Tag 3 auf der Insel (von 6), 09. April 2026: Nichts Neues im Westen

Gegen 8.00 Uhr wurden wir von den Handwerkern geweckt. Sie arbeiten im Nebenhaus, und richten es für die Saison. Das geschieht nicht nur nebenan. Man ist fleißig hier im ganzen Ort, und damit ist in diesem Monat zu rechnen. Heute Morgen war die Auffrischung der Olio-Reserven geplant. Wie wichtig so etwas sein kann, wissen wir ja gerade in der jetzigen Zeit zu schätzen, auch wenn es bei meiner Reserve um das Schmackhafte natürlich geht. Und es waren familiäre Bestellungen abzuarbeiten. Auf nach Riola Sardo. Und da ich gestern geschrieben habe, alle Katzen sind weg, so sagte sich eine: Ich zeige mich da, wo der Fuchs immer noch tot liegt. Ich glaube aber nicht, dass Sie mit dem Tod des Fuchses zu tun haben. 

Oleificio Giovanni Matteo Corrias das Ziel. Nach der herzlichen Begrüßung konnten all unsere Wünsche erfüllt werden. Waren wir dort, so ist es schon eine schöne Gewohnheit geworden, nun nach Cabras zu fahren und einen Spaziergang am Stagno zu unternehmen.

Zurück jetzt an den Strand. Die Sonne hatte heute einen dünnen Wolkenschleier vor sich, und so war das Laufen auf dem Sand gut möglich. Die Strände sind gut besucht von Familien und Jugendlichen. Dabei ließen es sich die Jungs nicht nehmen, mit Anlauf und Hechtsprung kopfüber unter Wasser ihren weiblichen Anhang zu zeigen, was sie so draufhaben. Und lobten auf Italienisch das Meer. Das bei 15 bis 16 Grad Wassertemperatur. Nicht nur das Klima ändert sich, auch der Italiener. Ich zolle Respekt. Andere spielten einen guten Volleyball und noch jünger war Fußball angesagt. Mittels Holzstangen wurden zwei fast gleich große Tore aufgestellt und schon gab es kein Halten mehr.

Dazwischen Paare, die mit ihren Hunden spazieren gingen. Gino konnte sich aber beherrschen.

Also, eigentlich alles wie immer, am Strand.

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