Hat es sich aber dann doch anders überlegt. Heute 19 Grad, die Sonne schien, kaum Wind - da hatte er dann doch das Frühstück auf der Veranda serviert. Tja und dann kam da so eine dunkle Wolke, nicht größer als die Hotelanlage - eher kleiner und kroch so ganz langsam, nur wenige Meter über das Sabbie hinweg. Und wir saßen. Nun müsste ich die Werbung: "Tröpchen" für "Tröpchen"....einspielen. Man kann es auch Medizinisch sehen: diese Wolke war schon alt und etwas "Inkontinent". Oder: (da sehr dunkel) ICH KANN AUCH ANDERS!
Tja, der Spuk dauerte ca. 5 Minuten - Dach von Veranda hatte damit keine Probleme und wir haben ein sehr schönes Frühstück gehabt.
Wetterapps hatten also recht: Zwar waren auch noch Wolken unterwegs (nicht so dunkle...), aber es war klar: an den Strand! Und die restlichen Wolken verschwanden. Ich zählte inkl. uns 5 Pärchen und 2 Hunde. Deshalb kann ich auch hier schreiben: Hunde am Strand (im Oktober) ein Problem? Nö. Es sind einfach keine Menschen da, die daraus ein Problem machen könnten - es sei: man zeigt sich selbst an.
Über 40 Grad in der Sonne, Wasser immer noch 22 Grad, Wellen um die 120 bis 200 cm hoch - ich konnte den Ball werfen wohin ich wollte - den Hunden war es egal und niemand störte es und dies letztere ist und war der Unterschied zu einem Sommertag.
WAR DAS SCHÖN!
In das Meer ging nur da, wo die Sandbank vorgelagert. Aber auch dort spürte man die Kraft der Welle. Bella konnte das sehr gut ab - dem Sog des Wassers standhalten (und Ihr war es egal wo die Welle auslief). Hatte wir genug gespielt, Bella macht dann "Kunstpausen" = rennt zum Ball um ihn dann erst einmal vor sich zu klammern und sich dabei hinzulegen. Ich rufe dann - sie kommt/bringt den Ball und ich beende das Spiel. FINITO! Sie wendet sich vom Ball ab und rennt schnurstracks zum Wasser um sich abzukühlen. Dann kommt sie und trinkt den Wassernapf leer und jetzt muss man aufpassen, dass Sie sich nicht dahin legt wo man gerade selber.....Gino spielt beim Ballspiel derweil auf Bella aufpassen. Bevor ich werfe, ist Bella ganz aufgeregt - Gino nimmt eine "hab acht" Stellung gut einen Meter von Bella ein. Rennt sie los, folgt Gino Ihr, aber nur maximal 50% der Wegstrecke. Dann Angriff, oder Verteidigung? Der Ball so groß wie ein Volleyball (aus Plaste) wird von Bella mit der Schauze-Nase-Stirnpartie gebracht. Dabei benimmt sie sich wie ein "Dribbelkönig" vom Fußball, mit kleinen Gags (mal den Ball nach oben schleudern und weiter mit Kopf...). Alles in Windeseile und so wird auch der Gino "umdribbelt". Ist halt kein Fußballer, Verteidiger schon. Ich übe meinen Ball weit Wurf..., denn zum Schluss ist er bei mir und soll von mir wieder geworfen werden. Für beide.
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Jeder Strand Tag geht mal zu Ende. Ich laufe an den Bungalows zu unseren entlang und frage mich: sind alle anderen weg?
Ich hatte ja berichtet. In der ersten Woche war das Sabbie voll. Also nicht "überlaufen" - das wäre ja voller als voll - geht das?
In dieser Woche hat sich das Ganze im Durchschnitt halbiert, für Oktober aber sehr gut "gefüllt". Schweizer und ab und zu mit uns was aus Deutschland und die beiden letzten Tage für uns Premiere: entweder Slowakei oder aus Tschechien kommend 2 Paare. Schön, freut mich.
Heute zum Abendessen nur der unsrige Tisch gedeckt. Nachfrage bei Gaetano ergab: ab morgen bis zum 20.10 keine Gäste und er schien darüber auch gar nicht so traurig zu sein....
Aber für mich als Oktoberbesucher (nicht Fest) Jahr für Jahr: deutliche Zunahme hier am Sabbie ist zu vermelden. Ist natürlich auf meine Werbung zurückzuführen - wobei: ich fahre ja gar nicht durch die Schweiz.........
Abendessen:
Gaetanos Verein, die Roma hat in Napoli gewonnen!
Er brachte uns zu Beginn eine Antipasti: Aubergine mit Tomate paniert gebraten und abgekühlt serviert. Dazu einen Prosecco.
Hat er uns spendiert..., aber nicht weil die Roma….
Dann weiter mit Bandnudeln - Muscheln (zweierlei, darunter Cozze), etwas Tomate, gut abgeschmeckt - die kleinen Tintenfische mit Erbsen mit etwas Paprika in/auf einer pikanten Soße - Weintrauben - COSTAMOLINO (ein Vermentino aus der Cantina ARGIOLAS) und zum Abschluss Limoncello/Kaffee.
Gericht hatten wir noch nicht - sehr gut hat es geschmeckt!
15. Oktober, hier auf der Insel ein super Altweibersommer mit allerlei Getier:![]()
16.10.2016
Im Übrigen: für die Übersetzungen vom Italienische ins Deutsche war immer Google dran "Schuld". Ich meinte es auch (klein geschrieben) angegeben zu haben.
Wie Ihr lesen könnt - jetzt grad habe ich Internet, bin auf Deck 8 an der Lidobar. Nix mit Alkohol über 5% - schon das Alster/Radler war teuer genug.
Ach, eigentlich ist das kein Abreisetag. Klar, der Wolkenlose Himmel hatte die Temperaturen unter die 15 Grad Marke gedrückt - heute früh um 8 Uhr. Und ja, bevor wir auf dem Berge waren machte es schon Piff und Paff. Frühstück auf der Veranda (im T-Shirt) und anschließend runter ans Meer. Die Wellen hatten zwar abgenommen, kamen aber "ruhiger". Schon beim Frühstück konnten wir die Server sehen und zum Gegensatz zu mir: Sie standen auch mal (ist aber auch eine andere Sportabteilung..). Insgesamt 5 sah ich die scheinbar gar keine Lust hatten auf zu hören. In Pistis füllte sich der Strand. Jugendliche machten eine Strandparty. Musik kam herüber. In Torre hatte man die Nacht am Strand verbracht und geangelt.
Nun, irgendwann ist es Zeit - ein letztes Mal rein - gegen die Wellen hechten.
Sachen gepackt und alles so im Auto verstaut, das die notwendigen Sachen für das Schiff griffbereit. Die Sicht war klar und so viele Momente die einen entzückten. Ob die Sicht auf den L. Omodeo - die Berge vor Nuoro. Tja Ihr kennt das ja, alles ist Vertraut und man muss nun Abschied nehmen - von der Insel des Herzens.
Nicht gerast - der Vorschrift halt. Hält die Tankgesamtkosten unten. Soweit wie möglich. Auf den Schnellstraßen Preise von über 1,45 (Diesel) gesehen. 1,27 bis 1,30 € waren eigentlich die Regel. Im Vergleich: meine Favoriten in der Tankapp für den Raum um Hannover 1,08 bis 1,10 €.
Euch allen eine schöne Zeit!
Eckart
27.05.2017 - Beginn Anreise
Himmelfahrt und "FREItag" sind jedes Jahr für die Familie reserviert. Dann kommt der Sonnabend und der ist für die erste Etappe fest gebucht. NIX anderes geht da! Dieses Mal aus dem Westen gekommen hat uns Tom und Tom die A45 bis zur A3 und A7 geschickt. Ziel: Brennero, Gasthaus Silbergasser. Keine Staus, ein paar Baustellen, die aber nun am Sonnabend verweist und da wenig Verkehr auch keine Hindernisse darstellten. Für mich beginnt der Urlaub mit Blick auf die Alpen. "da kommst Du ja endlich" meine ich zu vernehmen. Ich werde gelassen, freue mich auf die Ankunft des Etappenzieles inkl. des Abendbrotes (und natürlich des Getränkes). Das haben wir uns aber auch nach gut 850 Kilometer verdient!
Nun eine wirklich ruhige Nacht - vorher noch mal mit den Hunden und morgen Teil 2....
Bis dahin
Anreise Teil 2 - Kurz zusammengefasst: Wunderschön und zum Schluss ein wenig spannend
@Karin Danke - Du kannst es hier lesen, wie wunderschön
, eh traumhaft er sein wird.
Ich hatte durch Gespräche mit meinem Patenkind und der Einstellung für die Fahrt in den Westen D mitbekommen, die Routenplanung bei Tom&Tom ändert sich gewaltig wenn man von der schnellsten Route in eine umweltfreundliche ändert. Wir haben ja heute Zeit. Ich entschied daher diese Routenoption zu wählen. Und richtig! Es ging nicht auf die Brennerautobahn, sondern die SS12. Ziel war erst mal Tirrenia Pisa zum Hundespaziergang. Immer SS12? Nein! Kurz hinter Sterzing ging es rüber zur SS508 und die Berge hoch nach Sarentino. 2211 Meter wurden erreicht und ein schöner Weitblick nach dem anderen.... Ein "Eldorado" für die Motorradfans. Und die Straße nicht sonderlich breit und natürlich eine Kurve nach der anderen. Aufpassen, immer schön rechts an der Kante lang. Was einem aber geboten wurde, war dies schon Wert. Bei Bozen für gute 100 Km auf die Autostrada, dann wieder die SS12. Kurz vor Modenea noch mal die Brennerautobahn und dann wieder die SS12 (mit "Abkürzungen") immer wieder nehmend bis Pisa. Da wir Zeit hatten und genügend Pausen uns gönnten, kamen wir zu 19:00 Uhr dort an.
Wir haben Zeit! Schließlich geht ja die Fähre erst 21:00 Uhr. 30 Minuten später Ankunft zu 20.00 Uhr an der Fähre geplant. Aber was war das?
Alle Pisaner wollten nun vom Strand nach Hause oder Ähnliches. Auto an Auto - und stehen, paar Meter vor, stehen. Zweiräder rechts und links an einem vorbei.....Die Zeit verrinnt. Nun, ich will es nicht zu spannend machen. Die Strandpromenade war 20:15 geschafft und der Stau löste sich in "Wohlgefallen" auf. Natürlich waren alle Fahrzeuge schon in der Fähre geparkt. Auch gut - Deck 3 Parkt mit als Erstes könnte es herausgehen, so denke ich. Und wenn nicht, auch nicht schlimm.
Aber, wer Zeit hat und über den Brenner - meine Empfehlung. SEHR SCHÖN!
Morgen früh werden wir geweckt und die schönste Zeit beginnt wieder. Ja, ich bin reif, reif für die Insel....
Ciao schreibt der Eckart - bis morgen
29.05.2017 - WIEDER DA!
Gegen 05:15 meldete sich die Schiffsbesatzung und animierte uns zum Aufstehen und wohl viel wichtiger für's Schiff: zum Frühstück. So früh schon aufstehen??? Der braucht doch noch...Da viel mir ein, ich hatte ja geschaut wann Sonnenaufgang ist und dies wohl kurz vor 6 Uhr. Als ich das nachgeschaut hatte, war mein Ergebnis: wenn Du den sehen willst, dann auf dem Schiff. Also war das mit dem Wecken gar nicht so schlecht. Mich "fein" gemacht und mit "Hund und Kegel" hoch. Die richtige Seite des Schiffes gewählt und JA: da wo es so gelb/rot schimmert, da wird sie kommen. Neben Fotos konnte ich einen ganzen Film drehen. Wahnsinn! Also was so ein Käptn so alles wissen muss
.
Nun, bei der Ausfahrt waren wir wieder die letzten, war aber nicht schlimm. Das Schiff war weniger als Halbvoll und so dauerte das ganze auch keine Ewigkeit. ja und zum ersten mal sah ich wie zwischen den Fahrzeugen Trennwände, die mit viel Getöse aufgelöst werden mussten. Mann war das ein Krach!
Olbia erwachte gerade zum leben. Geschäftig wurden erst einmal die Tankstationen angefahren, einen Kaffee und mit anderen ein Plausch. Erstes Frühstück. Wir versorgten unsere Hunde und tankten (so eine Berg und Talfahrt kostet) und konnten dem geschäftigen Treiben dabei schön zusehen.
Im Tom und Tom hatte ich gesehen, mein Wunschziel hat jetzt auch eine Strassen Zufahrt. Mal sehen ob nur zur Ansicht, oder ob da auch hin Navigiert. Schnellste Strecke gewählt. Nun gut, Tom und Tom mussten öfters rechnen. Hatte verschwiegen das wir in Oristano uns noch mit Wasser "eindecken" und das ein und andere besorgen - was mal wieder zu Hause sehr gut lagert. Zum Beispiel Rasierklingen......
Mal ehrlich: Oristano ist wie ankommen wo wir wohnen für mich. Bitte schön: Sardinien so groß wie Nds.+ die Insel Rügen doppelt. Selbst auf der Insel Rügen wüsste ich wo ich hin will (z.B. Nonnevitz/Dranske-Bakenberg) und würde mich am Kap Arkona direkt nicht zu Hause fühlen. Und die Insel passt wohl 24x mal auf Sardinien (wenn ich das jetzt gerade mal ganz schnell im Kopf..) Also Oristano so was wie eine Kreisstadt für mich. Lebendig, wenig Touristen, kämpfend.
Das Porta Nuova für hier einfach super und ich schaue genau. Sind die Anbieter noch die gleichen? Also Geschäftsmäßig.
Von dort eine dreiviertel Stunde Fahrt - über Marceddi - über den eigentlich verbotenen Damm. Nun endlich am Ziel! Es war nicht 5 vor 12, nein halb Zwölf. Hunde freuten sich. Endlich raus. Hier kennen wir uns aus. Kennen die anderen Hunde. Leider aber auch mittlerweile jeden Bungalow. Also Aufpassen und mitteilen: "Nein der heute nicht - der auch nicht - ja der ist es! Wenn wir abreisen haben sie es geschnallt.....
Alles eingeräumt und nun ab an den Strand - zum Wasser! Und ?????REIN!!!!!
Temperaturen siehe Wetter Torre dei Corsari Westküste zur Gemeinde Arbus gehörend (4)
Mehr als 4 Stunden waren erst einmal genug. Heiß und die Sonne war erbarmungslos. (am 29.Mai mit Schuhen über den Strand....)
Nun noch zum heutigen essen...
Das Sabbie ist komplett ausgebucht. Wir konnten daher wählen und entschieden uns für "Pollo" mit Salat aus Blatt und Rübe im 2. Gang. Der 1. Gang waren Pasta in Form von Muscheln in einer schmackhaften Soße mit etwas Fleisch. Als Nachtisch gab es Kirschen und Melone (die in Form eines Schiffes mit Container geschnitten). Neben Wasser gönnten wir uns aus der Cantina Mogoro (bei Oristano) einen Cannonau di Sardegna: "VIGNARUJA"
Alles: LECKER - LECKER!!!!!
Natürlich gönnte ich mir einen Mirto und einen Kaffee - so was muss nicht gefragt werden! - zum Abschluss
dies ein SONNENAUFGANG!
So wurden wir begrüßt:
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Tja, dann mal bis morgen...soll ja wieder ein super schöner Tag werden......
30.05.2017 Hochsommer für ein Mitteleuropäer, Simone hat sehr gut gearbeitet und kann Strandgut Kunst sein?
Ja Leute, was für ein Tag! Noch ist Mai, aber das war Juli/August gefühlt. Siehe auch Wetter Torre dei Corsari Westküste zur Gemeinde Arbus gehörend (4)
Im Blog von Pecora Nera las ich was von Mücken und Malaria. Letzteres wurde beschrieben mit FRÜHER gab es. JA, BITTE MERKEN: FRÜHER! und natürlich auch ja: Mücken gibt es natürlich immer noch und scheinbar (lt. Bericht) alle aktuell im Westen vorkommenden Mücken in Oristano, nähe Flamingos... Hier jedenfalls nichts davon.
Aber es gibt noch anderes fliegendes, was nicht so schön ist. Und diese "ärgerten" mich etwas am Strand. Was finden die zum essen auf meiner Haut? Ich würde es einfach "abschaben" und gut ist. Na ja, ein kühles, erfrischendes Bad und man war "alleine" - also Frau und Hunde blieben....
Wenn man so lange der Sonne ferngeblieben, dann reichen gute 4 bis 5 Stunden rund um die Uhr Sonnenschein absolut aus und die Haut sagt: ist genug Eckart (und ich bekomme keinen Sonnenbrand im Sinn von rot)
Nun, wir hatten schön ausschlafen können, waren mit den Hunden den Berg hinauf, verabschiedeten Lucretia zur Schule, Frühstückten nach den Hunden dann selber gut (mit Auswahl von Wurst und Käse) und machten uns "Strandfertig". Der recht böige Wind machte beim Aufbau des Sonnenschutzes uns zu schaffen und wir mussten auch die Sandsäcke öfters korrigieren. Aber es hielt! Hatte ich zu Beginn noch geglaubt: die Ausrichtung muss noch korrigiert werden, so hatte dies keinen Einfluss. Der Wind drehte sich von Nordwest nach Südwest und wieder zurück. Zum Schluss aber ging es nach SüdWest und dann waren die Sorgen des Frühzeitigen Abbruches zu Ende. Wir lagerten direkt an der "Wasserkante" und spielte Phase 10 (Würfel) oder mit den Hunden (Ball/Scheibe) oder waren im Wasser. Es ließ sich also gut aushalten.
Schon gestern waren mir beim Abstieg ein nicht eindeutig zu definierendes Gebilde aufgefallen. Sah gestern aus wie eine Kamera (von hinten) und von vorne wie ein Mensch mit Schießgewehr. Beides stimmte natürlich nicht. Gestern sah ich schon: Strandgut.
Heute wollte ich nun das ganze aber ein wenig genauer unter die Lupe nehmen.
Ich finde, es ist KUNST und bin gespannt, ob im Oktober es noch "ausgestellt" wird..
Und die Frage von @Monika: Antwort: ja, der Strand ist sauber!
So, ich hatte ja auch Termin bei Simone. Leute, Simone ist männlich, da in Italien Simone ein männlicher Vorname ist. Und Simone ist Friseur und ein sehr guter!. In Terralba seine Firma. 30 Minuten brauchte ich und ich war pünktlich. Er meint: er hatt keine E-Mail erhalten, aber die hier im Forum hinterlegte ist korrekt. Waschen, schneiden, waschen, föhnen = 30 Minuten. Tania meint: perfetto! Dagi meint: was hat es gekostet? 17 Euro die Antwort an Dagi und bei Tanias Meinung war ich dann zufrieden - fand es ja auch als sehr gut gemacht......
Bleibt zu berichten vom Abendessen. wir hatten die Möglichkeit von 2 Gerichten zu wählen. Ja, hier man ausgebucht und das ist gut und merkt man. 1. Gang: ich Fregola mit Muscheln (pikant und sehr gut) - meine Frau: Reis mit Erbsen und ich meine mit Melisse abgeschmeckt (auch sehr gut).
2. Gang waren wir uns einig. Die Gambas hatten bei uns das Nachsehen. Wir entschieden uns für gelbe und braune Bohnen, Spinat und Aubergine mit Tomate perfekt auf dem Teller angeboten. Ich bin kein Vegetarier - das war aber perfekt!
3. Gang: 2 Pfirsichviertel flankierten eine Teig/Nussparfait mit Puderzucker und Schokostreifen. Absoluter Gaumenfreuden....Wein? Natürlich: Vermentino aus dem Hause Santandi.
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Auch wenn es heute Dienstag war - das war wie Sonntag! Bis morgen, am Mittwoch, sagt Eckart Schuster
Mittwoch, 31.05.2017 Parco Naturale Regionale di Gutturu Mannu - oder eine Fahrt über Stock und Stein (SP1)
Der Sommer machte ja heute eine Pause. Nein keine Regenpause. Nur Wolken und Sonne. Wenn nur Sonne: dann ist das Erkunden von neuem so eine Sache. Nur Regen aber auch - allerdings; nur Regen auf Sardinien? Das gibt es doch gar nicht! Jedenfalls nicht wenn ich hier bin
Heute also optimal. Der Parco Naturale di Gutturu Mannu sollte es sein. Schlappe 80 Kilometer vom Sabbie entfernt war unser Anlaufpunkt Santadi. Ihr erinnert Euch? Ja, der Vermentino kam von dort. Nun, an der Cantina sind wir vorbeigefahren, Einkauf stand nicht auf dem Programm. Auch die Grotta di Is Zuddas ließen wir "links liegen". Fuhren auf die SP1, hielten bei Parkmöglichkeit an und gingen mit den Hunden (angeleint) Wandern. Die Vögel zwitscherten wohl unser kommen (allerdings unaufgeregt) an alle Bewohner, große Tiere, die auf den Tafeln angeschlagen waren, ließen sich nicht blicken. Auch die kleinen, wie zum Beispiel der Zitronenfalter (wer glaubt, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet - ja der glaubt auch, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet
), die flogen so unorthodox, nicht vorhersehbar - ja so, dass man weder Sie im Film, geschweige auf ein Foto vernünftig hätte ablichten können. Manchmal ist es wirklich nur für den Augenblick, für einen selbst. Und später fragt man sich: hast Du das wirklich erlebt, gesehen?
Nun, wir fuhren die besagte SP1 weiter und dann kam der Hinweis: Ende mit Ausbau. Es wurde eine "Schotter Piste" mit ein paar Schlaglöchern und natürlich mit viel Staub. Höchstgeschwindigkeit gute 30. Wenn überhaupt. Wir waren bis auf 3 Kradfahrer (die uns anfangs überholten und nach gut 2 drittel die Nerven haben verloren und auf die Karten schauten) alleine unterwegs. Gute 20 Kilometer Berghoch und Bergab. Dabei immer wieder super Blicke ins grüne! Ja grüne!
Man muss dazu sagen. Die Ernte des Getreides ist vorbei. Das Stroh liegt abhol bereit in großen Ballen oder in Quader form bereit. Also zu 90% würde ich schätzen.
Es muss nicht erwähnt werden: WALDBRANDSTUFE GANZ OBEN! Denn auch die Flüsse haben kein Wasser mehr. Also man sieht, hier war Wasser...Ich frage mich: gibt es eigentlich Entsalzungsanlagen auf der Insel? Also Meerwasser ist ja im Überfluss da. Energie in Form von Sonne und Wind auch.
Aus dem Parco herraus Richtung Cagliari und von dort gen Heimat. Angekommen und die Wolken wurden weniger. Glöckchen = Campanello waren zu hören. Nun kein Ärger mit Maremmano und Bella riskieren. Ziegen waren auf dem Nachbarsgrundstück. Konnten aber nicht zu uns und wichtiger; Bella nicht rüber. Aber Foto darf sein:
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Gegen 17:30 lag ich auf der Strandliege und sonnte mich, keine Wolke störte. Ach ist das Leben schön!
Was nun zum Abend gegessen?
Pasta mit Tomate und kleinen Bacon Stückchen, Spieß mit kleinen Würstchen (halb so groß wie Nürnberger) und Schweinefleisch, Paprika + Grüner Salat, zugedeckt mit dünnen Apfelscheiben. Zitronensorbet mit Obststückchen von Erdbeere, Mango und Pfirsich. Der Abschluss ein Kaffee und ein Mirto. Hat alles sehr gut geschmeckt. Ich trank dazu einen Cannonau aus der Cantina "Giampietro Puggioni": Mamuthone. Dabei ist mir aufgefallen, habe von den nur noch 3 Flaschen zu Hause...
Aber das kann man ja noch ändern.
Morgen geht es weiter, das Leben hier auf der Insel. Für uns Urlauber ein sehr schönes.
Grad höre ich wie sich Geckos unterhalten......irre, natürlich "anmache" - wobei "der" eine weg"rennt", "der" andere aber nicht locker läßt.....und dann gibt es diese Töne. Kann ich nicht beschreiben....in Buchstaben
Nun, so ein Abendessen beginnt zu 20 Uhr und endet nicht vor 21:30. Dann noch mit den Hunden...Also nur so mal hier hingeschrieben, sollte jemand schon gewartet haben.
Zum Tag Beginn.
22 Grad waren es beim Aufstehen - 07:30 Uhr! Bella schleckte meine Hand, wollte mich in das Bad begleiten. So nach dem Motto "mach hin!" Wie jeden Morgen nun den Hunden den Auslauf gegeben den sie benötigen. Den Berg hoch, Sonne in das Gesicht bekommen - Urlaub, keine Hektik, kein Stress. "Buongiorno Segnor Filize" - "Boungiorno, Caffee Latte, come sempre?" - "Si" so beim Haupthaus vorbeigehen.
Ja, blauer Himmel, nix was den Strandtag verderben könnte. Und so ging es heute an den Strand. Haut hatte sich ja erholt....
Nun könnte ich hier aufhören und einfach schreiben: war schön. Frei nach dem Motto: was soll es da schon zu berichten geben? 1. Juni. Nirgends Urlaub. Aber wer die Augen aufmacht....
Morgens viel mir auf, es sind immer mehr Boote/Schiffe/Yachten zu sehen. Vor ein paar Jahren war es noch irgendwie eine kleine Sensation wenn man ein Segelboot sah - hier im mittleren Westen. Ja, in Marceddi gibt es einen kleinen Hafen. Nur in diese Bucht hier waren sie noch nicht vorgedrungen. Heute gleich 4. Am Strand schon morgens ein paar Schirme. Animierte mich zum Foto.
Ein Hobby am Strand: hinlegen, den Sand unter einem so platzieren das nix drückt - Augen zu - den gleichmäßigen Rauschen der Wellen zuhören und abschalten.......Mehr braucht man nicht erzählen. Wer das schon gemacht hat, der weiß wo von ich hier gerade schreibe.
Ein anderes Hobby: Tiere beobachten. Da sind die eigenen, die ganz kleinen (Käfer, Falter, Fliegen usw.) und die doch etwas größeren, wie zum Beispiel Möwen. Mir vielen 2 auf. Sie standen meist nebeneinander, schienen sich zu Unterhalten und schauten auch (meist) immer in die selbe Richtung. ja, wie ein altes Ehepaar kamen sie mir vor. Lief die eine, lief auch die andere. Da sah so putzig aus - ich wollte es festhalten. Kamera genommen. Foto - ein paar Schritte zu den beiden - Foto. Ich erinnerte mich an 2007 - Möwen fotografieren am Atlantik. War man zu Hektisch - zack flogen Sie weg. Also schritt für Schritt - Meter für Meter. Musste aufpassen das Bella nicht auf die Idee kommt sie zu jagen....Bella blieb bei mir. Kam doch recht nah ran mit dieser Taktik und konnte dann auch einen kleinen Strandläufer festhalten. Siehe Fotos.
Wie im Wetterbericht erwähnt: Super Badewetter!
Also ein sehr schöner Strandtag. Es war/wurde nicht langweilig.
Das heutige Abendmenü - ein Sonntagsessen!
Risotto mit Paprika, Frutta di Mare und mit Curry abgeschmeckt zum ersten. Und zum zweiten ein Schwertfischsteak mit Kartoffel und Zitrone nach Wahl. Gehobeltes Gebäck (sah aus wie Flügel) auf Milchcreme und Schokostreifen drüber. Absolut lecker. Zum Essen einen Vino Bianco Namens ANASTASIA (Traube: SEMIDANO) aus der Cantina Mogoro und zum Abschluss einen Limoncello un Caffee.....Ihr stimmt mir zu? Sonntagsessen?
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Mit Bella natürlich auch Ball gespielt. Und dann ging sie sich abkühlen. Bis morgen
02.06.2017 - Feiertag.
Gestern waren wir schon erstaunt. Irene (Tochter von Tania) war zurück von der Schule. Tania hatte uns erzählt, sie gehe jetzt in Oristano zur Schule und könne da auch übernachten. Tja, Schule geht von Mo-Fr. Frage an Irena: Antwort kurz und knapp: Festa.
Ja, ich kann es nun jetzt noch hören - die Jugend feiert in Torre. Grausame Musik. Und auch in Pistis wurde gefeiert. Wie überall. Musik, Essen, wie ein bisschen Jahrmarkt. Durch das schöne Wetter waren viele am Strand. eigentlich fast bis zum "Hoteleigenen Abschnitt"...Na, ein bisschen Luft war noch.
Für uns stand am Vormittag Ausflug an. Ziel war das knapp 100 km entfernte Dorf Bonorva bzw. besser: die dort in der Nähe befindliche Nekropole Sant'Andrea Priu
>>Sant’Andrea Priu ist eine bedeutende, weitläufige Nekropole im Gemeindegebiet von Bonorva, die etwa zwanzig Grabstätten einschließt. Die Gräber sind in eine senkrechte Trachytwand gehauen und daher nur teilweise zugänglich. Von besonderem Interesse ist die “Tomba del Capo”, die 18 Räume umfasst und vielfältige architektonische Elemente reproduziert. Dieser Grabraum wurde im Mittelalter in eine christliche Kultstätte umgewandelt und mit Fresken geschmückt.<< Quelle: http://www-archivio.sardegnaturismo.it/d...tt-des-menschen
Ich werde hierzu dann mehr bei den Sehenswerten Zielen schreiben bzw. zusammentragen.
Life: so ein Mist - da waren die Geräusche wieder und wie ich hochschaue: Dieses mal wurde der Liebesakt zweier Geckos vollzogen und ich meine kleine Kamera nicht bei....hole sie, leise-komm zurück - beide schon weit voneinander entfernt...) Das nur so mal Berichtet. Die Party ist wohl auch zu Ende. Musik ist aus, ich höre die Natur wieder. Also das, was im Hochsommer man hört wenn es dunkel wird und man mit den Tieren allein....Keine falsche Gedanken jetzt bitte...
Zum Ausflug: Anfahrt war kein Problem. Gut ausgeschildert und auch das Navi von TomTom (aktualisiert im Mai 2017) kannte den Ort. Eintritt 6 Euro pro Person, Führung in Italienischer Sprache. Gab aber eine Broschüre in Deutsch Gratis dazu. Aus der werde ich dann noch viel zitieren. Immerhin habe 13 Professoren/rinnen + ein paar Dottores daran gearbeitet (man hebt sich ja das beste zum Schluss auf
).
Zurück noch ein Blick auf die Nuraghen Oes und die Nuraghe Santu Antine geworfen. Heimreise angetreten.
Tja, wie wir los fuhren kamen gerade alle - wie wir wieder kamen feierten alle noch. Ich gönns Ihnen.
Was gab es nun zum Abendessen?
Rigatoni mit Aubergine/Tomate abgeschmeckt - Kotelett mit Salat und zum 3. Obst (Pfirsich und Melone). War alles wieder sehr gut. Getrunken haben wir dazu einen COSTERA (einen CANNONAU DI SARDEGNA aus dem Hause ARGIOLAS) und zum Abschluss natürlich einen Mirto un Caffee.
Gestern abend gab es ja doch einen schönen Sonnenuntergang. Dabei tat die Sonne so, als wäre sie Saturn
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03.06.2017 Der Weg ist das Ziel und daher ist ein Ziel erreicht wenn auch das Ziel nicht erreicht. Heute der Tag des freilaufenden Tieres
Sicherlich ist die obige Zusammenfassung zum einen Spannend und wohl auch gleich ganz klar wie "Klosbrühe"
Nun, er (der Tag) begann wie immer. Vor dem Frühstück mit den Hunden gen Osten. Die Sonne steht schon längst oben am Himmel und erwärmt alles. Nachdem die Hunde versorgt sind, nun selbst zum Frühstück. Wir sitzen auf der Veranda. Blick auf das Meer. Gestern und heute ganz ruhige See. Man könnte meinen, da wurde das Meer gestreichelt, ganz zart. Nur ganz oberflächlich eine Wellenbewegung. Zwei Boote sind in der Bucht. Auch sie erzeugen ein Wellenspiel. Wir sind die ersten. Es ist leise, Vögel erzählen sich was, die Hummeln summen und suchen die Blüten auf. Was für ein Augenblick für die Seele! Langsam kommen nun auch die anderen Gäste. "Guten Morgen" - "Buongiorno" wird gerufen. Laut wird es dabei nicht.
Wir könnten natürlich sofort an den Strand. Ich hätte meine helle Freude, Sonne satt! Dagi und Hunde? Aber so viele Strandurlauber hatten wir hier noch nicht und ob das dann mit den Hunden gut geht. Wir entschlossen uns erst einmal was zu Unternehmen. Ab in die Ogliastra nach Ulassai. Ziel dort die Grotte su Marmuri. Öffnungszeiten im ADAC Tourset wurden mit 09-19 Uhr angegeben. Ja, kann man also ankommen wann man möchte...
Koffer nicht gepackt - sondern alles notwendige genommen (natürlich für die Hunde und zum Festhalten des Tages) und los. Schnellstraßen wollte ich nicht - da sieht man zu wenig von der Insel. Oder man kennt es halt schon zu lange um überrascht zu werden. Anmerk.: die SS131 ist toll um schnell von A nach B zu kommen bzw. manches zu Überbrücken. Aber ansonsten plant mit den anderen....
Hin sind wir über Guspini - SS197 nach Barumini - dort habe ich getankt und den Zielort eingegeben. Nun rüber zur 128 und bei Serri auf die 198. TomundTom kannten Abkürzungen. Lago di Mulargia und del Flumendosa haben wir kennengelernt. Zum Schluss die SP13. Was für Blicke. Auf 850 Meter stehen dann Windkraftanlagen von Vesta. So klein die Welt. Hinter unserem Haus in Balge (1000 Meter) 10 Stück - hier wohl das doppelte. Ist halt alles INTERNATIONAL in EUROPA und nix mehr National zu machen - kapiert das doch bitte - Ihr National denkenden. Man kann kein Haus mehr rein Deutsch, oder mit anderer Länderkennzeichnung bauen. Nur mal am Rande....
Die Hinfahrt wurde aber erschwert: Schon in Sant Antonio di Santadi wurden wir von der Polizei gestoppt. Wir mussten einfach warten. Aber auf was? Radrennen? War die Polizei zu schnell und nun dauerte es? Gute 15 Minuten später war dies geklärt. Mehr als 100 Kradfahrer fuhren an uns vorbei. Ein Zählen war nicht möglich, Sie schwenkten Fahnen, ihre Maschinen abenteuerlich teilweise. Und was für ein Krach! Nach nochmal 10 Minuten ging es weiter.
Guspini und Barumini hatte ich mir vorher schon ausgeschaut und tanken sollte/musste auch sein. Preise zwischen 1,35 und 1,75 waren für den DIESELPREIS im Angebot. Die Tankleuchte ging an und ich behielt die Nerven: 1,35 getankt. (Ja, in D ist das viel zu teuer! - Nicht hier auf Sardinien!)
Durch die Motorradfahrer, aber auch die Fotopausen zog sich die Hinfahrt doch erheblich hin. War ja nicht schlimm - laut unseren Infos....Ankunft 15 Minuten zu spät! Da 14:15 und Führung begann 14:00 Uhr. Und "Ihr seit viel zu leicht bekleidet" erklärte uns der Wirt der Pizzeria. In der Grotta nur 10 Grad und die Führung dauert 1,5 Stunden....Nächste Führung um 16:00 Uhr.
Das ist auch zu spät für uns. Nun gut, wir wissen wie und wann...War also der Weg das Ziel. Ein schönes Ziel wenn Ihr die Bilder betrachtet. natürlich habe ich mir die genauen Zeiten Fotografiert...
Was nun mit den Tieren? Auch sie haben was mit der verspäteten Ankunft zu tun.
- Esel: hatten sich losgerissen und rannten Ziellos bei Orrolli über die Strasse - Polizei kam mit Blaulicht uns entgegen
- Hund: beim "Photoshooting Betreff Lago del Flumendosa" sprang mir ein junger Hund aus dem Gebüsch, freute sich und wollte am liebsten mit. Jedenfalls hatte ich das Gefühl: "mach die Tür nicht zu weit auf - ist der drinn..."
- Ziegen: auf der Weiterfahrt nun kamen uns Ziegen entgegen. Die sahen das ganze entspannt - so auch der Ziegenhirte
- Pferde: sie weideten urplötzlich an der Strasse und ließen sich aber nicht stören
- Rinder: werden ja eigentlich auf den Straßenschildern abgebildet und durften daher schon von Gesetzes her nicht fehlen....auch auf der Rückgfahrt
Fehlten eigentlich nur die Tiere, die man schlechthin mit Sardinien in Verbindung bringt. Und ja, auf der Rückfahrt waren es dann so gute 200
. Schafe. Vorneweg ein Traktorfahrer - hinten ein Radfahrer und dazwischen drei Hunde. 1x davon mit Sicherheit Maremmano. Viele Schafe humpelten auf drei Beinen. Da war der Maremmano aber nicht dran schuld - Klauenflege muss auch hier sein.
Nun auch an den Schafen kamen wir vorbei.
Aber bitte schön: kein Tier war so Fotogen.... Daher "nur Landschaft"...
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Nachtrag:
Fehlt noch das Abendmenü: Gnocchi in einer pikanten Tomaten- sowie Früchte des Meeressoße. Anschließend gab es Dorade mit Kartoffel. Ein Vanillepudding mit Streifen von Honig rundeten das ganze ab. Wir tranken dazu einen Vermentino aus dem Hause Argiolas und zum Schluss einen Limoncello
Es grüßt alle Eckart Schuster