Wir wurden durch ein Grummeln und Donnern geweckt. Dann kam das Prasseln des Regens dazu. Nachdem wir tagesfertig waren, konnte Gino bei leichtem Nieselregen seinen Bedürfnissen nachgehen. Beim Frühstück zeigte sich über den Bergen der Costa Verde die Sonne, derweil auf dem Meer eine dunkle Wolkenwand stand, aus der Zeus seine Blitze in schnellen Intervallen schleuderte. Das Meer unruhig wurde. Kein allzu hoher Wellengang
Wir hatten ja ohnehin vor, heute Besorgungen zu machen. An der Cantina di Mogoro zeigte sich schon der blaue Himmel und gegen halb zwölf, in Riola Sardo waren nur noch wenige Wolken am Himmel. Die Sonne hatte volle Kraft und so wurde es sehr warm. Alles, was gewünscht war, konnte ich erwerben.

Wenn Riola Sardo besucht wird, bekommt der Gino seinen Gang am Cabras. Anschließend im Porto Nuovo ein paar neue Schuhe, da meine durchgelaufen sind. Beim Bäcker für heute Abend etwas erworben, da ja das Restaurant heute geschlossen hat. Dabei mussten wir uns ungewollt die Ausführung eines Hessen anhören, der nun hier Verwandtschaft hat, aber kein Italienisch spricht, und ich glaube, die Verkäuferin verstand das Deutsch nur rudimentär. Aber er war glücklich.

Im Superpan die letzten 6 Flaschen Costamolino erworben. Einen dazugehörigen Karton hatten sie nicht, konnten sie aber im Keller von Fratello gut verstauen.
Im Hotel angekommen, zog es sich wieder zu und dieses Mal blieb das Gewitter nicht auf dem Meer, sondern zog über uns hinweg. Ein Blitz mit sofortigem Knall direkt neben unserer Herberge. Wir standen gerade auf der Veranda.
Jedoch, das Essen hat geschmeckt, der Wein aus der Cantina natürlich auch. Die Grillen ihr Lied singen und das Meer vor sich hinplätschert. Ein schöner Tag.