15.01.2023, Fasten, Klima und was auf Sardinien so passiert – nachgelesen

Ich hatte mir eine neue Waage zugelegt. Nein, mein Tagebuch kommt ohne Werbung aus, keine Sorge keine Produktwerbung. Die Waage überträgt nun wie mein Blutdruckgerät via Bluetooth alle Werte. Neben dem Gewicht in Sekundenschnelle auch die Fettanteile verschiedenster Klassifikationen. Man bekommt also sein Fett weg. Ich kann damit leben, bin ich doch inzwischen unter die 80 Kilo gegangen und auch die Fettanteile gehen zurück. Aber alles noch im erhöhten Zustand. Durch meine leichte Erkältung konnte ich aber nicht so mein Ergofahrrad wie gewünscht nutzen. Betreff Nahrung und Getränke habe ich alles eingehalten. Jetzt soll möglichst kommendes Wochenende eine 78, stehen.

15 Tage Januar = 15 Tage hat es geregnet und ein Ende noch nicht in Sicht. Wir sind heute aus dem Westen nach Hause und hatten Glück. Regenpause, es schien manchmal die Sonne und der Wind schob von hinten. So sparte ich Strom, denn Fratello gab für die Ankunft eine Restkapazität der Batterie von 18 Prozent an und am Ende wurden 26 Prozent. Nachrichten hörte ich. Klimaaktivisten? Nein, für mich sind das keine Aktivisten. Das sind Verhinder er und eher Kostenaktivisten. Ihre Eltern haben sicherlich mit dazu beigetragen, dass Flüsse sauberer wurden, dass Kinder nicht in Löchern von Hinterhöfen aufwachsen müssen. Usw. In welcher Zeit wollen Sie leben? Mittelalter? Als die Scheiße einfach auf die Strasse gekippt wurde? Als Pest und Cholera so manches Kind dahinraffte? Eines haben Sie richtig erkannt. Es muss weiter daran gearbeitet werden. Aber wie kleine Kinder sich im Supermarkt auf den Boden schmeißen, so kleben sie sich fest und verstecken sich. Denn die alten sollen alles ändern. Verantwortung übernehmen? Fehlanzeige bei diesen jungen Menschen. Und die Gelder, die man nun aufwenden muss, um diesen Spuk zu beenden, die könnte man besser ausgegeben. Sie sollten informativ, überzeugen, dass unter anderem die Stromtrasse von Nord nach Süd vorankommt – aber wahrscheinlich finden sie dies auch nicht gut. Kleine Kinder wissen ja auch nicht immer, was sie eigentlich wollen.

Und so geht mein Blick in La Nuova, nach Sardinien. Wir waren ja im Oktober auf dem Monte Arci und hatten gesehen, wie Familien mit Mitgebrachten dort feierten, Kinder spielten. Nichts Spektakuläres. Und so bin ich erstaunt, diese Überschrift zu lesen:

Monte Arci und der ungeborene Park, neuer Versuch nach 24 Jahren

Der Naturpark wurde vor fast einem Vierteljahrhundert gegründet, allerdings nur auf dem Papier. Der Naturpark erstreckt sich gemäß dem durch das regionale Einführungsgesetz festgelegten Umfang über etwas mehr als 13.500 Hektar, eines der eindrucksvollsten Gebiete Sardiniens, das elf Gemeinden umfasst: Ales, Marrubiu, Masullas, Morgongiori, Palmas Arborea, Pau, Santa Giusta, Siris, Usellus, Villaurbana und Villa Verde. In den neuen Vorstand sollen auch Oristano und Uras aufgenommen werden. Der Wunsch, das Gebiet zu erweitern, kollidiert jedoch mit dem üblichen Problem, den Zwängen.

Blick vom Monte Arci gen Süden

Und weiter ist zu lesen “Der größte Widerstand kam nicht so sehr von den Landwirten, von denen es im Parkgebiet nur wenige gibt, sondern von den Jägern, die starke Einschränkungen der Jagdaktivitäten befürchten. Der Monte Arci ist schön und reich an Ressourcen, und wenn der Berg zu einem Anziehungspunkt wird, werden unsere Dörfer vielleicht nicht ausgelöscht”. Der Präsident erklärt, dass mit dem Park neue Mittel zur Verfügung stehen, um in die Verwaltung des Gebiets zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen, zum Beispiel durch die Entwicklung des Tourismus, “der hier wirklich das ganze Jahr über möglich ist. Denken Sie an das Wandern, das wachsen könnte. Es wird notwendig sein, den Park auszustatten und das Wegenetz, die Beschilderung, die Kletterrouten und sogar einige Erfrischungsmöglichkeiten zu verbessern”.

Der hier wirklich das ganze Jahr über möglich ist, ja das wäre für die Region gut.

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