11. Oktober, immer noch Sommer

Es ist alles so schön einfach und gleichmäßig. 07:30 Uhr aufstehen, Duschen und anschließend mit den Hunden den Berg hoch und gute 1000 Meter gelaufen. Bella sicherlich das doppelte, wenn nicht dreifache und dann wieder zurück. Die Sonne begrüßt uns auf dem Plateau und wenn Hunde gegessen, dann wir zum Frühstück. Dieses konnten wir wieder auf der Terrasse zu uns nehmen. Und wie jeden Tag fragt uns Franco nach unseren Wünschen bezüglich des Trinkens Kaffee / Tee. „Kaffee Latte, come Sempre“ unsere Antwort und Franco hatte auch nur des schon Wissens die Bestätigung abgefragt.

den Spielplatz gab es vor 10 Jahren noch nicht

In den 10 Jahren hat sich das Frühstück aber gewaltig verändert. 2009 gab es schon die Frage des Trinkens und Paolo, der Vater hat dann serviert. Auch brachte er (wie jetzt Franco) dann für jeden ein Croissant an den Tisch. Die waren und sind sicherlich immer noch abgezählt. Aber sonst gab es zum Frühstück halbe Scheiben Brot vom Vorabend mit Butter und Marmelade. Wer süßes Gebäck mag, auch dieses war im Angebot. Natürlich gab es wie heute frischen Saft (Orange Gelb und Rosso, sowie Multivitamin), Wurst und Käse hatten wir uns besorgt und die Familie hatte nichts dagegen. Da in jedem Bungalow ein Kühlschrank vorhanden auch kein Problem. 2012 dann der erste „Neuzugang“. Ich hatte Geburtstag und wollte an diesem Tag das Frühstück auch ein wenig „aufpeppen“. Ging zu Tania und fragte, ob es denn möglich sei ein Frühstücksei zu bekommen und Spumante. Spumante natürlich gar kein Problem. Beim Ei kam sie mit einem großem Kochbuch. Wir einigten uns auf das 5 Minuten Ei. Nach Nachfrage für jeden. Da keine Eierbecher vorhanden waren hatte Tania das Problem mit einfach Kaffeetassen zu nehmen, perfekt gelöst. Ein Jahr später waren Biker aus England da. Neben Ei brauchten die natürlich auch Wurst/Schinken. Dies wurde wohl vom Reiseplaner den Filices mitgeteilt. Neben Ei gab es nun dieses auch. Und da alle herzhaft zugriffen, blieb das ganze auch nachdem die Englischen Biker verschwunden waren. Käse kam noch hinzu.

Heute zählte ich 4 Wurst/Schinkensorten, Käse, Obst, das Brot kann man sich rösten, Kuchen/Gebäck, Joghurt, den Saft aus Glas (statt Plastikbecher, wobei noch im Angebot. Man hat die Wahl). Und natürlich immer noch die Frage des was wollt Ihr trinken und die Croissant werden persönlich an den Tisch gebracht.

Der Tag wieder ein Sommertag. Der Wind hatte abgenommen, die Wellen sich auf 100 cm Höhe eingepegelt. Frevel, wer das woanders verbringt als am Strand. Das Meer hat eine Sandbank geschaffen. Besser gesagt, einen Steg in das Meer. Es waren nur ein paar Meter breite, aber gute 20 Meter in die tiefe des Meeres. Also an der Wasserkante Kopfsprung und dann aber gut 5 Meter später wieder bis zum Knie nur im Wasser stehen und nun laufen. Es wurde nicht wesentlich tiefer (Bauchnabel). Dafür hatte man den Spaß mit den Wellen. Mal drüber hechten, mal rein Hechten oder einfach die Welle mit dem Rücken abfangen „wollen“ oder sich von Ihr treiben lassen. Immer wieder schön!

Schlappe 10 Meter, den „Berg“ runter zum Wasser

So kam keine lange Weile auf. Das Abendmenü:

Zum Dessert gab es Vanilleeis und wir tranken einen Vino Rosso a Casa.

Bliebe nur noch eine kleine Geschichte übrig, die aber doch Erwähnenswert ist. Meine Frau beklagte sich, sie habe das Buch zu Ende gelesen und was nun? Hinter dem Frühstücksangebot hatte ich eine kleine Bibliothek entdeckt. Und ich meinte auch deutsches dabei gesehen zu haben. Also sagte ich zu Ihr: „kein Problem, ich schaue mal.“

Und tatsächlich, ich fand ein Buch: „Fleisch ist mein Gemüse“ und brachte es Ihr. Aber es waren auch Reiseführer zu entdecken. Unter anderem von Herrn Höh. Mit der Bitte eines Besuchers dieses Buch nicht mitzunehmen, sondern hier für die Gäste zu lassen. Da kam mir der Gedanke, Herr Höh hat wohl diesen Ort/Gegend beschrieben und schaute nach.

Ja, was soll ich sagen. Herr Höh beschreibt den Strand zwischen Pistis und Torre dei Corsari wie er ist. Er schwächt sogar noch die Armeeflüge ab. Indem er mitteilt, dass in der Saison keine stattfinden. Und ansonsten findet er die Gegend wunderschön. Ja, was soll ich schreiben: so wie ich schlechte Seiten an mir habe, haben andere auch gute:)

gute Nacht
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