Handwerker, zweite Woche

Am Ende der ersten Woche teilte man mir mit, dass die Pellets bestellt werden können. Dies tat ich auch. Gerade noch rechtzeitig. Denn man konnte erst am Freitag liefern. Der Handwerksbetrieb hatte noch einmal beim Lieferanten der Pellets die Lieferzeit abgesprochen. Dies war notwendig weil ja von der Firma Fröling nun am Freitag einer kam, um die Heizung in Betrieb zu nehmen.

Pünktlich zu 7 Uhr wurden die Pellets geliefert. 4,2 t passten in den Silo. Bis auf die Ecken des Silos wurden die Pellets über ein 12 Meter langen Schlauch in den Silo geblasen. Eine Kaffeepause lang hat es gedauert. Um 8 Uhr dann war der Mitarbeiter der Firma Fröling da. So eine Heizung ist ja mittlerweile auch ein Computer. Alle notwendigen und möglichen Einstellungen wurden gezeigt und erläutert. Später kam noch einer der Handwerker von der Firma Ohlmeyer hinzu. Bis 12 Uhr war da jede Minute für die Inbetriebnahme reserviert. Ein Teil musste geändert werden. Es schien alles in bester Ordnung.

Freitag war ein sehr warmer Tag und ich hatte nun noch in Hannover, Garbsen und Verden Patienten zu betreuen. Ich freute mich auf eine schöne wohltemperierte Dusche – in den eigenen vier Wänden. Am Nachmittag rief ich Dagi an und erkundigte mich nach dem warmen Wasser und musste hören, es ist kalt. 19.30 Uhr zu Hause angekommen war keine Änderung des Zustandes. Zur Heizung, sie arbeitet. Speicher erwärmt, Brauchwasser aber nur bei 19 Grad. Da hatte sich nichts geändert. So wurde die Temperatur schon um 8 Uhr angegeben. War bei den vielen Erklärungen und Demonstrieren, Einstellen auf dem Touchscreen eventuell was nicht korrekt eingestellt? Nein, durch Verändern der Parameter konnte ich die Heizung nicht bewegen nun das Brauchwasser zu erwärmen. Mir blieb nur der Anruf bei der Firma Ohlmeyer. Samstag Vormittag kommt jemand vorbei. Samstag früh dann die Mitteilung 14 Uhr wird es. Er kam dann pünktlich und fing an den Fehler zu suchen. Wie im Film, so kurz vor „das Schicksal schlägt jetzt zu“ dann das Erlösende. Er war einfach nicht zu sehen. Man kann im Fug und Recht sagen, „an der schlechtesten Stelle angebracht“. Der Hahn zum Öffnen und schließen des Wasserzuflusses in den Boiler. Von der Waagerechten in die Senkrechte gedreht und schon 1 Minute später änderte die Heizung die Temperatur von 19 auf 21 Grad.

Der Ölbrenner von 1973 (!) hatte ausgedient und die Pelletheizung der Firma Fröling die Arbeit nun komplett aufgenommen.

Duschen war jetzt möglich, es fehlen aber noch die Trennwände. Allerdings ist dies auch eine schöne Sache das gesamte Bad während des Duschens im Blick zu haben. Es wirkt groß. Eine Verteilen des Wasser im gesamten Bad konnte ich erfolgreich verhindern. In der 34 kW sollen nun die Trennwände kommen und der Erdtank muss noch mit allem was dazu gehört abgemeldet werden.

Aufgerundet 960 Euro haben die 4,2 t Pellets gekostet. Bin gespannt, wann ich wieder bestellen muss.

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