05.03.2023, meine Elektroflotte im Februar, die Frage nach der Reichweite

11.931 Kilometer fuhren die vier zusammen im Monat Februar. Bella macchina nera (Model S75) hat die 300.000 Kilometer nun hinter sich gelassen. Letzten August war sie ja ohne Probleme durch den TÜV (5 Jahre alt) gekommen. Jetzt im Februar war Fratello (Model X 100D) das erste Mal beim TÜV. Keine Mängel, das Ergebnis, nach 170.000 gefahrenen Kilometern. Er war ja ein Vorführwagen aus München und wurde mir nach gerundet 800 gefahrenen Kilometern übergeben. Bei ihm zeigte sich in diesem Monat, wie hoch doch ein Verbrauch klettern kann, wenn es stark regnet, dazu ein enormer Wind bläst und es richtig kalt ist. Er benötigte 231 Wh/Km für jeden der 4879 Kilometer. Sardu (Model Y LR) ist da dann doch wesentlich sparsamer. 188 Wh/Km für 2662 Kilometer und die 50.000 werden wohl jetzt im März gefahren. Im Verbrauch natürlich nicht zu toppen, der Freund der „Tesla Truppe“. Amico (Kona Elektro) benötigte 164 Wh/Km.  Bleibt zu erwähnen, dass Bella macchina nera einen Verbrauch von 203 Wh/Km hatte.

Bella macchina nera, Sardu, Fratello Grande

Die Frage der Reichweite ist eigentlich eine typische Verbrennfahrerfrage. Denn 100 % können nicht gefahren werden. Die Frage sollte daher lauten, wie lange und wie viele Kilometer kannst Du bei Deiner Fahrweise am Stück fahren und gibt es genug Schnellladestationen auf Reisen. Beziehungsweise in der Nähe, wenn man selbst nicht den Vorteil einer Ladestation / Wallbox nutzen kann. Und dann die Frage, wie lange musst Du Pause machen. Denn man fährt nicht laden. Man verbindet es. Auf Reisen mit einer Pause fürs WC, Kaffee, dem Kind etwas Abwechslung geben bzw. mit dem Hund sich die Beine vertreten. Deckt sich die Ladezeit mit diesen Aktivitäten, alles gut. Die Firma Tesla wusste, wenn ich meine Autos verkaufen will, dann muss ich dafür sorgen, dass unterwegs geladen werden kann. Da hat man sich nicht auf andere verlassen. Da wäre man verlassen gewesen. Für mich war die Frage, komme ich bis nach Sardinien? Ja, war die Antwort. Mit dem Verbrenner habe ich 3 Pausen und ein mal Tanken gehabt bis zum Brenner, der ersten Station. Mit der Bella waren es 4 Pausen und mit Fratello sind es nun wieder 3. Sicherlich etwas länger, aber absolut im Rahmen. 

Von zu Hause fahre ich immer mit 80 bis 90 % (jetzt im Winter) los und komme mit 10 bis 20 % wieder an. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Verbrenner. Da muss man ja schauen, wann es preislich stimmt, mit dem Tanken. Wer also eine Ladestation am Parkplatz seines Autos hat, der ist gegenüber einem Verbrenner im großen Zeitvorteil. Dies gleicht den etwas längeren Zeitaufwand auf Reisen vollständig aus.

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