Das von der Fähre kommen zog sich hin. Aber gegen 08:00 Uhr begrüßte uns ein blauer Himmel mit leuchtender Sonne. In Golfo Aranci schlief alles noch, was sich dann in Olbia änderte. Dort fuhr man fleißig zur Arbeit oder um anderes zu erledigen.

Wer ein Bild von Sardinien im April malen möchte, der benötigt als Grundfarbe Grün in allen Farbtönen. Dazu meldet sich das Gelb am Wegesrand und kräftiger in Büschen. Weiss darf da nicht fehlen. Natürlich gibt es auch schon die anderen Frühlingsfarben, aber vorherrschend von Ost nach West gefahren war dies mein Eindruck. Haben die Tiere jetzt zu essen und zu trinken! Vieles, was im Oktober trocken ist, lag wie ein See, und Flamingos suchten dort nach Futter. Dazu hatten wir ab der Westküste 25 Grad, und da gibt der deutsche Meteorologe einen Sommertag bekannt. Wenig Wind, kaum Wellen. So begrüßte uns Pistis. Wir mussten nicht warten, die Übergabe erfolgte per WhatsApp, wobei dies bei der Empfangsqualität ein wenig gewagt ist. Aber unten an der Strasse war der Empfang ausreichend. Hier im Haus kein Empfang, aber W‑LAN ist hervorragend.



Also alles ausgepackt und einen Spaziergang an den Strand. Wir sind alleine? Mitnichten! Der Parkplatz ist voll und der große sowie die kleinen Strände davor sind gut besucht. Anfangs konnte ich noch barfuß im Sand laufen. Bis runter zum Wasser und meine Füße wollten nicht wieder aus dem Wasser. Bei den Waden dann schon der Hinweis, welche Temperatur das Meer noch hat. So sah ich es auch bei den anderen. Auf einen Baumstamm sich gesetzt und die Sonne genossen. Zurück musste ich mir dann doch die Sandalen anziehen. Der Sand war zu heiß geworden.
Ein Nachtrag zur Gastronomie bei Sardinia Ferries: Entschuldigung, die Karte, die Mahlzeiten und die Getränke wurden ein wenig geändert und es gibt jetzt einen Cannonau. Man hat uns erhört.