Ankunft

Ich hörte Gespräche. Das bewog mich mal aus dem Fenster zu schauen. Ja, die kleinen Inseln waren zu sehen, Lichter. Kurz vor 7 Uhr. Nun, da hat wohl der Lautsprecher nicht mitgespielt. Es blieb genügend Zeit und das warten endlich die Treppe benutzen zu können, wurde uns nicht genommen. Man hatte das Gefühl, das machen die extra. Nachdem runter von der Fähre Begrüßung von der Sicherheit. Jetzt mit Pistole zum Messen der Temperatur. Wie auf der Auffahrt auf die Fähre: alles okay.

Nach einem Jahr wieder hier, endlich! Sah noch alles aus wie wir es verlassen hatten. Die Sonne schien, wenig Wind. Nachdem wir unseren Hunden eine Runde gegönnt haben weiter Richtung Oristano. Vor 2 Jahren hatten wir an einer Eni Tankstelle nahe Budoni halt gemacht. Blick auf das Meer, mit den Hunden vom Gelände runter spazieren gehen können und eine freundliche, nette Bedienung. Dieses Rastpunkt hatte ich für unsere kleine Reisegruppe ausgesucht. Die Sonne schien auf die Tische. Die Bedienung schien hocherfreut nun 7x Latte Macchiato und Espresso sowie die Croissant uns servieren zu können. Ihre Augen funkelten erfreut und die Arbeit ging Ihr flink von der Hand. Bezahlen? Natürlich erst wenn getrunken und gegessen. Weiter. Oristano, das Einkaufszentrum Porto Nuova war unser Ziel. Für die Zwischenmahlzeit ein wenig Schinken und Käse mit dazugehörigem Wein besorgen unser Wunsch. Nicht ohne die Temperaturmessung. Man muss sich auf einen gekennzeichneten Punkt stellen und in die Kamera schauen. Die Außentemperatur war von 12 Grad in Golfo Aranci auf 20 Grad in Oristano gestiegen. Unsere Körpertemperatur aber war okay. Dem Einkaufsbummel stand nichts mehr im Wege.

Nach 12 Uhr dann am Sabbie angekommen. Gaetano erklärte uns, er wird für die Mahlzeiten einen 3 und 4er Tisch decken. Denn jetzt dürfen nur noch maximal 6 Personen an einem Tisch sitzen. Schwachsinn…es gibt viele Familien mit mehr als 5 Kindern. Wir als Familie sind den ganzen Tag zusammen. Nur die Nahrung aufnehmen dürfen wir nicht gemeinsam. Die Angst der Politiker und Ihre „Erziehungsmaßnahmen“ mittels Angstverbreitung, Drohungen sind manchmal schwer zu ertragen. Bin jedenfalls froh in keiner dieser Familien Kind zu sein. Sollten neben Virologen und Epidemiologen auch mal Psychologen zurate ziehen.

Nun dem Wiedersehen tat dies kein Abbruch. Gegen 14 Uhr am Strand den ersten Kopfsprung und die knapp 20 Grad waren doch sehr erfrischend.

Wir waren fast alleine
aber nur fast 🙂

Zum Abschluss gab es Ravioli, Salsiccia und Melone. Dazu einen Vermentino.

Ja, zum Schluss Kaffee und Mirto
Gute Nacht
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